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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.

Osterfestival Tirol
21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall
un_endlich

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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Galerie St. Barbara
Schmiedgasse 5
A-6060 Hall in Tirol

Telefon: +43 (0)5223-53808
E-Mail: office@osterfestival.at

 

Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind im Büro, telefonisch unter +43 5223 53808 oder im Internet über unsere Homepages erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at
Bewertungschronik

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Kulturveranstaltung

40 Orte

21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall

Die Fastenzeit beginnt das Osterfestival Tirol traditionell mit den 40 Orten . Von Aschermittwoch bis Karsamstag wird täglich – außer sonntags – um 15 Uhr ein anderer Ort zwischen Wattens, Hall und Innsbruck besucht. Junge sowie renommierte Tiroler Künstlerinnen und Künstler schaffen 30-minütige Inseln des Innehaltens, der Begegnung und der Reflexion. Neben Musik gibt es kurze Textimpulse, die sich mit dem Thema des diesjährigen Festivals un_endlich beschäftigen. Kunst als Rückzug: Sie soll Utopie und Harmonie in den rauen Räumen unserer Gesellschaft aufleben lassen.

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© Eva Schöle
Konzert

OrgelSPIEL_03: Elias Praxmarer - BACH, BRUCKNER, SCHLEE

Osterfestival Tirol 2026

Elias Praxmarer

Das 3. OrgelSPIEL verbindet Bach mit zeitgenössischen Klangwelten. Elias Praxmarer eröffnet mit der Fuge über Jesus Christus, unser Heiland aus der Clavier-Übung III. Es folgt ein besonderes Klangbild: das Scherzo aus Anton Bruckners Zweiter Symphonie in einer Bearbeitung für Orgel. In Erinnerung an Thomas Daniel Schlee erklingt der meditative Satz Dulcedo cordis mei aus dem Diptychon für Orgel. Den Abschluss bildet Bachs Passacaglia c-Moll – ein Werk von großer formaler Klarheit. Ein vielschichtiges 30-minütiges Orgelkonzert zur Passionszeit.

Johann Sebastian BACH:
aus Clavier-Übung III
Fuga super „Jesus Christus, unser Heiland“, BWV 689

Anton BRUCKNER (1824-1896):
aus Symphonie Nr. 2 c-Moll, WAB 102
3. Scherzo: Mäßig schnell – Trio: gleiches Tempo
Arr. E. Horn & Elias Praxmarer

in memoriam
Thomas Daniel SCHLEE (1957-2025):
aus Diptychon für Orgel, op. 65
2. Dulcedo cordis mei

Johann Sebastian BACH:
Passacaglia c-Moll, BWV 582

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© Foto Rabik
Konzert

OrgelSPIEL_04: Marion Rabik - BACH, BRUHNS

Osterfestival Tirol 2026

Marion Rabik

OrgelSPIEL_04 lädt zu einem ruhigen Durchgang durch Bachs und Bruhns’ Orgelwerke ein. Marion Rabik beginnt mit der Triosonate Nr. 3 d-Moll, bevor der Choral An Wasserflüssen Babylon aus den 18 Leipziger Chorälen erklingt. Abgeschlossen wird das 30-minütige Kurzkonzert mit dem expressiven Präludium e-Moll von Nicolaus Bruhns.

Johann Sebastian BACH:
Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527

aus 18 Leipziger Choräle, BWV 651-688
An Wasserflüssen Babylon, BWV 653

Nicolaus BRUHNS (1665-1697):
Präludium e-Moll

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© Elisabeth Gantioler
Konzert

OrgelSPIEL_05: Victor Aurel Veit - BACH, REGER u.a.

Osterfestival Tirol 2026

Victor Aurel Veit

Das 5. OrgelSPIEL präsentiert eine vielseitige Reise durch Barock, Romantik und Moderne. Victor Aurel Veit eröffnet mit Muffats lebhafter Toccata quinta, gefolgt von Bachs Triosonate Nr. 4 e-Moll. Danach erklingt Max Regers Benedictus aus den 12 Stücken für Orgel, bevor das Konzert mit dem Finalsatz aus Guilmants Sonate Nr. 1 d-Moll seinen Abschluss findet. Ein 30-minütiges Kurzkonzert voller Vielfalt und Klangfarben.

Georg MUFFAT (1653-1704):
aus Apparatus musico-organisticus
Nr. 5 Toccata quinta

Johann Sebastian BACH:
Triosonate Nr. 4 e-Moll, BWV 528

Max REGER:
aus 12 Stücke für Orgel, op. 59
Nr. 9 Benedictus

Alexandre GUILMANT (1837-1911):
aus Sonate Nr. 1 d-Moll, op. 42
3.Final: Allegro Assai

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Neue Musik

Eröffnung: Genial Minimal

Osterfestival Tirol 2026

Schlagzeugkollektiv Tirol:
Matthias Legner, Chris Norz, Fabian Kluckner, Stefan Heiss, Benjamin Kowollik
Ltg: Andreas Schiffer


Steve Reich: Six Marimbas
Gavin Bryars: One last bar then Joe can sing
Philip Glass: Perpetulum

Die Eröffnung der 38. Edition widmet sich der US-amerikanischen Minimal Music. Steve Reichs Six Marimbas aus dem Jahr 1986 ist ein Klassiker. Sechs Marimbas werden zu einem dichten, pulsierenden Klanggewebe, in dem sich kleine rhythmische und melodische Verschiebungen allmählich zu neuen Strukturen formen. Die Musik wirkt zugleich meditativ und hochenergetisch – ein faszinierendes Spiel aus Präzision, Bewegung und Zeit. Auch Gavin Bryars nutzt in seinem Perkussionsquintett One last bar then Joe can sing (1994) die Klangvielfalt des Schlagwerks. Bei ihm sind es lyrische, fast kammermusikalische Gesten, teilweise unruhig repetitive Figuren, fragile harmonische Verschiebungen und sanft schwebende Linien, die zu einer lebendigen minimalistischen Klanglandschaft führen. Obwohl Schlaginstrumente in vielen Werken von Philip Glass eine wichtige Rolle spielen, schrieb er seine erste und derzeit einzige Komposition für Schlagwerkensemble, Perpetulum, erst 81-jährig. Es verbindet eine fast kindliche Erkundung der Klänge mit Glass‘ charakteristischem musikalischen Stil und zieht vor allem mit sphärischen Klängen in seinen Bann.

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© woodnstone
Kinderkonzert

Oma Sonjas Sonnenblume

Kinderkonzert (> 5 Jahre)
Osterfestival Tirol 2026

WirkWerk:
Annette Fritz – Violine, Schauspiel
Michael Stark – Klarinette, Schauspiel
Josef Haller – Klavier, Schauspiel
Inszenierung, Konzept: Ching-Tien Lin (Anzu) – Schauspiel


Zum ersten Mal erarbeitet das Ensemble WirkWerk in Kooperation und Koproduktion mit dem Osterfestival Tirol eine musikalische Performance für Kinder: Oma Sonjas Sonnenblume. Omas Küche ist ein Ort der Nähe. Vertraute Gerüche mischen sich mit einem wohligen Gefühl der Geborgenheit. Es entfaltet sich eine musikalische Erzählung ohne Worte über Liebe, Vertrautheit, Tod und Abschiednehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Sonnenblume im Garten. Sie ist ganz besonders, beginnt sie doch gerade dann zu blühen, als Oma Sonja nicht mehr da ist. Sie ist Sinnbild für ihre Wärme, Lebensfreude, ihr ansteckendes Lachen, ihre Zärtlichkeit und Liebe und das, was nach ihrem Abschied in allen weiter wirkt. Oma Sonjas Sonnenblume lädt Kinder wie Erwachsene ein, mit Musik von Clara Schumann, Amy Beach, Rebecca Clarke, Grażyna Bacewicz und Missy Mazzoli dem Lauf des Lebens zu folgen. Mal zart, vertraut, melancholisch und wieder hoffnungsvoll spürt das Ensemble den Emotionen nach.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol und Kulturlabor Stromboli

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© Max Moser
Konzert

Brechen wir aus!
Das Justman Projekt

Osterfestival Tirol 2026

Schauspielerinnen und Schauspieler des Tiroler Landestheater
Timna Brauer & Ensemble


Brechen wir aus! erzählt die eng mit Tirol verbundene Lebensgeschichte Leokadia Justmans. Ihre bereits 1945 verfassten, beeindruckend-literarischen Erinnerungen wurden Anfang 2025 auf Deutsch herausgegeben. Leokadia, 1922 in eine jüdische Familie geboren, entkam mit ihren Eltern dem Warschauer Ghetto. Mit ihrem Vater Jakob floh sie bis Seefeld und Innsbruck, wo die beiden mit gefälschten Identitäten arbeiteten, dann aber verraten und inhaftiert wurden. Jakob wurde 1944 im Lager Reichenau ermordet, Leokadia konnte im Januar 1945 aus dem durch Bomben teilweise zerstörten Polizeigefängnis ausbrechen. Sie überlebte Krieg und Holocaust und emigrierte später nach New York. Ihr Zeugnis fordert uns gerade heute wieder im Hinblick auf Demokratie, Menschenrechte und das aktuelle politische Geschehen heraus. Dieses gemeinsame Projekt greift mit Mitteln des Theaters und der Musik das wichtige Anliegen, niemals zu vergessen, sowie den Anfängen zu wehren, auf. Die szenisch-musikalische Lesung mit Mitgliedern des Schauspiel-Ensembles des Tiroler Landestheater und Musikerinnen und Musikern rund um Timna Brauer ist der Beginn einer Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen an verschiedenen Orten, die Justmans Leben und Werk lebendig werden und sie uns nie mehr vergessen lassen.

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Gespräch

Feminismus im Rückwärtsgang

Osterfestival Tirol 2026

Mit: Beatrice Frasl, Gertraud Klemm, Andreas Speit
Moderation: Rebecca Sandbichler


Wie antidemokratische Tendenzen Frauenrechte gefährden
Gespräch mit Impulsen

Neue konservative und antidemokratische Bewegungen zwingen uns den Rückwärtsgang auf: Wie kämpfen gerade rechte Frauen gegen Frauenrechte? Verlieren wir womöglich Errungenschaften von mehr als einem Jahrhundert des Kampfes für Gleichberechtigung? Und mit welchen Strategien gewinnt am Ende der Feminismus? Fragen, die Gertraud Klemm (Schriftstellerin), Beatrice Frasl (Kulturwissenschaftlerin, Geschlechterforscherin) und Andreas Speit (Journalist und Sozialwissenschaftler) bewegen und die sie aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten: Gertraud Klemm nimmt in Abschied vom Phallozän matriarchale Gesellschaften zum Vorbild für ein kraftvolles Gedankenspiel über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr. In Entromantisiert euch! durchleuchtet Beatrice Frasl die patriarchale Indoktrinationskampagne zur romantischen Liebe und ihre Konsequenzen. Wie wiederum antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken, beschreibt Andreas Speit in Autoritäre Rebellion. Ausgehend von Impulsen aus diesen 2025 herausgegebenen Veröffentlichungen, versuchen sie mögliche (Aus)Wege und Lösungen darzustellen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol und Kulturlabor Stromboli

Um Anmeldung wird gebeten:
kupfticket.com/events/feminismus-im-rueckwaertsgang

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© Mafalda Rakos
Diskussion

Mächtig?! - Diskussion mit Impulslesungen

Osterfestival Tirol 2026

Marlene Streeruwitz, Ilija Trojanow, Franz Eder

Wie umgehen mit den Mächtigen unserer Gegenwart? Ob sich der Blick nach Ost oder West wendet, wir sehen ein Festhalten an der Herrschaft um jeden Preis. Krieg und die Spaltung der Gesellschaft werden für ihren Erhalt gewissenlos in Kauf genommen, Machtmissbrauch schamlos eingesetzt. Die Bevölkerung wird belogen, beeinflusst und so zum Machterhalt der Herrschenden angeleitet. Immer öfter werden zu diesem Zweck Korrektive scheinbar mühelos ausgehebelt. Sind wir wieder in einem Zeitalter der Könige und Herrscher? Was zeigt uns der Blick zurück in vergangene Jahrhunderte? Gibt es etwas, womit man dem wachsenden Gefühl der Ohnmacht entgegenwirken kann? In der Diskussion laden Marlene Streeruwitz (Prinzessinnenkunde), Ilija Trojanow (Das Buch der Macht) und der Politikwissenschaftler Franz Eder unter der Moderation von Günter Kaindlstorfer dazu ein, über das Wesen der Macht nachzudenken.

Diskussion mit Impulslesungen: Marlene Streeruwitz, Ilija Trojanow, Franz Eder
Moderation: Günter Kaindlstorfer

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol, Literaturhaus am Inn, Stadtbibliothek Innsbruck sowie Wissenschaft und Verantwortlichkeit

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© Alexi Pelekanos
Tanz

Come Back Again (2025)

Mit: Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich
Choreographie: Doris Uhlich


Come Back Again ist eine Performance über den Mut, den eigenen Körper neu zu entdecken und im Alter ungewohnte Wege zu gehen. Doris Uhlich führt nach Spitze (2008) und Come Back (2012) ihre Zusammenarbeit mit Susanne Kirnbauer, ehemalige Erste Solotänzerin der Wiener Staatsoper, fort. Mit Mitte 40 musste Kirnbauer ihre Karriere als aktive Balletttänzerin beenden. Ein älter werdender Körper hat keinen Platz auf der Ballettbühne – schon gar nicht der Körper einer Frau. Die über 80-Jährige erforscht mit Doris Uhlich, wohin sich ihre Energie und Kraft jenseits der Ballettschritte, die für sie nicht mehr ausführbar sind, tänzerisch, performativ und stimmlich transformieren können. Im Schwebezustand von Veränderung und Neusortierung treffen zwei Tänzerinnen unterschiedlicher Generationen aufeinander. Dabei wird Vergangenheit hinterfragt, Gegenwart beleuchtet und futuristische Archäologie betrieben.

Sound, DJ: Boris Kopeinig
Bühne: Doris Uhlich in Zusammenarbeit mit Juliette Collas
Lichtdesign: Leticia Skrycky

Koproduktion: brut Wien und insert Tanz und Performance GmbH. Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

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© Edwin Husin
Party

Club - Doris Uhlich

Osterfestival Tirol 2026

Eine Feier des Körpers und der Bewegung sind Doris Uhlichs Sound-Bäder. Die Choreographin, Performerin und DJ bittet zu einem energiegeladenen Dancefloor, in dem ihre künstlerischen Ideen mitschwingen. Eine Mischung ihrer Lieblingssounds und Beats wird aufgetischt, von Pop bis Techno und Klassik. Das Warmup spielt die Innsbrucker DJ BC-A, die in ihren Sets die Grenzen von Techno auslotet – zwischen perkussiven Grooves, Break Beats, schweren Basslines und atmosphärischen Ambient-Passagen.

Support: BC-A

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© zVg
Film

L’année dernière à Marienbad (1961, OmU)

Osterfestival Tirol 2026

In einem prächtigen Barockschloss begegnet ein Mann X (Giorgio Albertazzi) einer eleganten Frau A (Delphine Seyrig) und will sie überzeugen, dass sie sich ein Jahr zuvor hier verabredet haben, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. Während er sie mit Fragmenten aus der Vergangenheit konfrontiert, kann sie sich an nichts erinnern. War es nicht letztes Jahr in Marienbad? Hat die Erinnerung recht? Oder sind das Träume, Fantasien? Handelt es sich um eine Strategie der Verführung? Endlose Gänge, unzählige Räume und eine Stimme, die versucht eine Vergangenheit heraufzubeschwören, die vielleicht nie existiert hat. Resnais verwebt in diesem einzigartigen Experiment die Zeit- und Realitätsebenen zu doppeldeutigen, labyrinthartigen Szenerien von faszinierender Bildkraft. Ein Schlüsselwerk des französischen Films nach einem Drehbuch des Schriftstellers und Filmemachers Alain Robbe-Grillet.

Letztes Jahr in Marienbad (L’année dernière à Marienbad) hat Geschichte geschrieben: 1961 erhielt der Film den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig, zwei Jahre später wurde er bei den British Film Academy Awards in der Kategorie Bester Film nominiert.

Regie: Alain Resnais
Drehbuch: Alain Robbe-Grillet
Kamera: Sacha Vierny; Musik: Francis Seyrig
Schnitt: Henri Colpi, Jasmine Chasney
Mit: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazzi, Sacha Pitoëff, Françoise Bertin, Luce Garcia-Ville

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musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Galerie St. Barbara

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.



Osterfestival Tirol

21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall

un_endlich

Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind im Büro, telefonisch unter +43 5223 53808 oder im Internet über unsere Homepages erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at

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Konzerte / Konzert Tiroler Symphonie-orchester Innsbruck Innsbruck, Rennweg 2
Konzerte / Konzert musik+
Osterfestival Tirol
Hall / Innsbruck
Konzerte / Orchester Stadtmusikkapelle Wilten Region Innsbruck
Konzerte / Klassik Windkraft Tirol Kapelle für Neue Musik Innsbruck
Konzerte / Konzert InnStrumenti Tiroler Kammerorchester Innsbruck, Klammstraße 54a
Konzerte / Kammerkonzert Uniorchester Ibk - BTV Stadtforum, Innsbruck
Sa 7.3.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Kammerkonzert Agnes-Heller Haus
So 8.3.2026, 11:00 Uhr
Konzerte Uni­ver­si­täts­or­ches­ter Innsbruck
Konzerte / Konzert Uni­ver­si­täts­or­ches­ter Innsbruck Innsbruck, Innrain 52

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