zur Startseite
© Ralph Larmann
11

Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen.

Kontakt

Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 4
D-20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

 

HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de
Bewertungschronik

Elbphilharmonie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie

Konzert

Philharmonisches Kammerkonzert

Guilherme Filipe Costa e Sousa, Oboe
Patrick Hollich, Klarinette
José Silva, Fagott
Mario Häring, Klavier


Henri Tomasi: Concert Champêtre
Francis Poulenc: Sonate für Klarinette und Klavier FP 184
Francis Poulenc: Sonate für Oboe und Klavier FP 185
Charles Koechlin: Sonate für Fagott und Klavier op. 71
Jean Françaix: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Francis Poulenc: Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43
Charles Koechlin: Trio für Oboe, Klarinette und Fagott op. 206

Holzbläser nach vorn!

Schon der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert pflegten französische Komponist:innen und Orchester die Holzbläser in den Vordergrund zu stellen. Es sollte ihren Stil und den besonderen französischen Klang ausmachen. Francis Poulenc war einer der wichtigsten Vertreter dieser Tradition, die Vielfarbigkeit und feinfühlige Poesie steht im Fokus seiner Musik.

»Wird nach all den impressionistischen Nebeln nicht diese simple und klare Kunst [von Poulenc], die so sehr an Scarlatti und Mozart erinnert, die nächste Phase unserer Musik sein?« Die prophetische Äußerung Darius Milhauds über das Werden und Wirken Poulencs sollte sich im Bereich der Bläsermusik in jedem Falle bewahrheiten. Mit seinen wenigen Bläserwerken setzte er Maßstäbe, die bis heute nachwirken.

Komplementiert werden die kompositorischen Sphären Poulencs durch die Musik Henri Tomasis, Jean Françaix‘ und Charles Koechlins. Hinter dem scheinbar naiven Titel des ländlichen Konzerts »Concert champêtre« von Tomasi verbirgt sich eine kenntnisreiche Anspielung auf die Musik des französischen Rokoko, vermischt mit dem korsischen Flair Tomasis Heimat.

Zurück zu den Klängen des Impressionismus geht es mit Charles Koechlins Fagott-Sonate. Koechlin galt im Frankreich seiner Zeit als Außenseiter und schuf doch ein Ausnahmewerk, das zeigt, wie zart und gleichermaßen wild und rauschhaft das Fagott ist. Und wie viele prachtvolle Klangnuancen das Instrument in sich trägt, das sonst meist im Hintergrund steht.

Jean Françaix‘ Trio in vier Sätzen zeigt den 82-jährigen Komponisten unverändert auf der Höhe seiner Schaffenskraft: Melodische Erfindungsgabe, rhythmischer Witz, harmonische Elastizität und ein eleganter Instrumentalsatz gehen eine besonders glückliche Verbindung ein.

Philharmonisches Kammerkonzert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Philharmonisches Kammerkonzert

Klavierkonzert

Florian Heinisch

Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasie C-Dur / aus: Klaviersonaten und freie Fantasien nebst einigen Rondos für Kenner und Liebhaber, Band 5 Wq 59
Felix Mendelssohn Bartholdy: Lieder ohne Worte op. 38, Nr. 1-3
Fanny Hensel: Andante cantabile in Des-Dur
Johannes Brahms: 16 Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9
György Ligeti: L’escalier du diable / aus: Études pour piano, Buch 2
Johannes Brahms: Scherzo es-Moll op. 4
Carl Philipp Emanuel Bach: Zwölf Variationen über »La Folia d’Espagne« d-Moll Wq 118/9
György Ligeti: En suspens / aus: Études pour piano, Buch 2
Fanny Hensel: Vier Lieder ohne Worte op. 8
Felix Mendelssohn Bartholdy: Fantasia fis-Moll op. 28 »Sonate écossaise«

Aus der Musikstadt Hamburg

Mit diesem Rezital kehrt der Hamburger Pianist Florian Heinisch nach gefeierten Konzerten 2019 und 2023 ein weiteres Mal in die Elbphilharmonie zurück. Das Programm ist eine Würdigung der enormen stilistischen Vielfalt, mit der die Musikstadt Hamburg bis in die Gegenwart eine einzigartige Größe in der Welt der klassischen Musik darstellt. »Ich bin zwar in Liverpool geboren, aber erwachsen wurde ich in Hamburg« – diese Aussage von John Lennon über seine Anfänge mit den Beatles in der Hansestadt passt auch zu vielen Lebensläufen und Karrieren in der Klassik.

Carl Philipp Emanuel Bach war zu Lebzeiten der bekannteste Bach, deutlich populärer als sein Vater Johann Sebastian Bach. Er wirkte zwei Jahrzehnte lang bis zu seinem Tod als Musikdirektor in Hamburg und wurde europaweit wegen seines immer wieder überraschenden, fantasievollen Personalstils zwischen Spätbarock und Frühklassik als visionäres Originalgenie bewundert.

Die Geschwister Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy kamen 1805 und 1809 in unmittelbarer Nähe des Hamburger »Michel« zur Welt. Felix wurde als Wunderkind gefeiert, seine »Lieder ohne Worte« zählen zum Schönsten und Einfühlsamsten, das die Klaviermusik des frühen 19. Jahrhunderts zu bieten hat. Auch seine Schwester Fanny komponierte auf allerhöchstem Niveau und mit sehr eigener Handschrift. Ihre »Lieder für Klavier« sind nahe Verwandte von Felix’ kleinen, feinen Charakterstücken.

Wenige Straßenzüge entfernt vom Hamburger Elternhaus der Geschwister Mendelssohn erblickte Johannes Brahms 1833 im Gängeviertel das Licht der Welt. Die Freundschaften zu dem Komponisten Robert Schumann und dessen Frau, der Pianistin und Komponistin Clara, sollten das Leben des späteren Hamburger Ehrenbürgers in vielerlei Hinsicht prägen. Brahms’ Scherzo op. 4 mag eine musikalische Visitenkarte gewesen sein, mit der Brahms beim 23 Jahre älteren Schumann bleibenden Eindruck hinterließ. Ein Jahr später entstanden Brahms’ »Variationen über ein Thema von Robert Schumann« op. 9 – an Clara Schumann gewidmet.

Zum Furchterregendsten, das mit zehn Fingern auf einem Klavier möglich ist, zählen die »Études« des langjährigen Wahl-Hamburgers György Ligeti. Sie sind spieltechnisch enorm anspruchsvoll. Typisch für Ligetis geistreichen Humor waren nicht zuletzt die Titel, die Ligeti diesen schweren »Fingerübungen« gab. So nannte er die Nr. 11 mit ihrer verwirrenden Rhythmen-Schichtung »En suspens« (In der Schwebe) und die Nr. 13 mit ihren sich manisch immer weiter nach oben schraubenden Motiv-Wiederholungen »L’escalier du diable« (Die Teufelsleiter).

Florian Heinisch stammt aus Johann Sebastian Bachs Geburtsstadt Eisenach. Er gastierte bereits im Amsterdamer Concertgebouw, dem Konzerthaus Berlin, der Londoner Wigmore Hall und der Salle Cortot in Paris und spielte mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Leitung von Generalmusikdirektor Kent Nagano ein Mozart-Klavierkonzert in der Laeiszhalle. Große Aufmerksamkeit erhielt Heinisch für ein Gedenkkonzert an den »Wunderpianisten« (Die Zeit) Karlrobert Kreiten, der 1943 vor seinem Konzert in Heidelberg von der Gestapo verhaftet und ermordet wurde. Im September 2023 erinnerte Heinisch gemeinsam mit dem Autor Oliver Hilmes beim »HarbourFront Festival« an Kreitens Schicksal: Er spielte in der Elbphilharmonie Werke aus dem ungespielten letzten Konzert Kreitens, Hilmes las aus seinem Buch »Schattenzeit« Passagen über Kreitens Leben und dessen tragischen Tod. Als Hommage an Beethoven zu dessen 250. Geburtstag im Jahr 2020 hatte Florian Heinisch unter dem Titel »An die unsterbliche Geliebte« ein reines Beethoven-Programm konzipiert, das auch auf CD erschienen ist.

Florian Heinisch bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Florian Heinisch

Konzert

Thomas Dunford / Théotime Langlois de Swarte: »The Mad Lover«

Théotime Langlois de Swarte, Barockvioline
Thomas Dunford, Laute


»The Mad Lover«
John Eccles: Suite aus »The Mad Lover«
Daniel Purcell: Sonata f-Moll für Violine und Basso continuo / Six, Sonata’s or Solos
Nicola Matteis: Fantasia a-Moll für Violine und Basso continuo, Ayres für Violine solo
Henry Purcell: Prelude c-Moll Zn 773
Nicola Matteis: Suite G-Dur / aus: Ayres für Violine und Basso continuo, 2. Buch
Henry Eccles: Sonata Quinta e-Moll

Barock-Groove

Die zwei Franzosen zählen zu den absoluten Shooting-Stars in der Alte-Musik-Szene. Barockgeiger Théotime Langlois de Swarte wurde auch von dem Stardirigenten William Christie protegiert. Auf der Laute hat Thomas Dunford hingegen sogar mit Bobby McFerrin gejammt. Mit ihrem Duo-Programm »The Mad Lover« reisen die beiden Musiker zurück ins England des 17. Jahrhunderts und damit in eine Epoche, in der der Ostinato-Groove auch zum hochvirtuos ablaufenden Motor von Sonaten, Suiten und Fantasien wurde.

Bitte beachten Sie: Dieses Konzert ersetzt den abgesagten Termin vom 15. April 2024. Im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für diese Veranstaltung.

Der Auslöser für dieses Programm war ein »Ground«, der aus der Bühnenmusik zu dem Theaterstück »The Mad Lover« von John Eccles stammt. Und dieses äußerst sinnliche Stück, das auf einem schlichten wiederkehrenden Bass-Ostinato beruht, brachte Théotime Langlois de Swarte und Thomas Dunford auf die Idee, weitere solcher Werke für die reizvolle Besetzung Violine und Laute einzurichten. Fündig wurden sie dabei auch bei dem in England wirkenden Italiener Nicola Matteis sowie bei Henry Purcell.

Thomas Dunford / Théotime Langlois de Swarte: »The Mad Lover« bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Thomas Dunford / Théotime Langlois de Swarte: »The Mad Lover«

Konzert

Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling

Symphoniker Hamburg
David Kadouch, Klavier
Nathalie Forget, Ondes Martenot
Sylvain Cambreling, Dirigent


Olivier Messiaen: Turangalîla-Sinfonie für Klavier, Ondes Martenot und Orchester

Mitleidenschaften

Farbenreich schillernd, ungestüm, mystisch: in seiner Turangalîla-Sinfonie zieht der französische Komponist Olivier Messiaen alle Register. Inspiriert von der Tristan-Sage, will Messiaen die Liebe und Leidenschaft in all ihren Facetten hörbar machen. Der Titel dieses einzigartigen Klangkosmos, Turangalîla, kommt aus dem Sanskrit und bedeutet »gleichzeitig Liebeslied, Hymne an die Freude, Zeit, Bewegung, Rhythmus, Leben und Tod« (Messiaen).

Neben riesigem Orchester und obligatem Klavier (ein sehr anspruchsvoller Part!) verlangt das abendfüllende Werk eine solistische Ondes Martenot, ein elektronisches Tasteninstrument dessen Klang der menschlichen Stimme ähnelt. Ein bewegender, leidenschaftlicher Abend, mit Musik, die laut ihrem Schöpfer »Zartheit und Heftigkeit, Liebe und Ungestüm kennt; … Musik in der Art von Kirchenfenstern, in denen Komplementärfarben in wirbelnde Bewegung geraten zu sein scheinen«.

Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Symphoniker Hamburg / Sylvain Cambreling

Konzert

NDR Kammerkonzert mit dem Noah Quartett

Noah Quartett:
Alexandra Psareva, Violine
Michael Stürzinger, Violine
Erik Wenbo Xu, Viola
Bettina Barbara Bertsch, Violoncello


Franz Schubert: Quartettsatz c-Moll D 703
Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur
Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op. 59/1

Klassiker des Streichquartetts

Wie Schuberts gesamte späte Quartettmusik gehört auch der rätselhafte einzelne Quartettsatz in c-Moll zu den unbestrittenen Hauptwerken der musikalischen Frühromantik. Auf Dezember 1820 datiert, gehört das Stück zu dem bei Schubert nicht eben kleinen Werkteil verstreuter Einzelsätze, die es nicht bis zu einer mehrsätzigen Vollendung brachten. Die flirrende, tragische Energie, die das Werk abstrahlt, lässt bedauern, dass Schubert diese überaus bedeutungsvolle Konzeption nicht in einem vollständigen Streichquartett aufgehen ließ.

Beethovens drei Quartette op. 59, um 1806 für den in Wien lebenden russischen Diplomaten Rasumowsky geschrieben, bedeuteten für die Gattung Streichquartett nichts Geringeres als eine Revolution. Nie zuvor war an dieser Stelle eine vergleichbare Dichte motivischer Kombinatorik, polyphoner Geschmeidigkeit und thematischer Finesse erreicht worden. Es spricht für die hohe musikalische Bildung von Beethovens Zeitgenossen – zumindest der Kenner –, dass diesen Werken von Anfang an beispielloser Erfolg zuteil wurde: »In Wien gefallen Beethovens neueste schwere, aber gediegene Quartetten immer mehr; die Liebhaber hoffen sie bald gestochen zu sehen«, wie ein enthusiastischer Rezensent bereits 1807 meldete.

Es mag heute schwer nachzuvollziehen sein – doch Ravels Streichquartett von 1903 gehörte zu denjenigen seiner Werke, deren erstes Erscheinen nicht nur Verblüffung und Erstaunen, sondern durchaus Ablehnung und Gegnerschaft hervorriefen. Ravel, 28 und ein Meisterschüler Gabriel Faurés, lieferte hier geradezu eine Überfülle an intrikaten melodischen und harmonischen Überraschungen, für die, wie sich dann zeigte, die Zeit keineswegs reif war. Fauré als Widmungsträger stand dem Werk sehr reserviert gegenüber, und die alten Kollegen aus der Kompositionsklasse verhielten sich in der Mehrzahl ebenso. Es bedurfte einiger deutlicher Worte von Claude Debussy, um dem Werk allmählich doch seinen Weg zu bahnen. Heute gibt es kein Streichquartett mehr, das nicht geradezu darauf wartet, es auf sein Programm setzen zu können – immer zur Freude des Publikums, das diesen Klassiker des frühen 20. Jahrhunderts längst schätzen gelernt hat.

NDR Kammerkonzert mit dem Noah Quartett bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte NDR Kammerkonzert mit dem Noah Quartett

Konzert

Wiener Philharmoniker / Lorenzo Viotti

Wiener Philharmoniker
Lorenzo Viotti, Dirigent


Nikolai Rimski-Korsakow: Capriccio espagnol op. 34
Sergej Rachmaninow: Die Toteninsel / Sinfonische Dichtung op. 29
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Träume von anderen Welten

Ob es wohl gerade Winter war, als Nikolai Rimski-Korsakow sein Capriccio espagnol schrieb? Man kann ihn sich jedenfalls bildlich vorstellen, wie er in seiner russischen Heimat dick eingepackt vor dem warmen Kaminfeuer sitzt und sich beim Komponieren in wärmere Breitengrade träumt. Doch in welcher Jahreszeit es auch immer entstand, das Werk klingt definitiv nach Flamenco, Fiesta und lauen Nächten unter südlichem Himmel. Mit ihrer musikalischen Reise über die Grenzen von Zeit und Raum hinweg stellen die fantastischen Wiener Philharmoniker unter Leitung des jungen Schweizers Lorenzo Viotti einmal mehr unter Beweis, dass sie zu Recht als eines der besten Orchester der Welt gelten.

In starkem Kontrast zu Rimski-Korsakows Capriccio steht Sergej Rachmaninows Toteninsel: Inspiriert von einem Gemälde Arnold Böcklins goss der Komponist hier eine Vision des Jenseits in Töne – den schwellenden, rauschenden Klang der Unendlichkeit. Und auch Antonín Dvořák spricht in seiner 1884 entstandenen Siebten Sinfonie von einer anderen Welt: Mit dramatischen Konflikten und Anklängen an böhmische Lieder träumt die Musik von der politischen Unabhängigkeit Tschechiens, das damals noch zum Habsburgerreich gehörte.

Wiener Philharmoniker / Lorenzo Viotti bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Wiener Philharmoniker / Lorenzo Viotti

Konzert

Boston Philharmonic Youth Orchestra / Zlatomir Fung / Benjamin Zander

Boston Philharmonic Youth Orchestra Orchester
Zlatomir Fung, Violoncello
Benjamin Zander, Dirigent


Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

Top-Jugendorchester aus Nordamerika

Das Boston Philharmonic Youth Orchestra zählt zu den besten Jugendorchestern Nordamerikas. Weltweit wird das Orchester bei seinen Auftritten in bedeutenden Konzertsälen wie dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem KKL Luzern, dem Konzerthaus Berlin, der Berliner Philharmonie und der Carnegie Hall in New York gefeiert. Bei seiner Europa-Tournee in 2024 debütiert das Orchester nun gemeinsam mit seinem Gründer Maestro Benjamin Zander und dem aufstrebenden Cellisten Zlatomir Fung in der Elbphilharmonie.

Der 24-jährige Zlatomir Fung ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. So gilt er zum Beispiel aktuell als der jüngste Cellist, der jemals den ersten Preis beim renommierten Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hat. Als Solist spielte er bereits u.a. mit dem Cleveland Orchestra, New York Philharmonic, London Philharmonic Orchestra, Orchestre National de Lille und BBC Philharmonic.

Maestro Benjamin Zander wurde 1939 in Gerrards Cross, Buckinghamshire, als Sohn jüdischer Emigranten geboren und erhielt seit seiner Kindheit Cello- und Kompositionsunterricht. Mit zwölf Jahren begann er bei Benjamin Britten und Imogen Holst, der Tochter von Gustav Holst, Komposition zu studieren. Wenige Jahre später wurde er mehrere Jahre von dem berühmten spanischen Cellisten Gaspar Cassadó in Florenz und Köln unterrichtet und schloss später sein Studium an der University of London ab.

Der 84-jährige Maestro Benjamin Zander dirigiert namhafte Orchester wie das Philharmonia Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra und Saint Louis Symphony Orchestra. Die Gründung des Boston Philharmonic Orchestra im Jahr 1978 und die Gründung des Boston Philharmonic Youth Orchestra im Jahr 2012 waren zwei seiner unzähligen herausragenden biografischen Momente. Benjamin Zander ist für seine einzigartigen und beeindruckenden Interpretationen bekannt.

Die New York Times zeichnete seine Einspielung von Strawinskys »Le sacre du printemps« mit dem Boston Philharmonic Orchestra als eines der zehn bedeutendsten Musikereignisse des Jahres 1992 aus. Benjamin Zander ist auch als Speaker international sehr gefragt und trat u.a. bereits mehrmals beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf. Sein Auftritt bei den TED Talks wurde über 21 Millionen Mal gestreamt. Seine Meisterklassen prägen Generationen, werden seit 2015 vom Boston Philharmonic Orchestra auf YouTube veröffentlicht und oft mehrere hunderttausendmal gestreamt.

Star-Cellist Yo Yo Ma beschreibt die beeindruckende Künstlerpersönlichkeit des Maestros in einem Satz: »All of his life, Ben Zander has been an engine for inspiration«.

Boston Philharmonic Youth Orchestra / Zlatomir Fung / Benjamin Zander bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Boston Philharmonic Youth Orchestra / Zlatomir Fung / Benjamin Zander

Konzert

SaitenWind Trio

SaitenWind Trio:
Silke Friedrich Querflöte
Fedor Erfurt Klarinette
Pablo Villafuerte Gitarre


Antonio Vivaldi: Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) op. 8
Piotr I. Tschaikowsky: Die Jahreszeiten / Zwölf Charakterstücke op. 37b
Amy Beach: Summer Dreams

Musik zu jeder Jahreszeit

Eine außergewöhnliche Besetzung, wunderschöne Klangmischung und herrliches Zusammenspiel – das ist das SaitenWind Trio! Zwei Aerofone und ein Saiteninstrument, sprich: Querflöte, Klarinette und Gitarre. Die Kammermusikbesetzung ist durchaus nicht ganz alltäglich, ergibt allerdings ein besonderes Klangerlebnis, das man in dieser Konstellation kaum zu hören bekommt. Eine wahre Rarität der Kammermusikszene!

Schon immer ließen sich Komponisten von den Jahreszeiten zu wunderbaren Werken inspirieren. All diese Kompositionen haben eine großartige und enorme Vielseitigkeit gemeinsam. Fasziniert davon, wie unterschiedlich und facettenreich Frühling, Sommer, Herbst und Winter im Laufe der Jahrhunderte vertont wurden, haben die Musiker:innen des SaitenWind Trios dieses Programm gestaltet.

SaitenWind Trio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte SaitenWind Trio

Konzert

10 Jahre Fanny Mendelssohn Förderpreis

Joséphine Olech, Flöte
Vera Karner, Klarinette
Tamás Pálfalvi, Trompete
Michael Buchanan, Posaune
Emanuel Sint, Fagott
Dorothea Schupelius, Violine, Moderation
Matthias Well, Violine
Philipp Schupelius, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass
Aurelia Visovan, Klavier
Leon Lorenz, Schlagwerk


Ciprian Porumbescu: Ballade für Violine und Klavier
Wolfram Wagner: Fantasiestück für Klarinette, Kontrabass und Klavier
Johann Sebastian Bach: Prélude / aus: Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 für Violoncello solo (Bearbeitung für Posaune)
Claude Debussy: Six epigraphes antiques für Klavier zu vier Händen / Bearbeitung für Flöte und Klavier
Robert Erickson: Kryl für Trompete solo
Fazıl Say: Middle Eastern Children für Violoncello und Schlagwerk (Uraufführung)
Yuri Povolotsky: Humoresque für Fagott solo

Bereits seit 2015 zeichnet der Fanny Mendelssohn Förderpreis (FMFP) junge Klassik-Künstler:innen aus – dabei bewertet der international renommierte Konzeptpreis nicht nur die technische Virtuosität der Bewerber:innen, sondern legt besonderen Wert auf innovative Konzepte und visionäres Gestalten. Den jungen Talenten wird bei ihren musikalischen Projekten absoluter Freiraum gelassen. So zeigt auch das »Festival der Preisträger:innen«, das nun bereits zum sechsten Mal im Kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg stattfindet, die künstlerische Kreativität und das außerordentliche Talent der Fanny Mendelssohn Förderpreisträger:innen. Das Programm wird dieses Mal ein Best-Of aus sämtlichen, im Laufe der letzten zehn Jahre veröffentlichten Alben der Preisträger:innen darbieten. Die Besetzung mit allen elf Preisträger:innen verspricht ein innovatives und explosives Kammerkonzert.

10 Jahre Fanny Mendelssohn Förderpreis bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte 10 Jahre Fanny Mendelssohn Förderpreis

Konzert

Elbphilharmonie Publikumsorchester

Elbphilharmonie Publikumsorchester
Nhat-Minh Duong, Solist
Michael Petermann, Dirigent


Leonard Bernstein
Ouvertüre zu »Candide«

Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
John Williams: E.T. the Extra-Terrestrial (E.T. – Der Außerirdische) (Regie: Steven Spielberg, US 1982); Auszüge aus der Musik zu den Harry Potter-Filmen

Von Zauberern und Außerirdischen

»Ohne John Williams könnten weder Fahrräder, noch Besen in Quidditch-Turnieren oder Männer in roten Umhängen fliegen.« Diese Worte stammen von Regisseur Steven Spielberg, mit dem Williams jahrzehntelang einen Kassenerfolg nach dem anderen gefeiert hat. Seine Musik zu E.T. oder Harry Potter verbindet Generationen und entführt uns in fremde, wundersame Welten.

Dabei ließ sich Williams immer wieder von anderen Komponisten inspirieren – so auch von Piotr Tschaikowsky. Dessen Violinkonzert hat bewiesen, dass sich brillante Musik am Ende doch durchsetzt. Nach der Uraufführung zerrissen die Kritiker das neue Werk des Komponisten, dass heutzutage eines der meistgespielten Violinkonzerte überhaupt ist. Schwungvoll wird davor der Abend eröffnet mit der Ouvertüre zu Leonard Bernsteins Operette »Candide«.

Mit großer Begeisterung und auf hohem Niveau proben im Publikumsorchester der Elbphilharmonie engagierte Laien, angeleitet von Michael Petermann, dem Direktor des Hamburger Konservatoriums. Zwei Mal im Jahr präsentieren sie in Stadtteilkonzerten und im Großen Saal der Elbphilharmonie die Früchte ihrer Arbeit.

Elbphilharmonie Publikumsorchester bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie Publikumsorchester

Familienkonzert

»Wenn mein Mond deine Sonne wäre«

Familienkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg / ab 6 Jahren

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Vilmantas Kaliunas, Dirigent 
Julian Greis, Sprecher


Mit Musik aus Sergei Prokofjews »Ein Sommertag« und Georges Bizets »Jeux d’enfants«

Max hat große Sehnsucht nach seinem Opa, der »nicht mehr alle Murmeln im Schälchen« hat und in einem Wohnheim mit älteren Menschen lebt. Er macht sich auf den Weg zu ihm, um mit ihm einen schönen, spannenden Tag zu verbringen. Doof ist nur, dass der Opa nicht einfach das Wohnheim verlassen kann. Aber Max hat einen Plan. Eine Geschichte über Demenz und die besondere Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern.

»Wenn mein Mond deine Sonne wäre« bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte »Wenn mein Mond deine Sonne wäre«

Konzert

hamburgVOKAL

hamburgVOKAL Kammerchor

»Zeitläufe«

Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm 2 »Warum toben die Heiden« op. 78/1
Johannes Brahms: Lieder und Romanzen für vierstimmigen gemischten Chor op. 93a
Max Bruch: Morgengesang op.71/7
Lucia Birzer: The Moon is distant from the Sea
Jaakko Mäntyjärvi: Die Stimme des Kindes
William Henry Harris: Bring us, O Lord God
Jake Runestad: Ner Ner

A-cappella-Chormusik

Der Zauber eines einzelnen Augenblicks, Ereignisreichtum in kurzer Zeit oder Darstellung großer Visionen – der Kammerchor hamburgVOKAL widmet sich in seinem aktuellen Programm Chormusik, in welcher der Lauf der Zeit eine besondere Rolle spielt. Es erklingen A-cappella-Werke von der Romantik bis zur Gegenwart, in denen die Zeit sehr facettenreich ausgeleuchtet wird.

Der Kammerchor hamburgVOKAL, 2010 von seinem Leiter Matthias Mensching gegründet, widmet sich einem breiten Spektrum der Chorliteratur von Alter Musik bis hin zu Werken der Gegenwart. Bei Wettbewerben wurde der Chor mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt nahm er 2018 mit »hervorragendem Erfolg« am 10. Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teil und gewann einen 2. Preis. Beim 9. Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar gewann er einen 3. Preis sowie einen Jury-Sonderpreis für die »hervorragende Interpretation des Deutschen Volksliedes«.

hamburgVOKAL bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte hamburgVOKAL

Konzert

Rakhi Singh

Rakhi Singh, Violine

Barocke Werke in Arrangements von Rakhi Singh
sowie zeitgenössische Kompositionen von Michael Gordon, Julia Wolfe, Alex Groves und Edmund Finnis

Solovioline neu gedacht

Rakhi Singh ist eine der führenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Instrumentalszene Großbritanniens. Komponistin, Ensemblegründerin, Violinistin – es scheint nichts zu geben, was die Engländerin mit walisisch-indischen Wurzeln nicht kann. Jede ihrer Rollen füllt sie mit einer Leidenschaft, die das Publikum unweigerlich in ihren Bann zieht, und ihre Violinrezitale, in denen sie Genregrenzen auf ganz selbstverständliche Art überschreitet, stehen hoch im Kurs. Für ihren Soloabend hat Singh barocke Werke für Solovioline neu arrangiert und stellt sie zeitgenössischen New Yorker Komponist:innen wie Michael Gordon und Julia Wolfe, sowie zwei herausragenden Vertretern der aktuellen britischen Musikszene, Alex Groves und Edmund Finnis, gegenüber.

Rakhi Singh bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Rakhi Singh

Konzert

Víkingur Ólafsson / Klavierabend

Víkingur Ólafsson, Klavier

Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen / Clavier-Übung IV BWV 988 »Goldberg-Variationen«

Auf dem Gipfel

Sie sind ein Gipfelwerk der Klavierkunst – sie zu umwandern, zu erklimmen und in allen Facetten in sich aufzunehmen, kann ein Pianistenleben von Anfang bis Ende begleiten. Massiv und unfassbar abwechslungsreich zugleich ragen die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach als einsame Spitze aus der Welt der Variationenwerke hervor. Der isländische Tastenzauberer Víkingur Ólafsson hat seine Saison 2023/24 vollständig der berühmten Aria mit ihren 30 Veränderungen gewidmet. Zu Beginn seiner Weltreise durfte das Publikum ihn bereits im Oktober in der Laeiszhalle erleben, das große Finale mit den Goldberg-Variationen begeht Ólafsson am 25. Juni in der Elbphilharmonie.

Aufgrund der immensen Nachfrage kommt Víkingur Ólafsson außerdem im Rahmen eines Zusatzkonzerts für eine ganz besondere Premiere schon am 24. Juni in die Elbphilharmonie: Das erste Mal weltweit wird ein Konzert live per Spiriocast mit der hochauflösenden Sensortechnologie von Steinway & Sons auf die dafür ausgestatteten Flügel übertragen. So wird das besondere Herzensprojekt der Goldberg-Tour von Víkingur Ólafsson auch auf dem Instrument selbst verewigt.

Víkingur Ólafsson / Klavierabend bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Víkingur Ólafsson / Klavierabend

Konzert

Bawandi Trio

Bawandi Trio:
Mario Häring, Klavier
Alexandre Castro-Balbi, Violoncello
Patrick Hollich, Klarinette


Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 11 »Gassenhauertrio«
Robert Kahn: Trio g-Moll op. 45
Vincent d’Indy: Trio op. 29

Zeitreise ins 19. Jahrhundert

Wer hätte nicht schon einmal davon geträumt, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen? Was würde man wohl alles verändern wollen? – Aber sind solche Gedanken nicht eigentlich rein fiktional? Nun, aus wissenschaftlicher Sicht sind Zeitreisen tatsächlich nicht ausgeschlossen! Mehr noch: sie sind sogar längst möglich! Allerdings nur in ganz bestimmter Hinsicht, nämlich, wenn es um Reisen durch oder in die Geschichte geht. Erhaltene historische Artefakte, wie Dokumente, Bücher und Musikalien, sind allgemein die Quellen unseres Wissens von der Vergangenheit. Nicht selten können derartige Nachforschungen dann auch die Gegenwart in einem neuen Licht erscheinen lassen. Oder z.B. das gegenwärtige Spektrum an Klangvorstellungen erweitern. Wie etwa durch die zwei vom Bawandi Trio quasi wiederentdeckten und frisch auf CD eingespielten Musikstücke aus der Spätzeit des langen 19. Jahrhunderts.

Das 1905 erschienene, elegisch-nostalgische Trio in g-Moll op. 45 des deutschen Komponisten und Musikpädagogen Robert Kahn (1865-1951) stellt einerseits eine äußerst elegante Mischung aus typischen Merkmalen deutscher Romantik sowie »klassischer« Formstrenge dar. Andererseits hat der Komponist hier neben aller handwerklichen Meisterschaft einen unverkennbaren Personalstil ausgeprägt.

Hinein in die Welt der französischen Romantik zieht schließlich das groß angelegte Trio in B-Dur op. 29 (1887) des Franzosen Vincent d’Indy (1851-1931), der ein bedeutender Schülers César Francks war. Mit ausdrucksvollen Satztiteln (Ouverture, Divertissement, Chant Elégiaque, Final) versehen, besticht das Werk insbesondere durch humorvolle rhythmische Kombinationen und kunstfertige Nachahmungen von »chansons populaires«.

Zu Lebzeiten der Komponisten noch geliebt und gefeiert, gerieten die beiden Werke später leider weitgehend in Vergessenheit. Im Falle Robert Kahns hing dies nicht zuletzt mit dem Umstand seiner jüdischen Abstammung zusammen: die Nationalsozialisten zwangen ihn in den 1930er Jahren zur Emigration. Auf dem ersten Album des Bawandi Trios findet nun allerdings eine Art Wiederbelebung statt. Ein ausgezeichnetes Debüt, das den Hörer:innen wahrlich eine musikalische Zeitreise in den spätromantischen Alltag mit seinem ganzen Facettenreichtum ermöglicht.

Bawandi Trio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Bawandi Trio

Jugendprogramm

»Orchestra on Air«

Jugendkonzert ab 14 Jahren

Orchester im Treppenhaus
Thomas Posth, Musikalische Leitung
Charlotte Oelschlegel, Moderation 


Konzertgeschichte(n)

»Guten Abend und herzlich willkommen zur Radioshow mit den größten Hits aus den letzten 500 Jahren!« So oder ähnlich dürfte das Konzert beginnen, das Schülerinnen und Schüler für andere Jugendliche konzipiert haben. Radiomoderatorin Charlotte Oelschlegel führt mit historisch passenden »News« und Geschichten aus dem Konzertleben der Zeiten durch eine Radioshow mit Hits aus den unterschiedlichsten Epochen.

Ob dann Bach, Mozart oder aktuelle Popsongs erklingen – das Orchester im Treppenhaus, das für seine ungewöhnlichen Konzerterlebnisse bekannt ist, wird alle Werke des Abends gekonnt in Szene setzen. Denn ein Orchester ist unglaublich vielseitig einsetzbar!

Ausgedacht und umgesetzt haben das Konzert Schülerinnen und Schüler in sechs Workshops unter dem Titel »How to Concert«: Dabei haben sie erfahren, was alles zur Planung eines Konzerts dazugehört – von Programm- und Künstler:innenauswahl über Beleuchtung und Moderation bis hin zur Titelfindung. Jetzt präsentieren sie stolz das Ergebnis!

»Orchestra on Air« bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte »Orchestra on Air«

Konzert

Portraitkonzert Sir András Schiff

Sir András Schiff, Klavier
Ema Nikolovska, Mezzosopran
Julian Prégardien, Tenor
Marie-Luise Neunecker, Horn
Stephen Waarts, Violine
Diyang Mei, Violine
Hariolf Schlichtig, Viola
Julia Hagen, Violoncello


Franz Schubert: Auf dem Strom D 943
Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25
sowie weitere Werke und Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms

Die Magie des Zuhörens

Eine von András Schiffs Maximen lautet: »Wichtig ist es, zuhören zu können.« Dieser Leitsatz trifft besonders auf die Kammermusik zu, die für Schiff von jeher eine Herzensangelegenheit ist. Denn gerade das Miteinander und das Aufeinander hören und reagieren ist für ihn die vielleicht schönste Form des Musizierens. Genau solche musikalischen Glücksmomente garantiert Schiff nun mit engen Musikerfreunden und -freundinnen wie Tenor Julian Prégardien und Cellistin Julia Hagen.

Ausgewählt hat Schiff dafür ausschließlich Romantisches und Werke von Komponisten, die mit zu seinen Herzenskomponisten gehören. Dazu zählt der Liederfürst Franz Schubert genauso wie Robert Schumann, von dem sein im Jahr 1840 komponierter »Eichendorff«-Liederkreis auf dem Programm steht.

Von Schumann ist zudem seine 1852 in Leipzig uraufgeführte Zweite Violinsonate zu hören. Während vom Schumann-Freund Brahms das 1861 in Hamburg aus der Taufe gehobene Erste Klavierquartett erklingt.

Portraitkonzert Sir András Schiff bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Portraitkonzert Sir András Schiff

Konzert

Martha Argerich Festival - »Concertante!«

Symphoniker Hamburg
Musiker:innen des Royal Bangkok Symphony Orchestra 
Albrecht Mayer, Oboe
Stefan Schweigert, Fagott
Adrian Iliescu, Violine
Gil Shaham, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
David Kadouch, Klavier
Akane Sakai, Klavier
Martha Argerich, Klavier
Sylvain Cambreling, Dirigent 


Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur Hob. I:105
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 316a
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«

Im Großen Saal der Elbphilharmonie treffen im Rahmen des Martha Argerich Festivals 2024 die Giganten der Wiener Klassik aufeinander und laden zu einer musikalischen Begegnung der Extraklasse ein, bei der sich alles um das kreative musikalische Miteinander dreht. Unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling spielen die Symphoniker Hamburg ein Programm, bei dem neben Martha Argerich gleich sieben weitere herausragende Solokünstler:innen beteiligt sind. Bei der »Sinfonia Concertante« widmen sich der junge Cello-Virtuose Edgar Moreau, Star-Oboist Albrecht Mayer, Fagottist Stefan Schweigert, wie Mayer Solomitglied der Berliner Philharmoniker, und Adrian Iliescu, Erster Konzertmeister der Symphoniker Hamburg, dem harmonischen Zusammenspiel à la Haydn.

Auch in Mozarts rund dreizehn Jahre zuvor entstandenem Konzert für zwei Klaviere steht das gleichberechtigte gemeinsame Musizieren bei aller individuellen Virtuosität im Mittelpunkt. Die beiden Soloparts interpretieren David Kadouch und Akane Sakai. Im zweiten Teil erklingt ein Meisterwerk mit wechselhafter Rezeptionsgeschichte: Wegen gleich drei überaus fordernden Soloparts dauerte es lange, bis Beethovens »Tripelkonzert« sich seinen verdienten Platz im Konzertrepertoire erobern konnte. Eine Herausforderung, der sich Jahrhundertpianistin Martha Argerich, Edgar Moreau und der große Geiger Gil Shaham mit Verve gemeinsam stellen.

Das seit 2018 von den Symphonikern Hamburg veranstaltete Martha Argerich Festival präsentiert sich dieses Jahr in leicht veränderter Form. In den vergangenen Jahren war die Laeiszhalle die künstlerische Heimat des immer wieder zum Staunen einladenden Festivals, doch im Sommer 2024 bricht das Orchester in die Stadt auf und bespielt auch andere Orte. Zusammen mit Martha Argerich greifen die Symphoniker Hamburg diesen Impuls gern inhaltlich auf – alle künstlerischen Begegnungen atmen in der besonderen Festivalausgabe 2024 den Geist einer Entdeckungsreise.

Martha Argerich Festival - »Concertante!« bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Martha Argerich Festival - »Concertante!«

Konzert

Martha Argerich Festival - »Tanz der Tasten«

Stephen Kovacevich, Klavier
Martha Argerich, Klavier
Jura Margulis, Klavier

João Barradas Quartet:
João Barradas, Akkordeon
Afonso Pais, Gitarre
André Rosinha, Kontrabass
Bruno Pedroso, Schlagzeug


Alban Berg: Sonate h-Moll op. 1
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier E-Dur op. 109
Franz Schubert: Rondo A-Dur D 951 für Klavier zu vier Händen
Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Originale Klavierfassung)
Musik von und mit dem João Barradas Quartet

Eine Aufforderung zu einer Tanzveranstaltung der besonderen Art präsentiert das Martha Argerich Festival 2024 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Tanzen kann man bekanntlich allein, zu zweit und in der Gruppe – so auch beim »Tanz der Tasten«. Eröffnet wird das Konzert von Klavier-Altmeister Stephen Kovacevich, der für Solowerke von Beethoven und Berg seine Finger über die Tasten gleiten lässt. Die legendäre Namensgeberin des Festivals spielt im Duett mit ihrem langjährigen Weggefährten Jura Margulis Werke für zwei Klaviere, in denen es nicht zuletzt auch tänzerische Facetten zu entdecken gibt.

Während die beiden Instrumente in Mussorgskis »Nacht auf dem kahlen Berge« vor allem miteinander zu wetteifern scheinen, begeben sie sich in Schuberts Rondo in A-Dur in eine gefühlvoll-weiche Umarmung. Auch im zweiten Teil des Konzertes wird auf Tasten getanzt, allerdings nicht auf dem Klavier. Mit João Barradas und seinem Quartett ist einer der kreativsten und talentiertesten Köpfe der europäischen Akkordeon-Szene zu Gast, der eigene Kompositionen zwischen Klassik, Improvisation und Jazz präsentiert.

Das seit 2018 von den Symphonikern Hamburg veranstaltete Martha Argerich Festival präsentiert sich dieses Jahr in leicht veränderter Form. In den vergangenen Jahren war die Laeiszhalle die künstlerische Heimat des immer wieder zum Staunen einladenden Festivals, doch im Sommer 2024 bricht das Orchester in die Stadt auf und bespielt auch andere Orte. Zusammen mit Martha Argerich greifen die Symphoniker Hamburg diesen Impuls gern inhaltlich auf – alle künstlerischen Begegnungen atmen in der besonderen Festivalausgabe 2024 den Geist einer Entdeckungsreise.

Martha Argerich Festival - »Tanz der Tasten« bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Martha Argerich Festival - »Tanz der Tasten«

Familienprogramm

Workshop: Klassiko Spezial

für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene

Haben Sie schon einmal von der Kontrabassblockflöte gehört? Oder der indischen Shrutibox? Für den Workshop »Klassiko Spezial« werden einige der ungewöhnlichsten Instrumente aus der riesigen Sammlung der Elbphilharmonie Instrumentenwelt ausgepackt und können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausprobiert werden. Serpent, Waterphone oder das riesige Tubax: Hier kann man echte Raritäten entdecken!

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Alle Teilnehmenden benötigen ein Ticket.

Workshop: Klassiko Spezial bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Workshop: Klassiko Spezial

Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Leonidas Kavakos / Alan Gilbert

NDR Elbphilharmonie Orchester
Leonidas Kavakos, Violine
Alan Gilbert, Dirigent


Bedřich Smetana: Vyšehrad / Sinfonische Dichtung / aus: Má vlast (Mein Vaterland)
Bohuslav Martinů: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 H 293
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Saisonabschluss

Smetana, Martinů, Dvořák: Alan Gilbert vereint im Programm des Saisonabschlusskonzerts 2023/2024 mitreißende Musik dreier Tschechen, von denen zwei am Ende ihres Lebens Karriere in den USA gemacht haben – ein Abend also des erfolgreichen Kulturtransfers zwischen Europa und Amerika.

Wann immer von Smetanas musikalischem Vaterlands-Denkmal »Ma vlást« (Mein Vaterland) die Rede ist, fällt den meisten spontan die berühmte Vertonung des Flusslaufs der Moldau mit ihrer unsterblichen Ohrwurm-Melodie ein. Doch zu einem Vaterland gehört natürlich viel mehr als nur dessen fließende Hauptschlagader. Für den Auftakt in das Saisonabschlusskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters in der Elbphilharmonie hat Chefdirigent Alan Gilbert nun den festlichen ersten Part des insgesamt sechsteiligen Zyklus ausgewählt: »Vyšehrad« benannt und der frühmittelalterlichen Prager Burg, Heimat der böhmischen Herrscher, gewidmet.

Im Anschluss spielt Ausnahme-Könner Leonidas Kavakos Bohuslav Martinůs Zweites Violinkonzert, ein noch immer eher selten aufgeführtes Werk. Martinů, selbst ein hervorragender Geiger, komponierte es 1943 für Mischa Elman, seinerzeit einer der bedeutendsten amerikanischen Violinisten: »Er ist mit Leib und Seele Geiger, dessen Spiel, das niemals die Grenzen eines schönen Geigenklangs überschreitet, einen besonderen Zauber hat«. Einen Zauber, den heute Leonidas Kavakos hervorzurufen versteht.

Das dritte Werk des Abends hingegen ist ein wahrer Evergreen der sinfonischen Musik: Antonín Dvořáks Neunte Sinfonie ist das Paradebeispiel für den musikalischen Kulturtransfer zwischen »Altem Europa« und »Neuer Welt«. Mit dieser Sinfonie komponierte sich der tschechische Komponist im Jahr 1893 als frisch gebackener Direktor des National Conservatory of Music in New York endgültig in die Herzen des weltweiten Publikums. Wohl kaum eine zweite Sinfonie ist bis heute derart populär wie Dvořáks Neunte – und fasziniert mit ihrem melodischen Schwung und ihrer fesselnden Stringenz doch jedes Mal wieder aufs Neue.

NDR Elbphilharmonie Orchester / Leonidas Kavakos / Alan Gilbert bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte NDR Elbphilharmonie Orchester / Leonidas Kavakos / Alan Gilbert

Konzert

Chineke! Orchestra / Elena Urioste / Rosie Bergonzi

Chineke! Orchestra
Elena Urioste, Violine
Rosie Bergonzi, Percussion


Fela Sowande: African Suite
Cassie Kinoshi: Handpan Concerto
Max Richter: Recomposed: Vivaldi – The Four Seasons

Die Vielfalt feiern

»Die Gründung dieses Orchesters ist eine zutiefst notwendige Idee, die die klassische Musik für Generationen vertiefen und bereichern könnte«, so der Dirigent Sir Simon Rattle über das »Chineke! Orchestra«. 2015 von der britischen Kontrabassistin Chi-chi Nwanoku ins Leben gerufen, ist es das erste professionelle Sinfonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht.

Nach einem beeindruckenden Debüt kehrt Chineke! in die Elbphilharmonie zurück, und erneut lautet das Motto: »Den Wandel fördern und die Vielfalt in der klassischen Musik feiern!« Im Zentrum steht mit Max Richters »Vivaldi Recomposed« eine der erfolgreichsten Kompositionen der letzten Jahre, die Vivaldis berühmte »Vier Jahreszeiten« in ein berührend-sphärisches Klanggewand taucht. Der Nigerianer Fela Sowande verbindet hingegen europäische Klassik mit westafrikanischen Traditionen. Außerdem erklingt das »Handpan Concerto« der jungen britischen Komponistin Cassie Kinoshi, welches erst im Juni 2024 seine Uraufführung feiert.

Chineke! Orchestra / Elena Urioste / Rosie Bergonzi bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Chineke! Orchestra / Elena Urioste / Rosie Bergonzi

Konzert

Orchestra del Teatro La Fenice / Vikram Francesco Sedona / Markus Stenz

Orchestra del Teatro La Fenice
Vikram Francesco Sedona, Violine
Markus Stenz, Dirigent


Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Nomen est omen: Getreu seinem Namen hat sich Venedigs legendäres Opernhaus, das Teatro La Fenice (italienisch für Phönix), 2003 nach einem verheerenden Brand aus der Asche erhoben. Seit dem Wiederaufbau steht das Theater wieder für Glanz und Strahlkraft sowie eine beeindruckende Akustik. Auch das dort beheimatete renommierte Orchester, mit dem bereits Richard Wagner und Richard Strauss arbeiteten und das bedeutende Verdi-Uraufführungen gestaltete, hat eine besondere Historie vorzuweisen und bringt etwas von dieser Aura nun in den Norden.

Mit Felix Mendelssohns Violinkonzert erklingt eines der beliebtesten Werke überhaupt, reich an betörenden Melodien, voller romantischer Intensität und mitreißend im Gestus. Entsprechend verlangt der Solopart ein höchst ausdrucksstarkes Spiel und genau dafür ist der zum Teil in Venedig ausgebildete Geiger Vikram Francesco Sedona bekannt.

Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 bildet mit ihrer sakral anmutenden Klanggröße, den monumentalen Wagner-Anleihen und spätromantisch-schwelgender Ausdruckskraft den krönenden Abschluss. »Bruckners Musik scheint mir unerschöpfliches Atmen. Zugleich erlauben seine sich ständig weiter aufbauenden Klänge biegsame Bögen zu spannen – romantische, groß empfundene Musik«, so der Dirigent Markus Stenz.

Orchestra del Teatro La Fenice / Vikram Francesco Sedona / Markus Stenz bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Orchestra del Teatro La Fenice / Vikram Francesco Sedona / Markus Stenz

Konzert

O/Modernt Chamber Orchestra / Hugo Ticciati

O/Modernt Chamber Orchestra
Bram van Saambeek, Fagott
Sven Figee, Hammondorgel
Rick Stotijn, Kontrabass
Marijn Korff de Gidts, Percussion
Hugo Ticciati, Violine und Leitung


»Vivaldi Rocks«

Let’s (Ba)rock ’n’ Roll

Es wurde gejubelt, wild geklatscht und mit den Füßen gestampft: Wenn man heute Berichte über die Konzerte liest, die Antonio Vivaldi in seiner Heimatstadt Venedig gab, glauben man sich atmosphärisch in ein Rockkonzert versetzt. Das umtriebige Ensemble O/Modernt unter der Leitung von Hugo Ticciati zeigt, wie viel Rock im BaROCK steckt, indem es Vivaldis Werke mit der Musik von »Metallica«, »Muse« und »Dream Theater« verschmelzen lässt.

Da beschwört der Einsatz der legendären Hammond-Orgel den 60er- und 70er-Jahre-Rock-Sound à la »Procul Harum« oder »The Doors« herauf und der virtuose Fagottist Bram van Saambeek überzeugt nicht nur mit Vivaldis Fagottkonzerten, sondern begeistert auf verblüffende Weise auch mit dem berühmten Bass-Solo aus Metallicas »Pulling Teeth« – dank Verstärkung durchaus authentisch im Klang. Freuen Sie sich auf einen mitreißenden, facettenreichen Abend und die einzigartige Fusion von feiner Barockfiguration, groovenden Riffs, satten Streicherklängen und bebendem Bass!

O/Modernt Chamber Orchestra / Hugo Ticciati bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte O/Modernt Chamber Orchestra / Hugo Ticciati

Konzert

Pocket Opera: Lohengrin / Axel Brüggemann

Oper in 90 Minuten

Solistenensemble D’Accord:
Martina Trumpp, Violine
Nazar Totovytskyi, Violine
Daniel Schwartz, Viola
Stephan Knies, Viola
Guillaume Artus, Violoncello
Philipp Körner, Violoncello
& Axel Brüggemann, Moderation


Richard Wagner: Lohengrin / Romantische Oper in drei Akten WWV 75 / Bearbeitung für Streichsextett von Martina Trumpp

Große Musik in kleinem Format

Oper ist kurzweilig, packend und emotional: Das Solistenensemble D’Accord hat mit seinen 90-minütigen Opernparaphrasen in den letzten Jahren für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Mit »Tristan und Isolde« und »Tannhäuser« in Form einer Pocket Opera gastierte die Formation während der Bayreuther Festspiele in Wagners Wohnhaus Wahnfried, konzertierte auf Schloss Hohenschwangau, auf dem Wagner König Ludwig II. besuchte, und war in der Elbphilharmonie zu Gast. Das Album »Tristan und Isolde – Paraphrase for String Septet« wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Nun kehren sie hierher zurück mit »Lohengrin«, der Geschichte um den Gralsritter, den Elsa von Brabant liebt, aber angestachelt von der intriganten Ortrud eben doch die verbotene Frage nach seinem Namen stellt... Durch den Abend führt der Kulturjournalist Axel Brüggeman, der u.a. bei den Bayreuther Festspielen oder den Wiener Symphonikern auftritt.

Pocket Opera: Lohengrin / Axel Brüggemann bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Pocket Opera: Lohengrin / Axel Brüggemann

Konzert

Abschlusskonzert TONALi Festival

Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra
Akademist:innen aus dem 13. Jahrgang der TONALi Bühnenakademie 
Schüler:innen aus TONALi Patenschulen 
Anwohner:innen aus dem TONALi-Kunstschutzgebiet 
Publikumskünstler:innen 


Zum Abschluss des TONALi Festivals erklingt die »Soziale Sinfonie«, ein Werk, das Ausdruck des Projektes »Kunstschutzgebiet« ist. Zudem stellen sich die gerade ausgezeichneten Preisträger:innen des TONALi Award 2024 »Mut zur Utopie« vor. Die Kuration des Abends liegt in den Händen des Berliner Stegreif Orchesters. Sie beschäftigen sich mit der Frage: Welches Konzerterlebnis möchten wir für das Publikum und für die Künstler:innen schaffen, das alle im Moment vereint und langfristig begleitet? Die Grenze zwischen Kunstschaffenden und Publikum verwischt, die Trennlinien zwischen Bühne und Saal verfliegen und die Ränder des klassischen Konzertes werden überschritten. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber gemeinsam können Wege gestaltet werden. Der Zukunft Gehör verschaffen – in der Elbphilharmonie. Ein Fest der Überraschungen und ein typischer TONALi-Abend!

Wer seine künstlerischen Potenziale entdecken möchte, kann als Publikumskünstler:in das große Abschlusskonzert mitgestalten. Interessierte können sich über die Konzertapp »PARTi« anmelden.

Abschlusskonzert TONALi Festival bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Abschlusskonzert TONALi Festival

Konzert

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julia Lezhneva / Adam Fischer

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Julia Lezhneva, Sopran
Adam Fischer, Dirigent


Joseph Haydn: Berenice, che fai / Kantate Hob. XXIVa:10
Béla Bartók: Suite aus »Der wunderbare Mandarin« Sz 73
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran

Musikalische Tiefen

Die heutzutage nicht gerade regelmäßig aufgeführte »Scena di Berenice« komponierte Joseph Haydn während seines zweiten Besuchs in London. Der Inhalt ist klassischer Arienstoff: Eine liebende Frau wurde von ihrem Partner verlassen und klagt nun klangvoll. 130 Jahre später sorgte ein Werk Béla Bartóks für einen weitreichenden Skandal: Die feurige Tanzpantomime »Der Wunderbare Mandarin« ließ der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1926 in Köln verbieten. So barbarisch kam den Hörern die Musik vor. Und in der Tat: Bartók ging es nicht etwa um Musik als Erbauung. Er wollte die Realität abbilden, und die war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eben nicht immer harmonisch.

Die vierte und wohl lichteste Sinfonie von Gustav Mahler führt in der zweiten Konzerthälfte zurück zum Beginn des Jahrhunderts. Aber Achtung: Hinter dem Licht der Sinfonie stecken dunkle Untiefen. Schon bei einem Kinderkonzert in der New Yorker Carnegie Hall sagte der große Mahler-Wiederentdecker Leonard Bernstein 1960: »Ihr werdet es kaum glauben: Der Mann, der diese fröhlich-glückselige Musik schrieb, war einer der unglücklichsten Menschen aller Zeiten!«

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julia Lezhneva / Adam Fischer bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julia Lezhneva / Adam Fischer

Klavierkonzert

Hyelim Kim / Klavierabend

Hyelim Kim, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier f-Moll op. 2/1
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie«
Claude Debussy: Estampes
Frédéric Chopin: Sonate für Klavier h-Moll op. 58

Hyelim Kim ist eine der herausragendsten Pianistinnen ihrer Generation. Mit ihrem virtuosen und einfühlsamen Spiel begeistert sie das Publikum auf der ganzen Welt. Im Kleinen Saal der Elbphilharmonie präsentiert Hyelim Kim ein abwechslungsreiches und spannendes Programm, das von Beethoven bis Debussy reicht.

Sie beginnt mit Beethovens erster Klaviersonate, mit der sogenannten »kleinen Apassionata«, einem virtuosen und leidenschaftlichen Werk von großer kompositorischer Meisterschaft. Dann folgt Schuberts Wandererfantasie, die zu den wichtigsten Werken der Klavierliteratur zählt. Nach der Pause spielt Kim Debussys »Estampes« und – zum krönenden Abschluss – Chopins Klaviersonate Nr. 3, ein monumentales Werk in Chopins Œuvre.

Hyelim Kim / Klavierabend bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Hyelim Kim / Klavierabend

© Ralph Larmann
11

Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

Elbphilharmonie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie

Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Konzerte / Konzert Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Konzerte / Konzert Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg Salzburg, Schwarzstraße 26
Konzerte / Konzert Glocke Bremen Bremen, Domsheide 6-8
Konzerte / Konzert Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Stiftbergstraße 2
Konzerte / Konzert Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzert Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Musik Hochschule Luzern
Bereich Musik
Luzern-Kriens, Arsenalstrasse 28a
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Konzerte / Konzert Philharmonisches Orchester Erfurt Erfurt, Theaterplatz 1
Konzerte / Konzert Sinfonieorchester Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Musik Rubin de la Ana
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 13.8. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 12.7. bis 31.8.2024
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 24.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 11.5. bis 25.8.2024
Sehenswürdigkeiten / Kirche Berner Münster Bern, Münsterplatz 1
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl 4. bis 28.7.2024
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele 17.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 1.6. bis 29.9.2024
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 7.6. bis 7.7.2024
Ereignisse / Festival Summerwinds Münsterland vom 21.6. bis 1.9.2024
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 11.7. bis 11.8.2024
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Ereignisse / Festival MeetMUSIC Open Air 6.6 bis 17.8.2024
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 22.6. bis 25.8.2024
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 24.8. bis 17.9.2024
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 11. bis 22.9.2024
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 8. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 26.4. bis 16.6.2024
Ereignisse / Festival Festival-Mediaval in Selb 6.9. bis 8.9.2024
Ereignisse / Festival Leitheimer Schlosskonzerte 22.6. bis 13.10.2024
Ereignisse / Festival Int. Gitarren-Festival Iselohn 28.7. bis 3.8.2024
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 21.6. bis 21.7.2024
Konzerte / Hochschule Hochschule für Musik Nürnberg

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.