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Tanzwerkstatt Europa

Performances vom 30.7. bis 9.8.2024

Jeden Abend stehen die aktuellsten Stile und Ästhetiken international renommierter Künstler:innen, die im zeitgenössischen Tanz und an der Schnittstelle zu anderen Kunstformen forschen, auf dem Programm. Dieses Jahr präsentiert JOINT ADVENTURES u.a. die Uraufführung einer neuen Arbeit der Münchner Choreografin Ceren Oran, „All the Way Around“ von Meg Stuart / Damaged Goods (BE/DE), das neueste Solo „New Old“ von Alma Söderberg (SE), „Spelling Spectacle“ von Ingrid Berger Myhre (NO/BE) und „Under the Flesh“ von Bassam Abou Diab (LB).

Kontakt

Tanzwerkstatt Europa
JOINT ADVENTURES - Walter Heun
Zielstattstraße 10A
D-81379 München

Telefon: +49 89 189 31 37 0
E-Mail: info@jointadventures.net

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Tanzwerkstatt Europa

© Jessa Bloom
Tanz

Felix Ruckert / Ulrike Haage / Christian Meyer:
„RING“

„RING“ ist eine choreografische Reflexion über Kontakt und Nähe, Verführung und Liebesbekundung, Simulation und Authentizität, über die Unberechenbarkeit, aber auch die Mechanik von Emotionen. Die 1999 entstandene Inszenierung durchbricht die üblichen Grenzen zwischen den Tänzer:innen und Zuschauer:innen und begründete eine ästhetische Form des Theaters, für die erst mehrere Jahre später der Begriff „immersiv“ geprägt wurde.

21 Tänzer:innen treten in Dialog mit dem Publikum, teilen Aufmerksamkeit und körperliche Zuwendung. Sie lassen intensive Gefühle der Zugehörigkeit und des wahrgenommenen Werdens entstehen, die durch die Zufälligkeit der Begegnungen und die unaufhaltsam voranschreitende choreografische Struktur jedoch gleich wieder gebrochen werden. Wie relativ sind die im Moment als einzigartig empfundenen Begegnungen? Und welch unverhoffte Intensität können Interaktionen entwickeln, trotzdem sie immer nach demselben Schema ablaufen? Die Aktionsschleifen der Tänzer:innen werden live durch Ulrike Haage und Christian Meyer mit Flügel, E-Gitarre und minimalistischen elektronischen Sounds begleitet.

Felix Ruckert ist Tänzer, Choreograf, Konzeptkünstler und Kurator. Für ihn sind die Kunst der Berührung und eine Philosophie der sinnlichen Kommunikation zentral. In seinen Arbeiten widmet er sich insbesondere dem physischen Körper des Publikums, den er oft aktiv in seine Bühnengestaltung einbezieht.

Christian Meyer ist Komponist, Musiker, Sounddesigner, Fotograf und Videokünstler. Ulrike Haage ist Komponistin, Pianistin und Hörspielregisseurin. Sie schreibt Filmmusik und veröffentlicht Solo-Alben. Gemeinsam mit Christian Meyer entstand die CD „Stills“. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Albert-Mangelsdorff Preis, den Dokfilmmusikpreis, den Musikautorenpreis und den Günther-Eich Preis.

Inszenierung, Choreografie: Felix Ruckert
Musik: Ulrike Haage, Christian Meyer
Produktionsleitung: Heike Albrecht

Förderung: Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder, gefördert im Rahmen des Projekts „Lebendiges Archiv - Living Archive“ des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis

barrierefrei

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© Alice Brazzit
Tanz

Raquel Gualtero:
„Panorama“

Premiere im deutschsprachigen Raum

Welche Zukunft erwartet den menschlichen Körper? „Panorama“ ist ein Tanzsolo, das dieser Frage mit Fantasie, Humor und vorsichtigem Optimismus nachgeht. Raquel Gualtero lädt uns ein, mit ihr in einen kontemplativen Zustand einzutreten. Ihr Körper wird zum Medium, verschiedene imaginäre Welten zu durchqueren, die uns ungastlich, aber auf seltsame Weise vertraut vorkommen. Das ganze Stück ist voller erkennbarer Gesten, die durch ihre Wiederholung zu einer unendlichen Choreografie werden.

Raquel Gualtero arbeitete als Tänzerin mit renommierten Kompanien wie dem Scottish Dance Theater, der Compagnia Zappala (Italien), dem Fabulous Beast Dance Theater (Vereinigtes Königreich), mit Romeo Castellucci und etablierten Künstler:innen der katalanischen Szene wie Àngels Margarit, Àlex Rigola, Sònia Gómez, Pere Faura, und Lipi Hernández zusammen. Ihr choreografisches Debüt gab sie 2005 mit „Blanco“. Mit „Panorama“, das bei der TANZWERKSTATT EUROPA erstmals im deutschsprachigen Raum aufgeführt wird, schließt sie eine 2019 begonnene Trilogie aus abendfüllenden Werken ab.

Regie, Performance: Raquel Gualtero
Musik: Aurora Bauzà, Rodrigo Rammsy
Lichtdesign: Arnau Sala
Begleitung Regie: Lipi Hernández
Movement-Support: Salva Sanchis
Dramaturgie-Support: Albert Perez
Support Raumgestaltung: Raquel Klein
Fotografie, Video: Marga Parés, Alice Brazzit
Buchhaltung: El Climamola
Distribution: Anita Vodál

Koproduktion: Mercat de les Flors, Festival Sismògraf, Antic Teatre
Förderung: La Caldera Les Corts, El Graner, Convent de les Arts d'Alcover, Danza en Breve (La Laguna, Teneriffa), Teatre Auditori de Llinars del Vallès, L'animal a l'esquena, L'Estruch, Centro Cívico Barceloneta
Dank an: Oscar Dasi, Pere Faura, Semolina Tomic, Amaranta Velarde, Miquel Fiol

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis

barrierefrei

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Tanz

Ceren Oran & Moving Borders
„Shard“ (UA)

Ein Kreis, eine Tänzerin, eine Gemeinschaft. Viele Geschichten, Linien, Erfahrungen und kein Ausgang. „Shard“ zeichnet ein choreografisches Bild des individuellen und gesellschaftlichen Umgangs mit Traumata. In ihrer neuesten Produktion teilt die in München lebende Choreografin Ceren Oran das Gefühl der Einsamkeit infolge traumatischer Erfahrungen und beleuchtet die posttraumatischen inneren Zustände von Wut, Trauer, Verzweiflung, Schuld, Ohnmacht, Hyperaktivität, Angst und Isolation. Gleichzeitig wirft sie Fragen auf: Ist ehrliche Anteilnahme wirklich möglich? Was bedeutet Unterstützung in einem solchen Ausnahmezustand? Wovor schrecken wir zurück? Welche Sprache finden wir im Umgang miteinander? Können wir das durchhalten und aushalten?

Konzept, künstlerische Leitung & Choreografie: Ceren Oran
Tanz & Choreografie: Jovana Zelenovic
Dramaturgie: Jean-Baptiste Charlot
Musik: Benny Omerzell
Lichtdesign: Ramona Lehnert
Entstanden in Zusammenarbeit mit: Renate Eichenberger, Christiane Hensel, Johannes Hochholzer, Konrad Mayer, Theresa Meidinger, Siegfried Münzing, Paula Niehoff, Jaroslav Ondruš, Nina Seibt, Patricia Ulmer
Produktionsleitung: Michael „Beli“ Hennig
Künstlerische Produktionsleitung: Karolína Hejnová
PR: Simone Lutz

Produktion: Ceren Oran & Moving Borders
Koproduktion: JOINT ADVENTURES – Walter Heun

Förderung: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Bayerischer Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, Bezirk Oberbayern, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Ceren Oran ist Mitglied des Tanztendenz München e.V.

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstüzter:innenpreis

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© Dmitrij Matvejev
Performance

Bassam Abou Diab
„Under the Flesh“

Performance auf Arabisch mit englischer Live-Übersetzung

„Under the Flesh“ erzählt – ohne Pathos und Zynismus – die Geschichte eines durch nie enden wollende Kriege gezeichneten Körpers. Wie reagiert dieser Körper auf Todesgefahr? Welche Werkzeuge hat er entwickelt, um zu überleben? Für den libanesischen Künstler Bassam Abou Diab wurde der Tanz zur Überlebensstrategie – ein Tanz mit klaren Regeln und eigenen Techniken als Antwort auf die grausame Kriegsmaschinerie, als ein Umgang mit den Gefühlen der Angst, Panik und Verzweiflung und als Weg, immer wieder aufzuerstehen. Gemeinsam mit dem Musiker Ali Hout erschafft Bassam Abou Diab ein meisterhaftes Tanzstück, das die Kunst als einen Raum der Freiheit zelebriert.

Bassam Abou Diab kam über das Sprechtheater und den traditionellen libanesischen Dabke zum zeitgenössischen Tanz. Mehrere Jahre war er Mitglied von Omar Rajehs Kompanie Maqamat, die seine Performance „Under the Flesh“ 2016 koproduzierte. 2021 gründete er das Beirut Physical Lab, das sich der Förderung aufstrebender Tanztalente durch Training, Aufführungen und internationale Partnerschaften widmet.

Choreografie und Regie: Bassam Abou Diab
Performance: Bassam Abou Diab, Ali Hout
Musik: Samah Tarabay, Ayman Sharaf El Dine

Koproduktion: Maqamat Beit El Raqs

Gastspielförderung: Goethe Institut

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Gespräch

Was ist (es) wert …?

Diskursive Gesprächsreihe im Rahmen der TANZWERKSTATT EUROPA

In diesem Jahr steht die Frage „Was ist (es) Wert …?“ im Mittelpunkt der diskursiven Gesprächsreihe der TANZWERKSTATT EUROPA. Die meisten künstlerischen Existenzen sind prekär, die Arbeits- und Lebensverhältnisse gekennzeichnet durch kurzfristige Planungshorizonte und wirtschaftliche Unsicherheit. Können öffentliche Aufmerksamkeit, positive Kritiken und Publikumserfolg dies aufwiegen? Was motiviert Künstler:innen zu ihrem Schaffen? Und was ist der Wert der Kunst für die Gesellschaft? Im Vorfeld der Performances diskutieren internationale Gäste der Tanz- und Performanceszene mit lokalen Tanzschaffenden.

Programm

30. Juli, 19.00 H, Muffatcafé
Ingrida Gerbutavičiūtė
Artistic and Managing Director tanzhaus nrw, Düsseldorf

31. Juli, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer
Kristof Blom
Künstlerischer Leiter CAMPO production house, Ghent, Belgien

1. August, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer
Felix Wittek
Unabhängiger ISO-zertifizierter EU-Fundraiser und Produzent im Bereich der darstellenden Künste, Hamburg

2. August, 19.15 H, Schwere Reiter, Foyer
Leen Bleys
Produktionsleitung Caravan production, Brüssel, Belgien

3. August, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer
Kristine Slettevold
Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin Cullberg, Norsborg, Schweden

Die Gespräche finden auf Englisch statt.

Eintritt frei

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Tanz

How can we live together?

Approaches towards a better mutual understanding

Angesichts einer Zeit, in der Toleranz und die Fähigkeit zum gewaltfreien Diskurs abnehmen, wird ein Raum gemeinsamen Nachdenkens über unser Zusammenleben heute, über Erinnerungskultur und künstlerische Praxis geschaffen. Impulse für die Open Mic-Session setzen wissenschaftliche und künstlerische Beiträge, unter anderem der Philosphin Ofra Rechter und der Choreografin und Tänzerin May Zarhy.

Am 10. Februar 1970 versuchten drei Attentäter einer palästinensischen Terrororganisation ein israelisches Flugzeug auf dem Flughafen München-Riem zu entführen. Unter den Verletzten befand sich auch Israels größte Schauspielerin Hanna Maron, die im Berlin der 1920er Jahre ein gefeierter Kinderstar war. Bei dem Attentat verlor sie einen Fuß, schon ein Jahr später stand sie mit einer Prothese wieder auf der Bühne.

Ausgehend von den tragischen Ereignissen in Riem sowie in Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Erbe Hanna Marons stellen die TANZWERKSTATT EUROPA und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München die drängende Frage „How can we live together?“. Angesichts einer Zeit, in der Toleranz und die Fähigkeit zum gewaltfreien Diskurs abnehmen, wird ein Raum gemeinsamen Nachdenkens über unser Zusammenleben heute, über Erinnerungskultur und künstlerische Praxis geschaffen. Impulse für die Open Mic-Session setzen wissenschaftliche und künstlerische Beiträge, unter anderem der Philosphin Ofra Rechter und der Choreografin und Tänzerin May Zarhy.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Alle Besucher:innen sind herzlich eingeladen, sich an der Open Mic-Session zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Programm

Dr. Daniela Rippl, Kulturreferat des Landeshauptstadt München
„Living Archive and Hanna Maron“ (Einführung)

Dr. Andreas Heusler, Kulturreferat des Landeshauptstadt München
“Blank spaces in Munich‘s culture of remembrance: Hanna Maron and the act of terror in Riem in 1970“ (Kontextualisierung)

Ofra Rechter
„Waiting in Action: ‚M‘ in-and-out of time“ (Lecture)
Der Vortrag umfasst Ausschnitte aus der ersten Szene von Fritz Langs Film „M“, eine Vorführung visueller und auditiver Bilder in „Ausencia“. Philosophin Ofra Rechter wird die Ideen des "Living Archive" beleuchten, indem sie die Performance der kleinen Schauspielerin – gespielt von ihrer Mutter Hanna Maron – in der Eröffnungsszene von „M.“ analysiert.

May Zarhy
“Presencia” (Performance)

Open Mic-Session

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Alle Besucher:innen sind herzlich eingeladen, sich an der Open Mic-Session zu beteiligen. Der Eintritt ist frei.

Eintritt frei
barrierefrei

Ko-Veranstalter: Kulturreferat der Landeshauptstadt München

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© Tale Hendnes
Tanz

Ingrid Berger Myhre
„Spelling Spectacle“

Deutschlandpremiere

„Spelling Spectacle“ ist ein Spiel, das gleichzeitig einem sorgfältig durchdachten Plan folgt. Mit jedem Zug werfen die drei Performerinnen einen Blick in die unmittelbare Zukunft und versuchen, weder ihren individuellen Launen noch dem strengen Prinzip des Kollektivismus zu verfallen. Wenn sie sich an die Spielregeln halten, riskieren sie, gegen die Wand zu laufen, sich hoffnungslos im Kreis zu drehen und ihr Ziel zu verfehlen. Wenn sie hingegen ihren individuellen Ideen treu bleiben, riskieren sie, die kollektive Anstrengung zu sabotieren.

Dieses produktive Dilemma wird zum Motor der Performance, die in Echtzeit entsteht. Ein Schritt ergibt sich aus dem nächsten und immer, wenn ein Raum verlassen wird, öffnet sich woanders die nächste, geheimnisvolle Tür.

Die Norwegerin Ingrid Berger Myhre lebt in Brüssel und gehört zu den Künstler:innen, die sich stets neu mit den Möglichkeiten des Tanzes und Theaters klug auseinandersetzen – und dies mit gewitztem Charme.

Choreografie: Ingrid Berger Myhre
In Zusammenarbeit mit: Nicola Gunn, Ida Wigdel
Performance: Nicola Gunn, Ida Wigdel, Ingrid Berger Myhre
Lichtdesign: Fudetani Ryoya
Szenografie: Oshin Albrecht
Musik: Lasse Passage
Kostümdesgin: Signe Vasshus
Beratung: Thomas Bîrzan, Eirik Blekesaune
Dank an: Pablo Esbert Lilienfeld, Yuhan Ashley Ho, Calvin Ferdinando Carrier, Hilde Ingeborg Sandvold

Produktion: Caravan Production
Koproduktion: Kunstencentrum BUDA, BIT Teatergarasjen, Rosendal Teater, Dansateliers Rotterdam

Residenzen: STUK kunstencentrum, Pianofabriek, Kaaitheatre, Kunstencentrum KAAP, Tanzfabriek Üferstudios Berlin

Förderung: Arts Council Norway, Fond for Lyd og Bilde, Vlaamse Gemeenschap

Koproduziert durch Advancing Performing Arts Project (apap) - FEMINIST FUTURES - ein vom Creative Europe Programm der Europäischen Union kofinanziertes Projekt

Gastspielförderung: Arts Council Norway

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis

barrierefrei

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© Michael Reinecke
Tanz

WHO’S NEXT?
Open Stage

Einen Abend lang öffnen wir die Bühne des Schwere Reiter für ausgewählte Beiträge von vielversprechenden Newcomer:innen. Mit der OPEN STAGE bekommen sie die Gelegenheit, ihre Stücke dem Publikum der TANZWERKSTATT EUROPA zu zeigen. Das Format bietet die einmalige Möglichkeit, sich auf Neues einzulassen, inspiriert zu werden und neben bereits etablierten Künstler:innen neue künstlerische Persönlichkeiten und ihre Arbeiten zu entdecken. Who’s next?

10,- EUR

barrierefrei

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© Anne Sophie Guillet
Tanz

Ayelen Parolin / RUDA
„SIMPLE“

In „SIMPLE“ dreht sich alles um den Wunsch, das Leben einfacher zu gestalten. Eine schwierige Aufgabe, wie wir wissen! Wie könnte ein „einfacher“ Tanz aussehen, der sich spontan, aufrichtig und ganz ungeniert präsentiert? Muss ein Stück mit einem solch utopischen Ansatz nicht zwangsläufig lächerlich aussehen?

Ayelen Parolin, die weder das Lächerliche noch das Absurde scheut, stellt sich dieser Herausforderung und den damit verbundenen Widersprüchen. In einer Gesellschaft, in der sich alle als Expert:innen aufspielen und hinter prätentiösem und berechnendem Gehabe verstecken, besinnt sie sich auf Formen der Naivität zurück und gibt sich dem Komischen und Idiotischen hin. Mit drei hingebungsvollen Darsteller:innen, die praktisch alles können (oder zumindest versuchen), kreiert sie eine Show voll dadaistischer Inspiration, die zutiefst menschlich ist.

Nach Fabienne Aucant, Broschüre der Internationalen Biennale Charleroi danse

Ein Projekt von: Ayelen Parolin
Kreation: Baptiste Cazaux, Piet Defrancq, Daan Jaartsveld
Performance: Piet Defrancq, Daan Jaartsveld, Naomi Gibson
Choreografische Assistenz: Julie Bougard
Lichtdesign: Laurence Halloy
Szenografie, Kostüme: Marie Szersnovicz
Dramaturgie: Olivier Hespel
Outside Eye: Alessandro Bernardeschi
Visuals: Cécile Barraud de Lagerie
Kostümatelier des Théâtre de Liège
Dank an: Oren Boneh & Jeanne Colin

Produktion: RUDA asbl

Koproduktion: Charleroi danse, Le Centquatre-Paris, Théâtre de Liège, CCN de Tours, MA Scène nationale – Pays de Montbéliard, Les Brigittines, DC&J Création
Studios bereitgestellt von: CCN de Tours, Charleroi danse, Les Brigittines, Le Gymnase CDCN, Le Centquatre-Paris, MA scène nationale – Pays de Montbéliard
Förderung: Fédération Wallonie-Bruxelles, Tax Shelter of the Federal Government of Belgium and Inver Tax Shelter

Ayelen Parolin ist ab 2022 assoziierte Künstlerin des Théâtre National Wallonie Bruxelles.

Gastspielförderung: Wallonie Bruxelles International

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis

barrierefrei

Physical Introduction: 19.30 H Muffatstudio

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Bewertungen & Berichte Ayelen Parolin / RUDA „SIMPLE“

© Nemo Stocklassa Hinders
Tanz

Alma Söderberg
„New Old“

Deutschlandpremiere

„New Old“ ist ein Solo auf einem Stuhl, das sich ganz auf Rhythmus, Stimme und Bewegung konzentriert. Alma Söderberg hört Klängen zu, um sie miteinander zu verbinden, formt durch Gesten Worte, erschafft Gedanken, die sich in Klänge, in Musik, in Tanz verwandeln, um dadurch wieder neue Gedanken hervorzubringen. „New Old“ ist persönlich, eigentlich schon privat. Die schwedische Choreografin und Performerin denkt darin über den alternden Frauenkörper nach der Geburt nach, insbesondere über den Beckenboden, über die Angst, sich in die Hose zu machen, die mundähnliche Form der Vulva und die Frage, wie das Wort „Pussy“ in verschiedenen Sprachen klingt. Ihr Denken bewegt sich zwischen dem Innen und Außen, schießt in hohen Zischlauten durch die Decke und landet in melodischen Phrasen kurz über den Köpfen des Publikums.

Choreografie: Alma Söderberg
Outside Eye: Jeanine Durning
Technische Beratung: Hendrik Willekens
Distribution und Produktion: Giulia Messia

Produktion: Alma Söderberg Studio
Koproduktion: MDT Moderna Dansteatern, Stockholm; Inkonst, Malmö; PACT Zollverein, Essen

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis

barrierefrei

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Bewertungen & Berichte Alma Söderberg „New Old“

© Iris Janke
Tanz

Meg Stuart & Doug Weiss mit Mariana Carvalho (DE/BE)
„All the Way Around“

Wer tanzt – wie die in den USA geborene und seit über 30 Jahren in Europa beheimatete Meg Stuart – sammelt im Laufe eines künstlerischen Lebens ein ungeheures Reservoir an Körpererinnerungen an. Das Körpergedächtnis bildet einen wesentlichen Ausgangspunkt für „All the Way Around“, ein intimes Trio zwischen Tanzimprovisation und Konzert, das Meg Stuart mit dem Jazz-Bassisten Doug Weiss und der Pianistin Mariana Carvalho gestaltet.

Zusammen lassen sie sich von der Ballade inspirieren und zerlegen diese musikalische Form als Ausdruck von Sehnsucht und Trotz in kleine, bedeutungsvolle Gesten. Sie spüren Erinnerungsspiralen auf und entwirren sie, tauchen tief in das ein, was war, und lassen sich von den Wellen des fast Erinnerten und Unbekannten tragen.

Selten gewährte eine Arbeit einen so fundamentalen Einblick in das Bewegungsdenken der weltberühmten Choreografin, die seit den 1990er Jahren völlig neue Ästhetiken im zeitgenössischen Tanz geschaffen hat.

Konzept: Meg Stuart, Doug Weiss
Choreografie, Tanz: Meg Stuart
Musik: Doug Weiss (Bass), Mariana Carvalho (Piano)
Lichtdesign: Emese Csornai
Technische Koordination: Tom De Langhe
Outside Eye: Mor Demer

Produktion: Damaged Goods

Gastspielförderung: Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder

22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innen

barrierefrei

Physical Introduction: 19.30 H Muffatstudio

Meg Stuart & Doug Weiss mit Mariana Carvalho (DE/BE) „All the Way Around“ bewerten:

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Bewertungen & Berichte Meg Stuart & Doug Weiss mit Mariana Carvalho (DE/BE) „All the Way Around“

Tanz

Final Lecture & Abschlussparty

Zum Abschluss der TANZWERKSTATT EUROPA überrascht jedes Jahr aufs Neue die Final Lecture! Hier zeigen Dozent:innen und Kursteilnehmer:innen die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit in den Workshops und choreografischen Labs. Zum Zuschauen ist jeder herzlich eingeladen. Im Anschluss kann bei der Abschlussparty bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und weitergetanzt werden!

Eintritt frei
Pro Person ist jeweils 1 Zählkarte ab 20.00 H an der Abendkasse erhältlich.

barrierefrei

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Tanzwerkstatt Europa

JOINT ADVENTURES - Walter Heun

Performances vom 30.7. bis 9.8.2024

Jeden Abend stehen die aktuellsten Stile und Ästhetiken international renommierter Künstler:innen, die im zeitgenössischen Tanz und an der Schnittstelle zu anderen Kunstformen forschen, auf dem Programm. Dieses Jahr präsentiert JOINT ADVENTURES u.a. die Uraufführung einer neuen Arbeit der Münchner Choreografin Ceren Oran, „All the Way Around“ von Meg Stuart / Damaged Goods (BE/DE), das neueste Solo „New Old“ von Alma Söderberg (SE), „Spelling Spectacle“ von Ingrid Berger Myhre (NO/BE) und „Under the Flesh“ von Bassam Abou Diab (LB).

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Bewertungen & Berichte Tanzwerkstatt Europa

Ereignisse / Festival Tanzwerkstatt Europa 30.7. bis 9.8.2024
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ereignisse / Messe ARTMUC 25. bis 27.10.2024
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München München, Thierschstr. 26
Ereignisse / Festival Opernfestival Gut Immling, Halfing 22.6. bis 18.8.2024
Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Ereignisse / Festival AMMERSEErenade Klassikfestival Schondorf, Fuchsbergstraße 15
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee Kreuth, Nördliche Hauptstraße 3
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Ereignisse / Festival Richard-Strauss-Tage Garmisch-Partenk. Garmisch-Partenkirchen, Schnitzschulstraße 19
Ereignisse / Ausstellung Münchner Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8
Ereignisse / Tanz JOINT ADVENTURES München München, Zielstattstraße 10 a
Ereignisse / Festival Gasteig München GmbH
Sa 20.7.2024, 12:30 Uhr
Ereignisse / Messe Deutsche Stiftung Völkerverständigung
Sa 19.10.2024, 10:00 Uhr
Ereignisse / Theater Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
Ereignisse / Festival Spielmotor München e.V. München, Ludwigstraße 8
Ereignisse / Theater Oberangertheater München, Oberanger 38
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle Germering Germering, Landsberger Str. 39
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturverein Olympiadorf forum 2 München, Nadistrasse 3
Ereignisse / Gastronomie Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ereignisse / Festival Tanzwerkstatt Europa München, Emil Geis Str. 21
Ereignisse / Kulturveranstaltung Klohäuschen, Westtor an der Großmarkthalle München München, Thalkirchenerstr. 81
Ereignisse / Festival Spectaculum Mundi München, Graubündener Str. 100
Ereignisse / Festival Klang & Raum - Musikfestival in Kloster Irsee Irsee, Klosterring 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Einstein Kultur München, Einsteinstr. 42

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