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Münchner Volkstheater

So traditionsträchtig der Begriff Volkstheater klingt, so jung ist seine Geschichte als Haus. 1983 wurde das Münchner Volkstheater am Stiglmaierplatz mit seinen 609 Sitzplätzen durch die Stadt München ermöglicht und eröffnet. Im November 2003 feierte es mit einem großen Heimatabend sein 20jähriges Jubiläum.
Das Haus ist ein Volks-Theater im wahrsten Sinn: Denn neben Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen vom Bayerischen Staatsschauspiel, die ein Bedürfnis nach räumlicher und künstlerischer Ausweitung ihrer Arbeit an und mit der bayerisch-österreichischen Volkstheatertradition hatten, war vor allem das Publikum maßgeblich am Gelingen dieses Gründungsprojektes beteiligt. Ein Großteil der Gesamtumbausumme von 3,9 Millionen Mark, die zur Sanierung und Umgestaltung der Mitte der 50er Jahre erbauten Mehrzweckhalle im Haus des Sports in der Brienner Straße benötigt wurden, kam durch öffentliche Spenden in die Umbaukassen. Zum Beispiel ermöglichten viele großzügige Münchner Bürger, von denen jeder 350 Mark für einen Sitz spendete, die neue Bestuhlung. Dafür wurden sie mit ihrem Namen auf den neuen Sitzen verewigt. Noch heute ist der Verein der Freunde des Münchner Volkstheaters ein wichtiger Förderer des Volkstheaters.

So konnte die Stadt München 1983 einer Reihe von bekannten Schauspielern und Theatermachern, die von jedermann eng mit Bayern in Verbindung gebracht wurden, die erhoffte Bühne für ihre Theaterarbeit schaffen. Besonders in den ersten 5 Jahren unter der Intendanz von Jörg-Dieter Haas sorgte vornehmlich die altbekannte Volksschauspielerriege mit Schauspielern wie Gustl Bayrhammer, Beppo Brem, Helmut Fischer, Willy Harlander, Karl Obermayr, Veronika Fitz, Enzi Fuchs, Rita Russek und Maria Singer für die Anziehungskraft des Hauses.

Über viele Jahre prägte Ruth Drexel das Volkstheater maßgeblich. Mit ihrer Inszenierung von Karl Schönherrs Glaube und Heimat mit Hans Brenner in der Hauptrolle wurde 1983 das Haus eröffnet. 5 Jahre später, 1988 übernahm sie selbst federführend die Geschicke des Hauses, das sie - mit Ausnahme einer kurzen Interimsintendanz - bis zum Sommer 2002 leitete. Neben ihren eigenen Auftritten und Inszenierungen haben über viele Jahre vor allem ihr Lebensgefährte Hans Brenner, Nikolaus Paryla, Helen Vita und Christine Ostermayer als große Zuschauermagnete das Volkstheater geprägt.

Die Spielpläne des Hauses legten ihren Schwerpunkt auf die klassische Volkstheaterliteratur. Sie erhielten ihre zeitgenössische Anbindung durch die teilweise enge Zusammenarbeit mit den prägenden Autoren des kritischen Volksstücks Peter Turrini, Martin Sperr, Felix Mitterer und Franz Xaver Kroetz, die am Haus teilweise auch spielten oder inszenierten.

Im Oktober 2002 begann mit dem Antritt von Christian Stückl eine neue Ära am Volkstheater. Mit einem neuen und jungen Ensemble schuf er ein eigenständiges Profil und öffnete das Haus der Arbeit mit jungen Regisseuren, die neben Christian Stückl am Haus inszenieren. Das seit 2005 jährlich stattfindende Festival "Radikal jung" sucht mit großem Erfolg eine Standortbestimmung junger Regie, indem es herausragende Inszenierungen junger Theatermacher aus dem ganzen deutschen Sprachraum in München präsentiert. Wie schon in früheren Jahren ergänzt sich der Abendspielplan durch Gastspiele und Konzerte, erweitert durch Lesungen und Konzerte im Foyer. So gelang es Christian Stückl, neue Publikumsschichten zu erreichen und gleichzeitig die alten zu halten.

Nach mehreren Untersuchungen und Gutachten stellte sich 2012 heraus, dass eine Kernsanierung am Standort in der Brienner Straße nötig sein würde. Das bisherige Haus platzte aus allen Nähten. Es gab zu wenig Platz für Lager, Werkstätten und Probenräume. Das Volkstheater hatte die Bühnenbilder außerhalb der Stadt in über 40 Containern ausgelagert und Probenbühnen angemietet. Zudem war das Theater nicht barrierefrei und es fehlten ein Schnürboden, eine Tiefgarage und auch der Brandschutz müsste verbessert werden. Der Münchner Stadtrat beschloss daher Mitte Dezember 2017 den Neubau des Volkstheaters mit einer Gegenstimme.

Nach einem Wettbewerb fiel die Wahl auf das Stuttgarter Architekturbüro LRO Lederer Ragnarsdóttier Oei und die Firma Georg Reisch aus dem schwäbischen Bad Saulgau als Generalübernehmer. In einem sogenannten Generalübernehmerverfahren verpflichtete sich die Firma Reisch vertraglich, den Neubau zum festgelegten Zeitpunkt und vereinbarten Fixpreis schlüsselfertig zu übergeben. Bis 2021 entstand das neue Volkstheater für eine Summe von 130,7 Millionen Euro auf knapp 18.000 Quadratmetern auf dem Viehhofgelände. Am 15. Oktober 2021 eröffnete Christian Stückl mit seiner Inszenierung von "Edward II." den neuen Standort des Münchner Volkstheaters.

Kontakt

Münchner Volkstheater
Tumblingerstraße 29
D-80337 München

Telefon: +49 (0)89 / 523 46 55 Karten
Fax: +49 (0)89 / 523 55 - 39

 

Öffnungszeiten der Kasse:
Montag bis Freitag 11 Uhr bis 18 Uhr
Samstag 11 Uhr bis 14 Uhr
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Schauspiel

Wir haben keine andre Zeit als diese

Eine Produktion des Jugendclubs

Premiere: 18.7.2026

Berlin in den späten 1920er Jahren – die Stadt hat sich in eine moderne Metropole verwandelt, in der eine künstlerische Avantgarde zuhause ist, die für Freiheit, Diversität und Toleranz steht. Gleichzeitig steht die Demokratie auf dem Kipppunkt: In einer von Krisen und Armut geprägten Gesellschaft radikalisieren sich zunehmend Teile der Gesellschaft und die Nationalsozialisten gewinnen an Macht.

Vor diesem Hintergrund versucht die jüdische Dichterin Mascha Kaléko ihren Platz zu finden. Mit ihren Gedichten, die den Alltag und die Menschen Berlins einfangen wie Fotografien, schreibt sie sich vom eintönigen Büro in das Herz der literarischen Szene Berlins, dem Romanischen Café. Doch wie behauptet man sich in einer Gesellschaft, die sich zunehmend gegen die eigenen Überzeugungen und das eigene Leben stellt? Mascha Kalekó, deren Leben durch Umbrüche gezeichnet ist, muss in diesen Jahren der Unruhe und Gewalt schwerwiegende Entscheidungen über ihr Leben und die Liebe treffen.

Die Inszenierung entstand im Rahmen des Jugendclubs der Spielzeit 2025/26. Ausgangspunkt waren Gedichte, Briefe und Tagebucheinträge von Mascha Kaléko. Die jugendlichen Spieler*innen entwickelten alle Rollen des Stücks aus Figuren, die in den Gedichten zu finden sind und verfassten viele Texte und Dialoge selbst. Der Titel "Wie haben keine andre Zeit als diese" basiert auf einem gleichnamigen Gedicht von Kaléko.

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Schauspiel

I WANNA CONTACT THE LIVING - Das Gespenstische von Canterville

von Katharina Grosch, frei nach Oscar Wilde

Uraufführung: 11.6.2026

Ein uralter Fluch, ein unheimliches Schloss und eine verlorene Seele, die darin ihr Unwesen treibt. Das Gespenst von Canterville wartet nur darauf, arglose Opfer in den Wahnsinn zu treiben; verdammt dazu, einzig durch den Spuk mit anderen in Kontakt treten zu können. Das Problem: Die neuen Mieter*innen des Schlosses sind vollkommen unbeeindruckt. Der Grusel, jenes doch eigentlich urmenschliche Gefühl, scheint bei der modernen Familie nicht richtig zu funktionieren. Immer verzweifelter rasselt das Gespenst die Ketten, in der Hoffnung, eine Reaktion hervorzurufen und greift zunehmend hilflos auf alles zurück, was die verschiedenen Horror- und Gruselgenres in den Jahrhunderten so angehäuft haben.

Ausgehend von Oscar Wildes Erzählung fragt sich Autorin und Regisseurin Katharina Grosch mit ihrem Team: Kann sich eine vollkommen aufgeklärte Gesellschaft noch gruseln? Und wenn nicht, warum haben dann trotzdem alle Angststörungen und Panikattacken? Im Angesicht von so vielen realen Schreckensszenarien hat sich eine gewisse Apathie eingeschlichen, die das einsame Gespenst verzweifelt aufzurütteln versucht. Wenn alle Horrorfilme geschaut, alle Traumata vermeintlich austherapiert sind und noch die bedrohlichsten Nachrichten müde beim Frühstück weggescrollt werden, wo ist da noch Platz für den Grusel und ist er am Ende nicht lebenswichtig für das menschliche Zusammenleben? Wer sich gruselt, rückt schließlich näher zusammen.

Regie: Katharina Grosch
Bühne und Kostüme: Hanna Rode
Musik: Cico Beck
Licht: Balthasar Lukas Pank
Dramaturgie: Hannah Mey
Regieassistenz: Dominik Artur Poczta, Camilo Störmann
Ausstattungsassistenz: Jessica Puentes

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1 Schauspiel

Der blinde Passagier

von Maria Lazar

1938. Ein dänisches Paketboot liegt vor der deutschen Küste bereit zur Abreise in die Heimat. An Bord befinden sich Kapitän Petersen, seine Kinder Carl und Nina sowie Steuermann Jörgen, Ninas Verlobter. Am frühen Morgen hat Carl einen Mann aus dem kalten Wasser gezogen und ihm so das Leben gerettet. Der fremde Mann heißt Fritz Hartmann und wird als jüdischer Arzt von den Nationalsozialisten verfolgt. Er braucht Hilfe und hofft auf einen Weg über die Grenze. Ohne zu zögern versteckt Carl ihn unter Deck. Doch lange bleibt der blinde Passagier an Bord des kleinen Schiffs nicht unentdeckt und das eben noch sichere Versteck wird zunehmend zur Gefahr. Denn auch wenn Carl und Nina dem Mann in Not über die deutsche Grenze helfen wollen, möchte vor allem Jörgen kein Risiko eingehen. Die Situation spaltet die vierköpfige Crew und drängt sie in eine moralische Zerreißprobe, deren Ausgang womöglich über Leben und Tod entscheidet.

"Der blinde Passagier" ist eines von insgesamt drei Theaterstücken aus dem erst kürzlich veröffentlichten Nachlass der österreichischen Schriftstellerin Maria Lazar.
1938/1939 im dänischen Exil entstanden, zu einer Zeit also, in der Lazar selbst aufgrund ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurde, fragt die Autorin in diesem Stück in aller Schärfe und mit viel Präzision nach Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung im Angesicht faschistischer (Un-)Rechtssysteme. Denn: Halten Werte stand, auch wenn sie das eigene Wohl bedrohen? Und wie viel ist man tatsächlich bereit, für einen Fremden zu riskieren? Ein dichtes und poetisches Drama über Zivilcourage und Zusammenhalt, das von erschütternder Aktualität ist.

Regie: Adrian Figueroa
Bühne: Irina Schicketanz
Kostüme: Malena Modeer
Musik: Ketan Bhatti
Video: Benjamin Krieg
Lichtdesign: Anja Sekulic
Dramaturgie: Anouk Kesou
Regieassistenz: Yuan Yi Danneil, Rebecca Fischer
Bühnenbildassistenz: Ines Grassmann
Kostümassistenz: Julie Fritsch

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Echtzeitalter

nach dem Roman von Tonio Schachinger

Till ist neu auf der weiterführenden Schule, einem traditionsreichen Gymnasium. In dem elitären Umfeld versucht er, den pädagogischen Maßnahmen seines aus der Zeit gefallenen Klassenlehrers, dem Dolinar, zu entgehen, der ausschließlich auf Reclamhefte und drakonische Strafarbeiten setzt. Die Klassengemeinschaft entwickelt über die Jahre hinweg einen kreativen Umgang mit der verstaubten Lehrkraft und flüchtet sich in umliegende Kneipen oder die Raucherecke. Till, der wenig Lust hat, diese Erlebnisse mit seiner alleinerziehenden Mutter zu teilen, findet zusätzlich im virtuellen Raum Zuflucht. Seine außergewöhnlichen Fähigkeiten beim Computer-Strategiespiel "Age of Empires 2" lassen ihn zu einem der zehn besten Spieler der Welt aufsteigen – ein Erfolg, der weder vom Dolinar noch von seiner Mutter wertgeschätzt wird. In dieses verkorkste Teenagerleben treten plötzlich zwei Mädchen, die Till zeigen, dass man sich gegen das konservative System wehren kann und dass das Leben mehr als Schule und Computerspiele bereithält.

Mit seinem Roman, für den er 2023 den Deutschen Buchpreis erhielt, liefert der österreichische Autor Tonio Schachinger eine einfühlsame Coming-of-Age-Geschichte und eine scharfsinnige Gesellschaftsstudie. Die harmlose Teenager-Perspektive kratzt mit viel Witz an der elitären Fassade des Bildungsbürgertums und fragt, wie viel Tradition beim Erwachsenwerden eigentlich förderlich ist.

Regie: Jan Friedrich
Bühne und Kostüme: Max Schwidlinski
Musik: Friedrich Byusa Blam
Video: Nico Parisius
Lichtdesign: Anton Burgstaller
Dramaturgie: Nicholas Zöckler
Regieassistenz: Josephine Hacke, Dominik Poczta
Bühnenbildassistenz: Ellen Schäfer
Kostümassistenz: Felix Lindner

2 Stunden, keine Pause

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Aufführung

Tide

Ein Tanztheaterstück
von Sophie Haydee Colindres Zühlke & Serhat "Saïd" Perhat

Ein und Aus. Vor und zurück. Wie ein Wellengang hebt und senkt sich die Atmung. Mal schneller, mal langsamer. Nicht nur im Menschen, sondern in allem findet sich eine eigene Atmung, ein eigener Rhythmus. Sei es in der Natur oder in den Gezeiten der Zivilisation. Was geschieht, wenn man für diese allgegenwärtige Atmung eine Wahrnehmung entwickelt? Welche Elemente werden im Strom der Dinge übersehen? Und wir können wir die Fluten der Ereignisse aufhalten um Neues sichtbar zu machen?

Diesen Fragen gehen Sophie Haydee Colindres Zühlke und Serhat "Saïd" Perhat in ihrer neuen Produktion auf die Spur. Nach ihrem erfolgreichen Tanztheaterstück "Grey" begeben sie sich gemeinsam mit ihrem Ensemble auf eine Forschungsreise der individuellen und kollektiven Gezeiten. Urbaner Tanz trifft auf experimentelle Formen; organische Bewegungslinien auf harte, akrobatische Elemente. Aus unterschiedlichen tänzerischen Kontexten werden die Körper der Performenden dabei zu eigenen Resonanzräumen, mit denen die Gruppe einen Bewegungsfluss kreiert. Dieser folgt mal persönlichen Transformationen, mal gesellschaftlichen Dynamiken. Die einzelnen Tänzer*innen schwimmen darin mal gegen den Strom oder aber sie lassen sich von ihm tragen.

1 Stunde 5 Minuten, keine Pause

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1 Schauspiel

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

von Bertolt Brecht

Die Wirtschaftskrise breitet sich über ganz Chicago aus. Besonders dem Gemüsehandel geht es schlecht. Um sein Geschäft zu retten, muss der Karfioltrust kreativ werden. Arturo Ui bietet seine Hilfe an, doch mit ihm und seiner Gangsterbande wollen die Geschäftsmänner nichts zu tun haben. Stattdessen verwickeln sie den angesehenen Politiker Dogsborough in eine Intrige. Und Arturo Ui, der Wind von der Korruption zwischen Karfiolgeschäft und Politik bekommt, wittert seine Chance. Stück für Stück spielt er die anderen Akteure gegeneinander aus und reißt die Macht an sich. Wer ihm in die Quere kommt, wird beseitigt. Schon bald kontrolliert Ui mit seiner Bande das komplette Karfiolgeschäft. Doch damit nicht genug: Neben Chicago soll auch der Nachbarort Cicero unter seine Fittiche.

1941 schreibt Bertolt Brecht seinen "Arturo Ui" binnen weniger Wochen im finnischen Exil. Die Macht der Nationalsozialisten befindet sich auf ihrem Höhepunkt und Brecht plant seine Ausreise nach Amerika. Den Aufstieg der Faschisten in Europa verlegt er ins Gangstermilieu Chicagos und führt am Machtausbaus Arturo Uis vor, wie sich Profitgier und Faschismus die Hand reichen.

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Tom Zimmer
Dramaturgie: Hannah Mey

2 Stunden 50 Minuten, eine Pause

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1 Schauspiel

ELEKTRA - 750 PS Vergangenheitsüberwältigung

von Sofie Boiten und Lorenz Nolting, frei nach Sophokles

Agamemnon ist tot. Der gefeierte Kriegsheld wird gleich nach seiner Heimkehr von seiner Frau Klytaimnestra und ihrem neuen Liebhaber Aigisthos aus Rache für die Opferung der gemeinsamen Tochter Iphigenie ermordet. Die Geschwister Elektra und Orestes schwören daraufhin, ihrerseits Vergeltung für den heimtückischen Mord am geliebten Vater zu üben.
Der Familienfluch ewiger Rache spinnt sich unerbittlich weiter und weiter – bis hinein in die deutsche Gegenwart. Denn in dieser radikalen Überschreibung von Lorenz Nolting und Sofie Boiten richtet sich Elektras Wut nicht länger auf die düstere Vergangenheit der eigenen Familie, sondern auf die belastete Familiengeschichte einer der reichsten Unternehmerdynastien Deutschlands: der Familie Quandt, deren Wohlstand nicht zuletzt auf der jahrelangen Ausbeutung von NS-Zwangsarbeiter*innen durch ihre Vorfahren beruht.

Der antike Rachekomplex wird auf ein aktuelles Schuldgefüge angewendet und wirft so zentrale Fragen auf: Wie geht eine nachfolgende Generation mit dem Erbe großer Schuld um? Was bedeutet Verantwortung inmitten kollektiver Verdrängung? Und wie kann Widerstand oder Gerechtigkeit aussehen – auch jenseits archaischer Gewalt und göttlicher Ordnung?

Lorenz Nolting und sein Team enthüllen mit ihrer Version des Elektra-Stoffes nicht nur das Fortbestehen von Machtstrukturen, sondern auch das enge Geflecht von Profit und Faschismus.

Regie: Lorenz Nolting
Künstlerische Mitarbeit: Sofie Boiten
Bühne: Nadin Schumacher
Kostüme: Lea Jansen
Musik: Alexander Zwick
Dramaturgie: Leon Frisch

2 Stunden 10 Minuten, keine Pause

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1 Schauspiel

Caligula

von Albert Camus

Der Kaiser trauert. Caligula gilt als die Hoffnung des römischen Reiches, ein gewissenhafter junger Herrscher mit den besten Absichten. Doch der Tod seiner geliebten Schwester Drusilla stürzt ihn in eine tiefe Krise. "Die Menschen sterben, und sie sind nicht glücklich", stellt er trocken fest. Diese schlichte Erkenntnis weitet sich jedoch aus zu einer grundsätzlichen Infragestellung der menschlichen Existenz, der Moral und der Gesellschaft. Was für einen Sinn hat unser Streben? Und welchen Sinn kann ein allmächtiger Herrscher in seinem Tun finden? Seine Willkürherrschaft wird zu einem radikalen Experiment, nach dem Unmöglichen zu streben, das dabei aber vielmehr den Wahnsinn der absoluten Macht offenbart. So gibt er seinen Feinden immer mehr Grund, seine Ermordung zu planen.

Die Willkürherrschaft hat heutzutage wieder Hochkonjunktur. Wir erleben ein Comeback der Autokratie. Hinter der politischen Dimension steht in Camus' Stück jedoch immer auch das Existenzielle. Er selbst bezeichnete sein erstes Drama als eine "Tragödie der Erkenntnis". Sämtliche Illusionen werden von Camus wie von Caligula zerschlagen. Die Theatralität und Maskenhaftigkeit der Gesellschaft werden immer wieder entlarvt, während der Kaiser sich als totaler Regisseur geriert und doch steht hinter der trauernden Figur die tiefe Sehnsucht nach einer unerreichbaren Freiheit, einem Ausweg aus der Absurdität der Welt.

Regie: Ran Chai Bar-zvi
Bühne: Ansgar Prüwer
Kostüme: Marilena Büld
Musik: Evelyn Saylor
Dramaturgie: Leon Frisch
Regieassistenz: Malte Buchloh
Bühnenbildassistenz: Matteo Marangoni
Kostümassistenz: Julie Fritsch

2 Stunden, keine Pause

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Schauspiel

Was ihr wollt

von William Shakespeare

Die von einem Schiffbruch gerettete Viola wird an eine unbekannte Küste gespült. Fremd und allein ahnt sie nicht, auf welchen Boden sie ihren Fuß setzt. "Wie heißt dieses Land?" fragt sie, "Illyrien" wird ihr geantwortet. In diesem Land scheint alles möglich. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Jeder geht mit jedem eine Beziehung ein. Es herrscht wildes Begehren und Verführen, Liebesraserei und rauschhaftes Treiben. Viola, die als Mann verkleidet ihren Zwillingsbruder sucht, gerät in die Fänge Olivias, Orsino, der unglücklich in Oliva Verliebte wird von Viola geliebt, Malvolio, der von seinen Kumpanen verspottete Schwärmer, begehrt Olivia. Am Ende bekommt keiner den, den er am Anfang wollte.

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Tom Zimmer
Licht: Björn Gerum
Dramaturgie: Bastian Boß
Regieassistenz: Malin Kraus
Kostümassistenz: Paula de la Haye
Bühnenbildassistenz: Hannah Brückner

2 Stunden 10 Minuten, keine Pause

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1 Schauspiel

Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben

von Franz von Kobell / Kurt Wilhelm

Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der Boandlkramer kommt, um ihn zu holen, macht er ihn mit Kerschgeist betrunken und schwindelt ihm beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre ab. Die Sache wird jedoch im Himmel beim Portner Petrus bekannt. Der duldet keine Abweichungen im göttlichen Schicksalsablauf. Da bleibt dem Boandlkramer nur eine Chance: den Brandner die Freuden der paradiesischen Ewigkeit auf Probe vorkosten zu lassen.

Das ewige Drama um Leben und Tod ist hier eine Komödie. Weil es ein Einzelner vermag, die Allmacht des Todes und die himmlischen Schicksalsmächte mit seiner Schlitzohrigkeit und Dickköpfigkeit zu überlisten.

Regie: Christian Stückl
Bühne: Alu Walter
Kostüme: Ingrid Jäger
Dramaturgie: Volker Bürger
Licht: Günter E. Weiss
Musik: Riederinger Musikanten
Musikalische Mitarbeit: Markus Zwink

3 Stunden 30 Minuten, eine Pause

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Schauspiel

Die Nashörner

von Eugène Ionesco
übersetzt von Claus Bremer und Hans Rudolf Stauffacher

OH! EIN NAS! Nas was? Nas Horn. Nas wo? Nas Oh! Ein WAS?! Ein Nas! Nas Was? NASHORN! Mitten auf dem Marktplatz, am helllichten Tag. Nicht zu fassen! Da sind sich alle einig. Alle, außer Behringer: Es ist eben ein Nashorn, na und? Doch mit der Zeit tauchen immer mehr Rhinozerosse auf. Mit ihnen wächst Angst und Verunsicherung: Handelt es sich bei der Meldung um die Nashörner um Falschinformationen? Wer hat sie wirklich gesehen? Hat die Presse hier aus einer Mücke… ein Nashorn gemacht? Und sind die treuherzigen Dickhäuter wirklich so grausam wie vermutet? Fasziniert von deren Kraft und Einfachheit verwandeln sich Behringers Mitmenschen nach und nach selbst in Nashörner. Der anfängliche Unmut über das wachsende Nashornaufkommen weicht einem allumfassenden Hype. Es gibt viele gute Gründe, ein Nashorn zu werden – und vielleicht könnte man sich den Tieren etwas annähern, wenn man erst lernt, sich in ihre Denkweise hineinzuversetzen.

Der Individualist Behringer steht einer Masse gegenüber, die ihre Konformität perfektioniert hat. Je optimierter die Verbreitung vorgefasster Meinungen von statten geht, umso stärker trotzt Behringer der verschmelzenden Masse und verharrt im Widerstand: Er wird Mensch bleiben, koste es, was es wolle! Anna Marboe jagt die Mittel des Theaters durch verlockende Mainstream-Maschinerien und zieht für die Frage nach Manipulation und der Verführung durch Gruppen alle Register des Absurden Theaters. In einer Zeit, in der alles aus den Fugen gerät, ist es schließlich einfach ein gutes Gefühl, zu den Guten zu gehören.

Regie: Anna Marboe
Bühne und Kostüme: Helene Payrhuber, Sophia Profanter
Beleuchtung: Anton Burgstaller
Choreografie: Felicia Nilsson
Dramaturgie: Hannah Mey
Regieassistenz: Malte Buchloh
Bühnenbildassistenz: Matteo Marangoni
Kostümassistenz: Amelie Enders

1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Lesung

1. Münchner Poetry Slam-Schulmeisterschaft

Poetry Slam ist seit vielen Jahren das weltweit beliebteste Literaturformat und hat in München im Münchner Volkstheater eine Heimat gefunden. Einerseits wird der moderne Poesiewettkampfs mittlerweile als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe geführt, ist aber andererseits immer noch jung, am Puls der Zeit, aktuell, politisch, kritisch und witzig.

Besonders ein junges Publikum findet durch das spielerische Konzept des literarischen Wettstreits einen Zugang zum literarischen Leben, wie der stets ausverkaufte U20 Poetry Slam auf der Bühne 2 im Münchner Volkstheater verdeutlicht. Die niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeit wird wiederum von vielen Jugendlichen genutzt, um selbst kreativ zu werden und mit eigenen Texten den Weg in die Öffentlichkeit zu finden.

Nun geht das Münchner Volkstheater einen Schritt weiter und lädt Münchner Schulen sowie Schulen im S-Bahnbereich München zur 1. Münchner Poetry Slam-Schulmeisterschaft ein. Die jungen Poetinnen und Poeten treten nunmehr nicht nur für sich an sondern repräsentieren ihre Schule, angefeuert von Hunderten Schülerinnen und Schülern auf der großen Bühne des Volkstheaters.

Kommen Sie mit Ihrer Schulklasse zu uns und erleben Sie dieses Event mit uns! Wenn ein Schüler oder eine Schülerin Ihrer Schule auf der Bühne steht, feuern Sie diese an, basteln Sie Transparente oder kommen Sie mit Fan-T-Shirts! Oder kommen Sie als "neutrale" Zuschauer und lassen sich mitreißen, wie Jugendliche auf der Bühne in ihren Texten ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen und sie zu Poesie werden lassen.

Selbst Lust bei der Meisterschaft anzutreten?
Dann meldet Euch an per E-Mail bei: schulslam@muenchner-volkstheater.de

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Fest

Sommerfest zum Saisonabschluss

Zum Spielzeitabschluss lädt das Münchner Volkstheater herzlich zum Sommerfest ein! Am 19. Juli verwandelt sich unser Innenhof ab 17 Uhr in einen stimmungsvollen Biergarten. Für kulinarische Genüsse sorgt wie immer unsere Theatergastronomie SCHMOCK. Auch musikalisch ist natürlich wieder einiges geboten.

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Münchner Volkstheater

So traditionsträchtig der Begriff Volkstheater klingt, so jung ist seine Geschichte als Haus. 1983 wurde das Münchner Volkstheater am Stiglmaierplatz mit seinen 609 Sitzplätzen durch die Stadt München ermöglicht und eröffnet. Im November 2003 feierte es mit einem großen Heimatabend sein 20jähriges Jubiläum.

Das Haus ist ein Volks-Theater im wahrsten Sinn: Denn neben Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen vom Bayerischen Staatsschauspiel, die ein Bedürfnis nach räumlicher und künstlerischer Ausweitung ihrer Arbeit an und mit der bayerisch-österreichischen Volkstheatertradition hatten, war vor allem das Publikum maßgeblich am Gelingen dieses Gründungsprojektes beteiligt. Ein Großteil der Gesamtumbausumme von 3,9 Millionen Mark, die zur Sanierung und Umgestaltung der Mitte der 50er Jahre erbauten Mehrzweckhalle im Haus des Sports in der Brienner Straße benötigt wurden, kam durch öffentliche Spenden in die Umbaukassen. Zum Beispiel ermöglichten viele großzügige Münchner Bürger, von denen jeder 350 Mark für einen Sitz spendete, die neue Bestuhlung. Dafür wurden sie mit ihrem Namen auf den neuen Sitzen verewigt. Noch heute ist der Verein der Freunde des Münchner Volkstheaters ein wichtiger Förderer des Volkstheaters.



So konnte die Stadt München 1983 einer Reihe von bekannten Schauspielern und Theatermachern, die von jedermann eng mit Bayern in Verbindung gebracht wurden, die erhoffte Bühne für ihre Theaterarbeit schaffen. Besonders in den ersten 5 Jahren unter der Intendanz von Jörg-Dieter Haas sorgte vornehmlich die altbekannte Volksschauspielerriege mit Schauspielern wie Gustl Bayrhammer, Beppo Brem, Helmut Fischer, Willy Harlander, Karl Obermayr, Veronika Fitz, Enzi Fuchs, Rita Russek und Maria Singer für die Anziehungskraft des Hauses.



Über viele Jahre prägte Ruth Drexel das Volkstheater maßgeblich. Mit ihrer Inszenierung von Karl Schönherrs Glaube und Heimat mit Hans Brenner in der Hauptrolle wurde 1983 das Haus eröffnet. 5 Jahre später, 1988 übernahm sie selbst federführend die Geschicke des Hauses, das sie - mit Ausnahme einer kurzen Interimsintendanz - bis zum Sommer 2002 leitete. Neben ihren eigenen Auftritten und Inszenierungen haben über viele Jahre vor allem ihr Lebensgefährte Hans Brenner, Nikolaus Paryla, Helen Vita und Christine Ostermayer als große Zuschauermagnete das Volkstheater geprägt.



Die Spielpläne des Hauses legten ihren Schwerpunkt auf die klassische Volkstheaterliteratur. Sie erhielten ihre zeitgenössische Anbindung durch die teilweise enge Zusammenarbeit mit den prägenden Autoren des kritischen Volksstücks Peter Turrini, Martin Sperr, Felix Mitterer und Franz Xaver Kroetz, die am Haus teilweise auch spielten oder inszenierten.



Im Oktober 2002 begann mit dem Antritt von Christian Stückl eine neue Ära am Volkstheater. Mit einem neuen und jungen Ensemble schuf er ein eigenständiges Profil und öffnete das Haus der Arbeit mit jungen Regisseuren, die neben Christian Stückl am Haus inszenieren. Das seit 2005 jährlich stattfindende Festival "Radikal jung" sucht mit großem Erfolg eine Standortbestimmung junger Regie, indem es herausragende Inszenierungen junger Theatermacher aus dem ganzen deutschen Sprachraum in München präsentiert. Wie schon in früheren Jahren ergänzt sich der Abendspielplan durch Gastspiele und Konzerte, erweitert durch Lesungen und Konzerte im Foyer. So gelang es Christian Stückl, neue Publikumsschichten zu erreichen und gleichzeitig die alten zu halten.



Nach mehreren Untersuchungen und Gutachten stellte sich 2012 heraus, dass eine Kernsanierung am Standort in der Brienner Straße nötig sein würde. Das bisherige Haus platzte aus allen Nähten. Es gab zu wenig Platz für Lager, Werkstätten und Probenräume. Das Volkstheater hatte die Bühnenbilder außerhalb der Stadt in über 40 Containern ausgelagert und Probenbühnen angemietet. Zudem war das Theater nicht barrierefrei und es fehlten ein Schnürboden, eine Tiefgarage und auch der Brandschutz müsste verbessert werden. Der Münchner Stadtrat beschloss daher Mitte Dezember 2017 den Neubau des Volkstheaters mit einer Gegenstimme.



Nach einem Wettbewerb fiel die Wahl auf das Stuttgarter Architekturbüro LRO Lederer Ragnarsdóttier Oei und die Firma Georg Reisch aus dem schwäbischen Bad Saulgau als Generalübernehmer. In einem sogenannten Generalübernehmerverfahren verpflichtete sich die Firma Reisch vertraglich, den Neubau zum festgelegten Zeitpunkt und vereinbarten Fixpreis schlüsselfertig zu übergeben. Bis 2021 entstand das neue Volkstheater für eine Summe von 130,7 Millionen Euro auf knapp 18.000 Quadratmetern auf dem Viehhofgelände. Am 15. Oktober 2021 eröffnete Christian Stückl mit seiner Inszenierung von "Edward II." den neuen Standort des Münchner Volkstheaters.
Öffnungszeiten der Kasse:
Montag bis Freitag 11 Uhr bis 18 Uhr
Samstag 11 Uhr bis 14 Uhr

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Bewertungen & Berichte Münchner Volkstheater

Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Festival Tanzwerkstatt Europa 4. bis 14.8.2026
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Ereignisse / Theater Ballsaison
Dt. Theater München
München, Schwanthalerstraße 13
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Aufführungen / Cabaret Weltstadtbrettl Theater für gehobenen Firlefanz München, Schleißheimer Str. 22-24

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