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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.

Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

Kontakt

Bayerische Staatsoper

Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München

Telefon: +49 (0)89-21 85-19 20

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Bayerische Staatsoper

Oper

Pique Dame

Pjotr I. Tschaikowski

Premiere: 4.2.2024

Oper in drei Akten (1890)
Komponist Pjotr I. Tschaikowski. Libretto von Modest I. Tschaikowski nach der gleichnamigen Erzählung von Alexander S. Puschkin

Der junge usbekische Dirigent Aziz Shokhakimov ist als Musikalischer Leiter von Pique Dame 2023/24 erstmals an der Bayerischen Staatsoper zu erleben. Regisseur Benedict Andrews stellte sich bereits 2022/23 mit Così fan tutte an der Bayerischen Staatsoper vor. Er widmete sich zuletzt verstärkt seinen Filmprojekten: Seberg mit Kristen Stewart, der 2019 auf dem Filmfestival Venedig Premiere hatte, und zuvor Una mit Rooney Mara, der 2016 auf dem Telluride Film Festival gezeigt wurde. Als Hausregisseur der Sydney Theatre Company und später an der Schaubühne Berlin inszenierte Benedict Andrews vermehrt Neue Dramatik und britische Dramatik. Opernarbeiten zeigte er an Häusern wie De Nationale Opera, Amsterdam, der English National Opera, London, der Komischen Oper Berlin und Oper Frankfurt. Mit Kostümbildnerin Victoria Behr, die in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute mehrfach als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde, verbindet ihn eine längere Zusammenarbeit. Neu ist die Kollaboration mit Rufus Didwiszus, von dem an der Bayerischen Staatsoper erstmals in der Spielzeit 2021/22 ein Bühnenbild zu sehen war, für Der Rosenkavalier in der Regie von Barrie Kosky.

Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov
Inszenierung: Benedict Andrews
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Jon Clark
Chöre: Christoph Heil
Dramaturgie: Olaf Roth
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

In russischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 4.2.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Tickets zur ca. 60-minütigen Einführungsmatinee am 28.1.24 für Pique Dame sind separat erhältlich.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.

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Bewertungen & Berichte Pique Dame

Kindertheater

Frank und Bert

Richard Whilds - Musiktheater für Kinder ab 4 Jahren

Premiere: 1.3.2024

Richard Whilds, Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper, hat bereits zahlreiche Kompositionen und Arrangements für das Musiktheater erstellt. In der Spielzeit 2021/22 zeichnete er für die Komposition von Der Mondbär verantwortlich, einer Produktion für Kinder ab 4 Jahren. Mit dem Musiktheater Frank und Bert folgt nun die nächste Produktion für junges Publikum. Konzept und Libretto, basierend auf dem Bilderbuch von Chris Naylor-Ballesteros, erstellt er gemeinsam mit der jungen Regisseurin Friederike Blum – seit der Spielzeit 2019/20 Spielleiterin an der Bayerischen Staatsoper – und Laura Schmidt, Dramaturgin an der Bayerischen Staatsoper.

Komposition: Richard Whilds
Inszenierung: Friederike Blum
Ausstattung: Jan Ludwig
Dramaturgie: Laura Schmidt

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Bewertungen & Berichte Frank und Bert

Oper

Die Fledermaus

Johann Strauß

Komponist Johann Strauß. Libretto von Richard Genée nach der Komödie Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner.
Operette in drei Akten (1874)

Barrie Kosky verleiht der‚ Operette aller Operetten‘ ein neues Gewand und widmet sich ihrer morbiden Seite. Schauplatz ist Wien, Stadt der goldenen Operettenära, wo 1874 Die Fledermaus am Theater an der Wien uraufgeführt wurde. Nicht nur für Gabriel von Eisenstein wird hier die Rache der Fledermaus zum Alptraum. Eine Gesellschaft, eine ganze Stadt tanzt dem Abgrund entgegen. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine Gräfin und angehende Künstlerinnen zu einer rauschhaften Party. Gläser klirren, Beziehungen geraten ins Wanken, es wird geliebt, gelogen und getanzt. Hier wird gefeiert, so lange es noch geht, getreu dem Motto: „Glücklich ist, wer vergisst...“.

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Klaus Bruns
Choreographie: Otto Pichler
Licht: Joachim Klein
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Christopher Warmuth

Koproduktion mit der Dutch National Opera
empfohlen ab 14 Jahren
In deutscher Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 23.12.23) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Liveübertragung am 31.12.2023 auf STAATSOPER.TV und ARTE.TV

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Bewertungen & Berichte Die Fledermaus

Ballett

Onegin

Ballett in drei Akten nach Alexander Puschkin (1965)

Choreographie John Cranko. Musik Pjotr I. Tschaikowski arrangiert von Kurt-Heinz Stolze

Entstanden im Jahre 1965 nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird auch heute noch unverändert das Publikum. Seit über vierzig Jahren wird Onegin in München getanzt, und viele der großen Tänzerinnen von Eva Evdokimova über Konstanze Vernon, Evelyn Hart, Lucia Lacarra und Natalia Osipova haben ihr einen eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben. Wie kaum ein anderes Handlungsballett eröffnet die Rolle der Tatjana Möglichkeiten der Rollengestaltung: Tatjana entwickelt sich im Verlauf des zweieinhalbstündigen Abends vom naiv-verträumten Teenager zu einer reifen Frau, die schließlich in einer dramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat.

Musikalische Leitung: Vello Pähn
Choreographie: John Cranko
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

empfohlen ab 10 Jahren
Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten

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Bewertungen & Berichte Onegin

Ballett

Tschaikowski-Ouvertüren

Choreographie Alexei Ratmansky. Musik Pjotr I. Tschaikowski.

Dreiteiliger Ballettabend (2022)
Elegie und Hamlet / Der Sturm / Romeo und Julia

Alexei Ratmansky wählte für sein abstraktes Ballett Ouvertüren von Pjotr I. Tschaikowski aus, die dieser in verschiedenen Lebensphasen zur Aufführung im Konzert komponiert hatte. Inhaltlich gehen alle musikalischen Werke auf Dramen von William Shakespeare zurück: Hamlet, Der Sturm und Romeo und Julia. Obwohl Alexei Ratmansky kein Handlungsballett kreiert hat, tauchen die erzählerischen Motive aus den drei Werken Shakespeare immer wieder an der Oberfläche der choreographischen Struktur auf. Auf diese Weise bildet Shakespeares ‚Stimme‘ sowohl die Basis für das tänzerische Geschehen auf der Bühne als auch für die aus dem Orchestergraben erklingende Partitur. Traditionellerweise stehen die Ouvertüren am Anfang einer Oper oder eines Balletts und leiten zu einer Handlung über. In Alexei Ratmanskys Tschaikowski-Ouvertüren jedoch folgt Ouvertüre auf Ouvertüre, wodurch auf jedes Setzen eines Anfangs ein neuer Anfang folgt. Darin verwoben ist ein Grundversprechen des Theaters, mit jedem Öffnen des Vorhangs eine neue Welt erscheinen zu lassen. Mit den Mitteln des klassischen und neoklassischen Balletts verweist Alexei Ratmansky in seiner Choreographie kontinuierlich auf die Geschichte der Tanzkunst. So musste das Ballett in verschiedenen Epochen wiederholt buchstäblich um sein Überleben kämpfen. Dabei schwang stets die Hoffnung mit, dass die faktische Wirklichkeit in etwas Tänzerisches aufzulösen wäre. Die „Fantasie-Ouvertüren“, wie die von Tschaikowski gewählte Gattungsbezeichnung der im Ballettabend zu hörenden Orchesterwerke lautet, werden durch ihren schillernden Charakter zu idealen Vorlagen für ein Ballett, das sich gleichfalls als ein Fantasieren versteht: ein Fantasieren darüber, welche Rolle das klassische Ballett in der Gegenwart einnimmt, worin die Erinnerungen bestehen, die es mit sich trägt, und wie es seine Zukunft gestalten möchte.

Das Bühnenbild von Jean-Marc Puissant arbeitet mit verschiedenen Schleiern und raumgliedernden Elementen. Diese übersetzen die fortschreitende Enthüllung und den Aufbau von Erwartungen, die der Ouvertüre mit ihrem Ankündigungscharakter innewohnen, in visuelle Bilder. Der Bühnenraum ist mit transparenten Schleiern, beweglichen Flächen sowie skulpturalen Formen gestaltet. Ratmansky geht es nicht in erster Linie darum, eine konkrete Geschichte zu erzählen. Im Vordergrund steht die Freude an einem Ereignis, das von den vielfältigen emotionalen Stimmungen der Musik und den technischen Fertigkeiten der Tänzer:innen lebt.

Choreographie: Alexei Ratmansky
Musik: Pjotr I. Tschaikowski
Musikalische Leitung: Mikhail Agrest
Bühne und Kostüme: Jean-Marc Puissant
Licht: James F. Ingalls
Dramaturgie: Serge Honegger
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten

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Ballett

La Bayadère

Patrice Bart, Marius Petipa

Ballett in zwei Akten und sechs Bildern (1998)
Musik Ludwig Minkus.

Das Bayerische Staatsballett hat zusammen mit dem französischen Choreographen Patrice Bart und dem japanischen Bühnen- und Kostümbildner Tomio Mohri eine neue Fassung erarbeitet, in der das Herzstück des Balletts, eben der berühmte 'Schattenakt', auch das Verlobungsfest mit seinem atemberaubenden Defilé und einige der kostbarsten Pantomimenszenen in originaler Fassung zu sehen sind.

Kreiert 1877, ist La Bayadère Märchen, Psychodrama und Tanzfest in einem. Im Mittelpunkt stehen die Priesterin - die Bayadère - Nikija und der tapfere Krieger Solor. Ihrer Liebe steht Gamzatti entgegen. Sie ist die Tochter des Radjas. Um ihre Rivalin auszuschalten und sich mit Solor verbinden zu können, verübt Gamzatti einen Mordanschlag mit einer Giftschlange. An ihrem Biss stirbt Nikija und geht als Schatten ins Totenreich ein. Solor träumt sich ihr nach ins Königreich der Schatten, einem der spektakulärsten und schönsten weißen Akte der Ballettgeschichte.

Die Münchner Inszenierung von Patrice Bart, mit der das Werk 1998 zum ersten Mal von einer Compagnie in Deutschland produziert wurde, orientiert sich an der Überlieferung des klassischen Schrittmaterials von Marius Petipa. Die Austattung zeichnet sich durch das von japanischen Motiven geprägte Bühnen- und Kostümbild des Designers Tomio Mohri aus. Darin werden die märchenhaften Aspekte der Geschichte in den Vordergrund gestellt.

Choreographie: Marius Petipa, Patrice Bart
Musik: Ludwig Minkus
Musikalische Leitung: Michael Schmidtsdorff
Bühne und Kostüme: Tomio Mohri
Licht: Maurizio Montobbio
Musikalische Einrichtung: Maria Babanina
Dramaturgie: Wolfgang Oberender
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 35 Minuten

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Ballett

Alice im Wunderland

Christopher Wheeldon

Musik Joby Talbot. Libretto nach Nicholas Wright
Handlungsballett in drei Akten (2011)
Koproduktion mit dem National Ballet of Canada beim Royal Ballet im Royal Opera House Covent Garden, London

Christopher Wheeldons Alice im Wunderland wurde 2011 als Explosion von Farbe, Bühnenmagie und choreographischem Einfallsreichtum in London uraufgeführt. Als erstes abendfüllendes Werk beim Royal Ballet nach fast 20 Jahren, wurde es sofort ein Hit, der bis heute das Haus zum Toben bringt– das Musical unter den zeitgenössischen Balletten. Joby Talbots Musik kombiniert zeitgenössische Klangwelten mit Melodien, die an das klassische Ballett des 19. Jahrhunderts erinnern, witzig, schnell und tänzerisch. Bob Crowleys ausgelassen einfallsreiche Bühnen-Fantasiewelten, Kostüme, Puppen und Projektionen lassen die Vorstellung vom Wunderland wundervolle Wirklichkeit werden. Wie schon in der literarischen Vorlage begibt sich auch die tanzende Alice auf eine Reise durch eine wundersame Traumwelt mit Tee-Party, Grinsekatze und weißem Kaninchen, Herzkönigin und Herzbube, tanzenden Spielkarten, eine alptraumhafte Küche und natürlich dem verrückten Hutmacher.

Mit rund 150 zu besetzenden Rollenpartien erfordert Alice im Wunderland den Einsatz des gesamten Ensembles des Bayerischen Staatsballetts sowie der Mitglieder des Bayerischen Junior Balletts München und der Studierenden der Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München.

Musikalische Leitung: Myron Romanul
Choreographie: Christopher Wheeldon
Bühne und Kostüme: Bob Crowley
Libretto: Nicholas Wright / Somerset West Ltd.
Licht: Natasha Katz
Musik: Joby Talbot
Projektionen: Jon DriscollGemma Carrington
Original Sounddesign: Andrew Bruce
Puppenkonzept und -design: Toby Olié
Magic Consultant: Paul Kieve

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 46 Minuten

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Ballett

Schmetterling

Choreographie: Sol León und Paul Lightfoot

Zweiteiliger Ballettabend
Musik Max Richter, Philip Glass. Neuproduktion.
Ballett - Uraufführungen 2005, 2010

SILENT SCREEN
Choreographie, Bühne, Kostümdesign und Filmkonzept: Sol León, Paul Lightfoot
Musik: Philip Glass
Kostümrealisation: Hermien Hollander, Joke Visser
Licht: Tom Bevoort
Filmrealisation: Metropolis Film, Dicky Schuttel

SCHMETTERLING
Choreographie und Bühne: Sol León, Paul Lightfoot
Musik: Magnetic Fields, Max Richter
Kostüme: Hermien Hollander, Joke Visser
Licht: Tom Bevoort
Projizierte Fotografien: Rahi Rezvani

Die Choreographin Sol León und ihr langjähriger künstlerischer Partner, der Choreograph Paul Lightfoot, zeigen im zweiteiligen Ballettabend Schmetterling, wie sich die menschliche Existenz zwischen Lebenslust und Todesbewusstsein entfaltet. Aus hellen und dunklen Erinnerungen tauchen Bilder auf, die in tänzerische Figuren übersetzt werden und dem Publikum erlauben, eigene Zeiterfahrungen mit dem Geschehen auf der Bühne zu verbinden. In verschiedenen tänzerischen Konstellationen lassen Sol León und Paul Lightfoot in Schmetterling eine ganze Reihe von Liebesgeschichten erscheinen. Die Musik dazu erklingt vom Tonband und stammt zum einen von der Indie-Rock-Band Magnetic Fields und ihren 69 Love Songs sowie vom zeitgenössischen Komponisten Max Richter. Die andere Choreographie dieses Ballettabends trägt den Titel Silent Screen. Sol León und Paul Lightfoot haben sich für diese Arbeit von Stummfilmen inspirieren lassen, in denen es wie im Ballett um zwischenmenschliche Verständigung geht, die sich nicht verbal realisiert. Die verschiedenen Szenen, die weniger einer kohärenten Geschichte, sondern eher einer Traumlogik folgen, werden von den Tänzerinnen und Tänzern zu einer Aufnahme von Instrumentalwerken des amerikanischen Komponisten Philip Glass umgesetzt.

Die erfolgreiche künstlerische Arbeitsgemeinschaft der Choreographin Sol León und des Choreographen Paul Lightfoot reicht ins Jahr 1989 zurück. Die beiden einflussreichen Tanzschaffenden haben gemeinsam mehr als 60 Uraufführungen für das Nederlands Dans Theater (NDT) geschaffen, für die sie zahlreiche Preise erhalten haben. Von 2002 bis 2020 waren León und Lightfoot Hauschoreographen des NDT. Mit der Produktion Schmetterling werden in der Spielzeit 2022-23 erstmals zwei Werke des Duos beim Bayerischen Staatsballett zu sehen sein. Sol León kam 1987 nach ihrem Abschluss an der Nationalen Ballettakademie in Madrid zum NDT2. Zwei Jahre später wechselte sie ins NDT1. Dort tanzte sie bis 2003 und wurde zusammen mit Paul Lightfoot zur Hauschoreographin berufen. Paul Lightfoot machte seinen Abschluss an der Royal Ballet School in London, bevor er 1985 zum NDT stieß. Dort war er von 2011 bis 2020 als künstlerischer Leiter tätig.

Dauer ca. 2 Stunden, 1 Pause

empfohlen ab 14 Jahren

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Ballett

Le Parc

Angelin Preljocaj

Choreographie Angelin Preljocaj. Musik Wolfgang Amadeus Mozart.
Ballett in drei Akten und einem Epilog (1994)

Angelin Preljocaj schuf Le Parc 1994 für das Ballett der Opéra de Paris mit Isabelle Guérin and Laurent Hilaire in den Hauptrollen. Die Choreographie spielt mit Elementen sowohl aus dem klassischen als auch dem zeitgenössischen Ballett, was den Tänzer:innen äußerste Präzision abfordert. Mit diesen Mitteln wirft Angelin Preljocaj einen zeitgenössischen Blick auf die stark stilisierten Traditionen und Regeln für die Liebe und das Leben an den europäischen Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts.

Im Verlauf des Geschehens entwickelt sich ein Spiel zwischen Verlockung und Hingabe, zwischen aufkeimenden und enttäuschten Liebschaften, zwischen flüchtigen und doch lange nachhallenden Begegnungen. Den Ton zu diesen amourösen Verwicklungen setzen verschiedene Orchesterwerke von Wolfang Amadeus Mozart sowie die von Goran Vejvoda eigens für Le Parc kreierten Geräusch- und Klanglandschaften. Thierry Leprousts Bühnengestaltung orientiert sich an klassizistischen Parkanlagen in Frankreich und schafft einen vieldeutigen Raum für das Geheimnis der Liebe. Darin setzt der Kostümbildner Hervé Pierre ein faszinierendes Spiel der Stoffe in Gang. So kleidet er das Ensemble in die Mode des Rokoko und nutzt den spannungsvollen Gegensatz von höfischer Kleiderordnung und bürgerlichem Regelbruch. Das Hauptpaar kommt sich über die drei Akte des Balletts immer näher und findet schließlich im letzten Pas de deux, das als „fliegender Kuss“ bekannt geworden ist, zusammen.

Choreographie: Angelin Preljocaj
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Sounddesign: Goran Vejvoda
Musikalische Leitung: Koen Kessels
Bühne: Thierry Leproust
Kostüme: Hervé Pierre
Lichtdesign nach Jacques Chatelet: Christian Kass
Einstudierung: Naomi PerlovLaurent Hilaire
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

empfohlen ab 12 Jahren

Dauer ca. 1 Stunden 35 Minuten

Einführungen finden (Premierentag ausgenommen) jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min

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Oper

Aida

Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (1871)
Neuproduktion

Seit ihrer Zusammenarbeit für den Grazer Ring Award 2004 gehen Regisseur Damiano Michieletto und Bühnenbildner Paolo Fantin künstlerisch gemeinsame Wege. Ebenfalls seit 2004 mit im Team ist Kostümbildnerin Carla Teti. Zusammen setzten sie Arbeiten an Opernhäusern in Italien, den Niederlanden, Zürich, London, Salzburg, Wien, Paris und Berlin um. Seit 2008 gehört auch Lichtdesigner Alessandro Carletti in den kreativen Kreis um Michieletto.

Am Pult der Neuproduktion von Aida steht mit dem Mailänder Daniele Rustioni ein Spezialist für das italienische Fach, das ihn bereits an die großen Opernhäuser der Welt von New York bis Mailand geführt hat. In München ist er seit 2021 Erster Gastdirigent und mit Produktionen von Verdi, Puccini, Berlioz sowie in Konzerten zu erleben.

Inmitten einer Gesellschaft, die mit den Folgen eines Krieges und dessen Wiederaufflammen umzugehen hat, erzählen Regisseur Damiano Michieletto und der musikalische Leiter Daniele Rustioni die intime Dreiecksgeschichte zwischen Aida, Radamès und Amneris.

Menschen suchen Schutz an verwüsteten Orten, die einst Freude und Leichtigkeit bedeutet haben. Die Zerstörung dringt immer weiter vor, bestimmt das Leben, das äußere wie das innere. Als Befehlshaber muss Radamès Verantwortung übernehmen, eine Bürde, die er nicht bewältigen kann. Wenn der berühmte Triumphmarsch den Sieg feiert, stehen ihm, dem Traumatisierten, die Bilder des Todes und des Krieges weiterhin vor Augen. Auch die beiden Frauen sind von Krieg und Vertreibung gezeichnet. Für Aida bedeutet die Situation den Verlust ihrer Wurzeln, ihrer Familie und die Zerstörung ihrer Liebe. Auch Amneris träumt von einer anderen Zukunft. Und am Ende steht die Frage: Was hätte ihr aller Leben sein können ohne Krieg?

Musikalische Leitung: Daniele Rustioni
Inszenierung: Damiano Michieletto
Bühne: Paolo Fantin
Kostüme: Carla Teti
Video: rocafilm
Choreographie: Thomas Wilhelm
Licht: Alessandro Carletti
Chöre: Johannes Knecht
Dramaturgie: Katharina Ortmann, Mattia Palma

empfohlen ab 14 Jahren

Dauer ca. 3 Stunden 05 Minuten

In italienischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln.

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Oper

Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart

Komponist Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto von Lorenzo Da Ponte.
Dramma giocoso in zwei Akten (1790)
(ab 14 Jahren)
Neuproduktion.

In seinem ersten Akademiekonzert an der Bayerischen Staatsoper im Jahr 2020 kombinierte Vladimir Jurowski, damals designierter Generalmusikdirektor, Werke von Mozart und Bruckner. Nun dirigiert er mit Così fan tutte die erste Mozart-Oper als GMD. Für die Neuinszenierung arbeiten Vladimir Jurowski und der australische Theater- und Filmregisseur Benedict Andrews erstmals zusammen – es ist für Andrews zudem ein Hausdebüt. Er widmete sich zuletzt verstärkt seinen Filmprojekten: Seberg mit Kristen Stewart, der 2019 auf dem Filmfestival Venedig Premiere hatte, und zuvor Una mit Rooney Mara, der 2016 auf dem Telluride Film Festival gezeigt wurde. Als Hausregisseur der Sydney Theatre Company und später an der Schaubühne Berlin inszenierte Benedict Andrews vermehrt Neue Dramatik und britische Dramatik. Dort sowie am Young Vic in London arbeitete er bereits mit Bühnenbildnerin Magda Willi zusammen, u. a. für Blackbird von David Harrower, Endstation Sehnsucht und A streetcar named desire von Tennessee Williams, Gerettet von Edward Bond sowie mehrere Stücke von Marius von Mayenburg. Auch mit Kostümbildnerin Victoria Behr, die in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater mehrfach als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet wurde, verbindet ihn eine längere Zusammenarbeit für Häuser wie das Young Vic Theatre in London, die Königliche Oper in Kopenhagen, die Komische Oper Berlin, die Nationale Opera Amsterdam und die English National Opera.

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung: Benedict Andrews
Bühne: Magda Willi
Kostüme: Victoria Behr
Licht: Mark Van Denesse
Chor: Kamila Karlinovna Akhmedjanova
Dramaturgie: Katja Leclerc

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: ca. 3 Stunden 50 Minuten

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Ballett

Romeo und Julia

William Shakespeare
(ab 8 Jahren)

Ballett in drei Akten nach William Shakespeare - 1962
Choreographie John Cranko. Musik Sergej S. Prokofjew.

Crankos Romeo und Julia zeichnet sich durch eine ganz unverschlüsselt geradlinige, musikalische Handlungsführung aus, die das Geschehen für jeden auch ohne Programmheft-Erläuterungen verständlich erzählt. Seine geniale choreographische Handschrift verwandelt jede seelische Regung in eine spezifische tänzerische Bewegung.

Crankos Vokabular ist klassisch. Es vereinigt jedoch Einflüsse der bis ins Akrobatische gehenden Virtuosität des sowjetischen Balletts mit der Subtilität der englischen Schule, ganz besonders in seinen unerreichten Liebes-Pas de deux. Seit 1968 steht dieses Ballett unverändert auf dem Spielplan im Nationaltheater und als zeitloser Klassiker verdient es auch noch viele weitere Jahre dort.

Musikalische Leitung: Valery Ovsyanikov
Einstudierung: Georgette Tsinguirides
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose

Dauer ca. 2 Stunden 55 Minuten

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Bewertungen & Berichte Romeo und Julia

Online

Staatsoper.TV

Oper und Ballett im kostenlosen Live-Stream

Die Bayerische Staatsoper führt mit der Spielzeit 2020/21 ihr bisheriges Live-Streaming-Angebot fort und präsentiert Neuproduktionen der Saison auf STAATSOPER.TV. Auf Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas folgen ab Anfang November sieben weitere Live-Übertragungen. Seit November 2020 stehen zusätzlich MONTAGSSTÜCKE im kostenlosen Stream auf dem Programm.

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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.

Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

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Bewertungen & Berichte Bayerische Staatsoper

Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Ereignisse / Theater Radikal Jung München 19. bis 27.4.2024
Ereignisse / Festival Richard-Strauss-Tage Garmisch-Partenk. 1. bis 11.6.2024
Ereignisse / Festival Opernfestival Gut Immling, Halfing 22.6. bis 18.8.2024
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Musiktheater Kulturetage Messestadt
Fr, 26.4.2024, 20:00 Uhr
Aufführungen / Musical Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Aufführungen / Theater MÜNCHNER GALERIE THEATER München, Geigenbergerstr. 37

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