Aufführungen / Oper
Opernhaus Zürich
Zürich, Sechseläutenplatz 1
- Heute: Monster's Paradise
- Festival: Zürich Barock
- Premiere: La clemenza di Tito
- open space tanz
- Aci, Galatea e Polifemo
- Klanghotel der Gefühle
- Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester und Inmo Yang
- Giulio Cesare in Egitto
- Mühlemann & Noseda
- Auf Circés Zauberinsel
- Konzert mit Jeanine De Bique
- Johannes-Passion
- Matthäus-Passion
- Scylla et Glaucus
- Konzert mit Le Concert d'Astrée
- open space stimme
- Messa da Requiem
- Clara

- Arabella
- Führung Maskenbildnerei
- Ballett-Führung mit Mini-Workshop
- Das Opernhaus der Stadt Zürich
Aufführungen / Oper
Wiener Staatsoper
Wien, Opernring 2
- Premiere: Visionary Dances
- Le Grand Macabre

- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- La Clemenza di Tito
- Die verkaufte Braut (Prodaná Nevěsta)

- Parsifal

- Wozzeck
- Kammermusik der Wiener Philharmoniker
- Tosca
- Simon Boccanegra
- Ensemblematinee im Mahler-Saal
- Der fliegende Holländer
- Giselle
- Solokonzert Michael Spyres
- L'Elisir d'Amore
- Carmen

- Online-Shop der Wiener Staatsoper
- eines der international bedeutendsten Opernhäuser
Aufführungen / Oper
Staatsoper Hannover
Hannover, Opernplatz 1
- Heute: Verwandlungen
- Morgen: Anything Goes
- Premiere: Homo Oeconomicus
- Opera Insiders
- Schwanensee. Rotbarts Geschichte
- Das offene Foyer
- Penthesilea
- Tanzworkshop: Moin
- Wurst
- Digitaler Tanzworkshop: Go on moving
- Tanzworkshop: Lebt bewegt
- Die Hochzeit des Figaro
- Führungsangebote im Opernhaus
- Turandot
- Hommage à Legrand
- Ballett bewegt
- Hör'n Sie mal
- Poetry Slam: Macht Worte!
- Das Niedersächsische Staatstheater Hannover ist ein Mehrspartentheater in Hannover
Aufführungen / Aufführung
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
- aliveduo: Black Box
- She She Pop & Sandbox Collective: Wait to be seated
- Simply Saxony: Battle of the Year – Next Generation
- Floor on Fire
- Wagner X Freyer
- Jewish Chamber Orchestra Munich
- Eisenstein, Pet Shop Boys & Dresdner Sinfoniker
- Podcast from HELL
- HELLERAU - 360°-Ansicht
- Ein Ort für zeitgenössischen Tanz, Neue Musik, Theater, Performance, Bildende Kunst und Neue Medien.
Aufführungen / Theater
Theater Münster
Münster, Neubrückenstraße 63
- Heute: Der junge Mann

- Morgen: Die Schwäne
- Premiere: Toxische Männer
- Premiere: A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum)
- Premiere: Amor / Absicht
- Sie sagen Täubchen, ich sag Taube
- 3. Gala-Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster
- Die Wurzel aus Sein
- Maria Stuart
- Alle müegt Georg (Alle lieben George)
- Gewölk
- Schauspielclub
- Der Graf von Monte Christo
- Schoneberg Konzert: Gautier Capuçon (Cello)
- Theaterführung
- Bunbury - Ernst sein ist alles!
- 2. Tanzspektrum
- Tanz Unlimited
- Operettencafé
- TanzNAH
- 3-D-Rundgang
- U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben
- größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters mit fünf Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater
Aufführungen / Theater
Volkstheater München
München, Tumblingerstraße 29
- Heute: Maria De Val
- Morgen: Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (Premiere)
- Uraufführung: Tide
- Unser Schmerz ist unsere Kraft
- GREY

- Glaube Liebe Roboter

- Pioniere in Ingolstadt
- Fischer Fritz
- fünf minuten stille

- The Lobster

- Die Nashörner

- Offene Wunde

- Appropriate (Was sich gehört)
- Lichtspiel

- Frankenstein oder: Schmutzige Schöpfung

- ELEKTRA - 750 PS Vergangenheitsüberwältigung
- Was ihr wollt

- Persona

- Das Haus versteht sich als Volks-Theater.
Aufführungen / Oper
Staatstheater Kassel
Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
- Premiere: The whole and its parts
- Die Fledermaus
- School of Rock
- Letzte Lieder
- RAVE
- Zornfried - Autorenlesung mit Jörg-Uwe Albig
- Aida

- Deutschland, Deutschland unter anderem
- Das Staatstheater Kassel versteht sich als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt.
Aufführungen / Theater
Vorarlberger Landestheater
Bregenz, Seestr. 2
- Heute: Wetterfühlig
- Morgen: Herzog Blaubarts Burg
- Premiere: Army of me
- Uraufführung: Wax Traders
- Österr. Erstaufführung: Das Gesetz der Schwerkraft
- Premiere: Shosha - Die Geschichte eines jüdischen Hundes mit Tamara Stern
- Pandoras Dream - After the Noise
- WiLd!
- Die Wald
- Bachmann reloaded
- Bitch Boxer
- Die Frau vom Meer
- Tschick
- Die Bühnentode meiner Mutter
- Das Vorarlberger Landestheater Bregenz bietet hochwertige Produktionen von sowohl klassischen als auch zeitgenössischen Stücken.
Aufführungen / Theater
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Ludwigshafen, Berliner Str. 30
- La Bohème
- Wort & Wein - Kraut und Reben
- On the Move
- Typen
- Momo
- Robert John Hope
- Paris Opera Junior Ballet
- Maß für Maß
- Tableau
- Pasta Diva
- Troja
- Werther (Love & Death)
- Maldonne
- Hair
- Café Concert: Magical Mystery Tour
- Petite Messe Solennelle
- Coppélia
- Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin
- Stolz und Vorurteil* (*oder so)
- Don Giovanni
- Lacrima
- Requiem(s)
- [Superstrat[
- Alles Liebe, Linda
- Exposure
- Blind
- Tanz, Schauspiel, Figurentheater, Lesung u. a.
Aufführungen / Theater
Theater Konstanz
Konstanz, Inselgasse 2-6
- Morgen: Adresse unbekannt
- Premiere: Der Kirschgarten
- Uraufführung: Schimmel! Ohne Pferd und ohne Reiter
- Premiere: Haus Blaues Wunder
- Ausrasten
- Hedwig and the Angry Inch
- La le lu

- Zehner
- Backstage - Führung hinter die Kulissen
- Zukunft für Alle?
- SÜDKURIER Stadtgespräch
- Geschlossene Gesellschaft
- ..... 5, 6, 7, 8, DANCE!
- Die Kinder
- Wie sag ich's dir – Worte finden, wenn wir sprachlos sind
- Theater der Stadt Konstanz
Aufführungen / Theater
Deutsches Schauspielhaus Hamburg
Hamburg, Kirchenallee 39
- Morgen: Ein Sommer in Niendorf
- Premiere: Das Bildnis des Dorian Gray
- Die Präsidentinnen

- alphabet
- Das große Heft
- Herr Puntila und sein Knecht Matti

- Vampire’s Mountain
- Die Möwe
- Hamlet
- Bernarda Albas Haus

- ANTHROPOLIS I: Prolog / Dionysos

- ANTHROPOLIS II: Laios

- ANTHROPOLIS III: Ödipus

- ANTHROPOLIS IV: Iokaste

- ANTHROPOLIS V: Antigone
- Virtueller Rundgang
- Der Zuschauerraum des Schauspielhaus zählt zu den schönsten Theaterräume Deutschlands.
Aufführungen / Oper
Staatsoper Stuttgart
Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
- Premiere: Dialogues des Carmélites
- Uraufführung: Chaos
- Uraufführung: Station Paradiso
- Die Meistersinger von Nürnberg
- Casanova

- La sonnambula
- Kostümverkauf
- La Cenerentola
- Die lange Nacht der Musik von Zuhause
- Die Zauberflöte

- Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Aufführungen / Oper
Semperoper Dresden
Dresden, Theaterplatz 2
- Morgen: Vice Versa

- Premiere: Parsifal
- Premiere: Der Florentiner Hut
- Premiere: Parts and Pieces
- Don Giovanni

- Dornröschen

- Die kahle Sängerin
- La traviata

- Semper Bar - Patrick Hahn
- Verleihung des Friedenspreises Dresden 2026
- Die Zauberflöte

- Intermezzo

- Ändere die Welt!
- Rigoletto
- Die Stadt ohne Juden
- Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs
- Sächsische Staatsoper Dresden
Ereignisse / Festspiele
Wiener Festwochen
16.5. bis 22.6.2025
- Eröffnung: Das Glaubenstribunal
- Kino der Republik
- Das beste Stück aller Zeiten
- Das tragische Schicksal der Sonate Nr. 2
- Mythen des Alltags
- The Day Before
- Wallden
- State of Faith
- Tanzende Idioten
- Mythical Ark: This is not Montana
- Le Voyage de la Vénus Noire
- Transmythical
- Voyage into Infinity
- Eröffnung Wiener Festwochen
- Pfingstspiel
- Music Music
- Mythical Ark: I Dream I'm The Death Of Orpheus
- السّيرة الهلاليّة - DAS BANŪ HILĀL EPOS
- Quadra 16
- Holy Spring: Falling Skies
- Dark Noon
- Repertório N.1
- Vampire's Mountain
- Mythical Ark: Dialectics Of Departure: Anchoring Babel
- Mōdraniht. Songs of Winter War
- 9/11 Frames per Second
- Kassandra - or Songs of the Canaries
- БУРЯТА / The Tempest
- Credere alle Maschere
- Juggle & Hide
- Clap & Slap
- SEPPUKU EL FUNERAL DE MISHIMA o el placer de morir
- La Parabole du Seum
- DORA ILI KO ĆE DA PROŠIVA PRSLUKE? / Dora or who's going to stitch the vests
- Parsifal
- Doppelgänger/ Doppelganger
- 埋火 / Sleeping Fires
- Götterdämmerung
- Mythical Ark: Gretchenfrage
Aufführungen
| Film
Aufführungen
| Performance
Mythical Ark: Gretchenfrage
Wiener Festwochen
Wie hast du’s mit der Religion? – fragt Gretchen Faust. Lulu Obermayer, die sowohl in der Oper, im Theater als auch im Performancebereich zu Hause ist, erkundet mit Gretchen-frage, wie liturgische Formen und Rituale als ästhetische DNA im westlichen Theater fortwirken. Sprache: Deutsch Dauer: ca. 60 Min.
Aufführungen
| Performance
Mythical Ark: Dialectics Of Departure: Anchoring Babel
Wiener Festwochen
Dialectics of Departure ist ein mehrteiliges Projekt von Ariel Efraim Ashbel und Rachel Libeskind, das jüdische Tradition, die Geschichten von Orten und künstlerische „Spielereien“ zusammenbringt. Anchoring Babel ist ein speziell für die Republic of Gods entwickeltes Kapitel. Sprache: Englisch u.a. Dauer: ca. 60 Min.
Aufführungen
| Performance
Mythical Ark: This is not Montana
Wiener Festwochen
Netti Nüganen, Performancekünstlerin und Musikerin, dekonstruiert den Cowboy-Mythos. Bekannte Symbole des „Wilden Westens“ werden zum Rohmaterial für eine neue Liturgie. Banjo, Stimme, Schreie und Texte prallen aufeinander und erforschen die Verbindung zwischen Ideologie und Hingabe. Sprache: Englisch Dauer: ca. 60 Min.
Aufführungen
| Theater
埋火 / Sleeping Fires
Wiener Festwochen
Im Jahr 1840 lebt hundert Kilometer nördlich von Edo, dem heutigen Tokio, auf einem abgelegenen Bauernhof die blinde Frau Iku mit ihrem Mann. Die Dorfbewohner:innen besuchen Iku für therapeutische Massagen, denn ihre Berührungen lindern nicht nur die Leiden des Körpers, sondern auch jene des Herzens. Als der Winter in den Bergen hereinbricht, erscheint eine junge blinde Frau, Sayo, um die Kunst der Massage zu erlernen – und die Erzählung nimmt eine unerwartete Wendung … In Sleeping Fires erzählt der japanische Theatermacher Kurō Tanino die Begegnung von Sayo, einer von Gewalt verletzten Frau, mit Iku, die den Schmerz anderer tiefer spürt als irgendjemand sonst. Gemeinsam mit blinden Performerinnen und im realistischen Bühnenbild einer ländlichen, zutiefst spirituellen Welt erzählt Tanino, Meister der Poesie des Alltags, eine genauso intime wie universale Geschichte: von Schmerz und der Hoffnung, die dann entsteht, wenn Menschen einander „berühren“. Text, Regie: Kurō Tanino Bühne: Michiko Inada Musik: Yu Okuda Licht: Masayuki Abe Sounddesign: Koji Sato Video: Nobuhiro Matsuzawa Kostüm: Mariko Tomoyoshi Regieassistenz: Hatsune Sakai Inspizienz: Masaya Natsume, Akari Kitano Assistenz Inspizienz: Tatsuhiko Ito Videotechnik: Azusa Saito Untertitel: Saki Sahara Company Management: Chika Onozuka Produktion: Niwa Gekidan Penino, Arche LLC Coproduktion: NO Limits Mit Unterstützung von Arts Council Tokyo Empfohlen ab 14 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 20. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Japanisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: ca. 110 Min.
Aufführungen
| Performance
Doppelgänger/ Doppelganger
Wiener Festwochen
Mit feiner Melancholie umtanzen Gob Squad in ihren Arbeiten das anarchische Chaos des Seins. So haben sie sich in die Herzen des internationalen Publikums gespielt und wurden kürzlich mit dem Silbernen Löwen der Theater-Biennale in Venedig ausgezeichnet. Unvergessen ist in Wien die Produktion Kitchen des deutschbritischen Performance-Kollektivs, in der die Performer:innen nach und nach durch das Publikum ausgetauscht werden. Doppelgänger/Doppelganger knüpft an diese legendäre Arbeit an. Im Zentrum steht die Rekonstruktion einer vertrauten Szene: eine familiäre Geburtstagsfeier, inspiriert von Aufnahmen und Erinnerungen aus der Jugend der Gob-Squad-Mitglieder. Doch wer spielt hier welche Rolle? Und wer entscheidet überhaupt, was als Nächstes geschieht? Schnell zeigt sich: Hier bestimmen mehr Personen das Geschehen als zunächst gedacht. Die Geburtstagsgesellschaft kippt in eine surreale Vision voller unerwarteter Wendungen, in der verschiedene Identitäten und Stimmen unerbittlich darum kämpfen, gehört zu werden. Konzept Gob Squad Entwicklung und Performance Johanna Freiburg, Sean Patten, Tatiana Saphir, Sharon Smith, Berit Stumpf, Sarah Thom, Bastian Trost, Simon Will Sounddesign Sebastian Bark, Julio Zúñiga Videodesign Miles Chalcraft Bühne und Kostüm Nina von Mechow, Amir Baltić Licht und Technische Leitung Chris Umney Dramaturgie und Produktionsleitung Christina Runge Künstlerische Mitarbeit Katharina Joy Book, Ben Goldby, Simon Kernen Assistenz Bühne und Kostüme Tina Hübner Company Management Heleen De Boever, Caroline Gentz, Talea Schuré, Grischa Schwiegk Produktion: Gob Squad Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, HAU Hebbel am Ufer Berlin, &Espoo Theatre Empfohlen ab 14 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 19. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Deutsch, Englisch Dauer: ca. 90 Min.
Aufführungen
| Oper
Parsifal
Wiener Festwochen
von Richard Wagner Richard Wagners letztes Werk führt mitten in die Gemeinschaft um den Heiligen Gral, die in einer tiefen Krise steckt. Die Gralsritter warten auf den „durch Mitleid wissenden Toren“, der sie erlösen soll – und erkennen ihn im jungen Parsifal. Weit über hundert Personen umfasst die Besetzung der großen und als „Bühnenweihfestspiel“ bezeichneten Komposition Wagners, das er selbst als heiligen Akt verstanden wissen wollte. Die deutsche Regisseurin Susanne Kennedy und der bildende Künstler Markus Selg transformieren diesen Wunsch in die Gegenwart und lassen das Publikum in eine Welt aus archaischen wie futuristischen Ästhetiken, religiösen Symbolen und KI-generierten Bildern eintauchen. Inspiriert von christlichen Motiven, Lehren des Buddhismus und Gedanken aus dem Hinduismus schaffen sie ein Ritual auf der Suche nach spirituellen Ebenen hinter den Schleiern der digitalen und materiellen Welt. Richard Wagner: Parsifal Ein Bühnenweihfestspiel in drei Akten Herausgegeben nach dem Text der Richard-Wagner-Gesamtausgabe von Egon Voss und Martin Geck Orchester: ORF Radio-Sinfonieorchester Wien Chor: Arnold Schoenberg Chor & Gumpoldskirchner Spatzen Regie: Susanne Kennedy Konzept: Susanne Kennedy, Markus Selg Musikalische Leitung: Yi-Chen Lin Bühne, Video: Markus Selg Mitarbeit Videodesign, kreative Technologien: Warja Rybakova Kostüm: Andra Dumitrascu Licht: Sascha Zauner Choreografie: Dominic Santia Dramaturgie: Tobias Staab Musikdramaturgie: Piet De Volder Produktion: Opera Ballet Vlaanderen Koproduktion: Wiener Festwochen I Freie Republik Wien In Kooperation mit der Volksoper Wien Mit Unterstützung des Tax Shelter Programms der belgischen Regierung Mit freundlicher Genehmigung von UNIVERSAL EDITION AG, Wien, in Vertretung von Schott Music GmbH & Co. KG Empfohlen ab 14 Jahren WERKSEINFÜHRUNG: 15. Juni 2026, vor der Premiere (ab 17.15 Uhr) 19. Juni 2026, vor der Vorstellung (ab 17.15 Uhr) Sprache: Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 5 Std. 20 Min., inkl. 2 Pausen
Aufführungen
| Performance
La Parabole du Seum
Wiener Festwochen
Rébecca Chaillon Inspiriert von den Lebensgeschichten eines Popstars und einer Sternenforscherin, die aus der gleichen stigmatisierten Banlieue Saint-Denis (93) bei Paris stammen wie sie selbst, erzählt Rébecca Chaillon in Die Parabel von der Säure vom Überleben als Teil einer Minderheit. Mit Mitgefühl, Humor und Poesie entwickelt die nach eigener Aussage „Schwarze, fette, kinderlose, alternde Lesbe“ Chaillon, eine der einflussreichsten neuen Stimmen der französischen Kulturlandschaft, mit ihrer aktuellen Inszenierung eine rebellische Science-Fiction-Performance. In Anlehnung an Octavia Butlers visionären Roman Die Parabel vom Sämann , in dem ein heranwachsendes Mädchen eine eigene Religion entwirft, ist Die Parabel von der Säure eine inspirierende Fabel über die Magie des Glaubens. Im Zentrum steht eine Gemeinschaft von fetten Menschen, die trotz allgegenwärtiger Angst vor dem Zusammenbruch, trotz brutaler Verbrechen und kollektiver Abstumpfung nicht aufhört sich zu engagieren. Die Parabel von der Säure ist eine genauso witzige wie radikale Eroberung einer menschenwürdigen Zukunft. Text, Regie: Rébecca Chaillon Co-Regie: Céline Champinot Sounddesign, Ton: Élisa Monteil Bühne: Camille Riquier Videodesign, Leitung Video: Elisa Bernard Licht: Alexia Alexi Kostüm: Solenne Capmas Technische Leitung (Entwicklung): Suzanne Péchenart Technische Leitung, Inspizienz (Tour): Suzanne Péchenart / Marianne Joffre Leitung Licht: Selma Yaker Leitung Ton: Elisa Monteil / Justine Pommereau Regiehospitanz: Marie Delpit Administration, Produktion: Élise Bernard, Manon Crochemort, Amadine Loriol Produktion, Entwicklung: Mélanie Charreton / Bureau O.u.r.s.a M.I.n.o.r Rébecca Chaillon wird von L’Arche – Agence théâtrale vertreten (www.arche-editeur.com) Produktion: Compagnie Dans le ventre Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Théâtre Public de Montreuil – Centre dramatique national, Théatre National Wallonie-Bruxelles, Les Nuits de Fourvière – Lyon International Metropolis Festival, Comédie de Genève, Dublin Theatre Festival, tnba – Théâtre National Bordeaux Aquitaine, Le Volcan – Scène nationale du Havre, La Criée – Théâtre National de Marseille, Le Carreau du Temple (Paris), Le Maillon Théâtre de Strasbourg – Scène européenne, Théâtre Sorano – Scène conventionnée (Toulouse) Koproduktion mit Unterstützung des grenzüberschreitenden Programm Interreg VI France-Wallonie-Vlaanderen – EMERGE : Le Manège Maubeuge – Scène nationale transfrontalière, Le Phénix – Scène nationale Valenciennes Pôle Européen de Création, Théâtre de Namur, Maison de la Culture d’Amiens, Kunstencentrum VierNulVier (Gent) Ausgewählt von der Plattform Prospero NEW, kofinanziert durch das Creative‑Europe‑Programm der Europäischen Union Der Text wurde im Auftrag der Maison de la Culture de Seine‑Saint‑Denis (MC93) im Rahmen von Multitude, der interkulturellen Biennale von Seine‑Saint‑Denis, verfasst. Mit der Unterstützung des Théâtre Léo Ferré (Aulnoye‑Aymeries) und des Générateur (Gentilly). Die Compagnie Dans le ventre wird von der Direction Régionale des Affaires Culturelles Hauts de France unterstützt. Empfohlen ab 16 Jahren Relaxed Seating – um allen Zuschauer:innen ausreichend Platz zum Sitzen auf den Bänken zu bieten, ist die Zuschauer:innenanzahl reduziert. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 12. Juni 2026, im Anschluss an die Vorstellung WORKSHOP: 14. Juni 2026, Performing Intimacy Workshop mit Rébecca Chaillon Sprache: Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: ca. 2 Std. 45 Min.
Aufführungen
| Theater
SEPPUKU
SEPPUKU
EL FUNERAL DE MISHIMA
o el placer de morir
Wiener Festwochen
Angélica Liddell Die spanische Radikalkünstlerin Angélica Liddell und den japanischen Autor Yukio Mishima verbindet die Suche nach der Einheit von Schönheit, Erotik und Tod. Seppuku, auch als Harakiri bekannt, ist der rituelle Selbstmord der Samurai und Ausgangspunkt für Liddells neueste Arbeit – eine Reflexion über Tod und Selbstmord, geboren aus einem extremen Lebenswillen; ein Ritual für die Toten und die Lebenden; ein Abschiedsgedicht, das Schmerz und Schönheit vereint. Selbstmord, so Liddell, sei immer eine avantgardistische Handlung und beinhalte eine brutale ästhetische Komponente. Liddell konfrontiert den Tod mit Lust und Schönheit, das Leben mit seiner Endlichkeit: Kunst als Ausdruck des Verlangens nach Ekstase! Gemeinsam mit einem Tänzer und einem Darsteller aus Japan – Wegbegleiter Liddells – geht sie in ihrer neuesten Arbeit ans Limit: körperlich, seelisch, künstlerisch. Regie, Text, Bühne, Kostüm: Angélica Liddell Licht: Javier Alegría Technische Leitung: Maxi Gilbert Lichttechnik: Francisco Jesús Galán Ton: Antonio Navarro Bühnentechnik: Javier Castrillón Inspizienz: Helena Galindo Konstruktion Bühne: Alfonso Reverón Díaz Logistik: Helena Pastor Produktion: Gumersindo Puche Produktionsassistenz: Jaime Del Fresno Produktion: Compagnie Atra Bilis Teatro / Iaquinandi, S.L. Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Festival Temporada Alta, Théâtre National de Strasbourg, Festival Grec, Odéon–Théâtre de l’Europe Mit Unterstützung der Autonomen Gemeinschaft Madrid Ab 18 Jahren Das Stück thematisiert Suizid und Tod. In der Vorstellung werden Blut und Nadeln verwendet. CASTING CALL: Für diese einzigartige Produktion werden Statist:innen gesucht. Alle Informationen PUBLIKUMSGESPRÄCH: 12. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Spanisch, Japanisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 2 Std.
Aufführungen
| Tanz
Clap & Slap
Wiener Festwochen
Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine 2022 herrscht insbesondere in Osteuropa eine lähmende Spannung. Der Choreograf Igor Shugaleev unterstützte 2020 die Proteste in Belarus, verließ aber seine Heimat, nachdem die Revolution niedergeschlagen wurde. Die litauische Choreografin Agnietė Lisičkinaitė entschied aus Protest, nicht mehr mit russischsprachigen Künstler:innen zusammenzuarbeiten. CLAP & SLAP ist der Versuch eines Dialoges, der außerhalb der Kunst unmöglich erscheint – ein Dialog über kollektive und persönliche Verantwortung und Schuld. Im Zentrum steht die Geste der Selbstgeißelung. Die beiden Künstler:innen reflektieren mit feinem Humor und brutaler Ehrlichkeit auf der Bühne ihre Fähigkeit, zwischen Selbstverteidigung und Aggression, zwischen Nationalismus und Patriotismus zu unterscheiden: Können wir uns verteidigen, ohne selbst zu Aggressor:innen zu werden? Können wir persönliche Überzeugungen hochhalten und individuelle Freiheiten schützen, ohne die Rechte anderer zu verletzen? Von und mit Agnietė Lisičkinaitė, Igor Shugaleev Musik: Agne Matulevičiūtė Bühne: Oles Makukhin Dramaturgie: Bush Hartsorn Beratung Regie: Olga Lapina Licht: Povilas Laurinaitis Produktion: Be Company Gefördert durch den Litauischen Kulturrat Residencies: Radialsystem Berlin, Studio ALTA (Prag), Bora Bora – Dance and Visual Theater (Aarhus), Santarcangelo Festival Empfohlen ab 16 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 11. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln Dauer: 50 Min.
Aufführungen
| Theater
Juggle & Hide
Wiener Festwochen
Wichaya Artamat / Duck Unit Wenn Gott „die unsichtbare Hand ist, die alles lenkt“, ist dann im Theater die Regie Gott? Und jedes Theaterstück eine Diktatur? Der thailändische Theatermacher Wichaya Artamat versteht seine künstlerischen Arbeiten eigentlich als Antithese zu autoritären Systemen. Um die Zensur im eigenen Land zu umgehen, lädt er Requisiten mit Metaphern auf. Mit Juggle & Hide hinterfragt Artamat nun dieses Vorgehen und seine eigene Rolle als Regie-Gott. Hat er all diesen Gegenständen eine Bedeutung aufgezwungen? In seiner ebenso verspielten wie radikalen Performance Juggle & Hide , die zum ersten Mal in Europa zu sehen ist, konfrontiert Artamat die reale politische Unfreiheit in Thailand mit der totalen Freiheit der Kunst: Bilder, Lieder, Esswaren und Ventilatoren bilden eine gemeinsame Front, fordern die Macht des Theatermachers heraus und übernehmen kurzerhand die Bühne. Artamat stellt sich damit eine der zentralen Fragen der Republic of Gods: Kann Kunst einen Punkt erreichen, wo sie eine völlig neue Welt erschafft? Konzept, Regie: Wichaya Artamat Text: Pathipon (Miss Oat), Wichaya Artamat Künstlerische und technische Leitung: Pornpan Arayaveerasid, Rueangrith Suntisuk Dramaturgie: Yuya Tsukahara Sounddesign: Araki Masamitsu Entwicklung Mechanik: Laphonphat Duongploy Technik: Piti Boonsom, Chayamon Srijaruyanon Ton: Toru Koda Objektkoordination, Inspizienz: Surat Kaewseekram Koordination Technik, Assistenz Managament: Monthira Jamsri Produktion: Sasapin Siriwanij Produktion: For What Theatre Koproduktion: Kyoto Experiment, The Japan Foundation, Duck Unit Mit Unterstützung von The Saison Foundation, KYOTO ART CENTER, Bangkok Art and Culture Centre (BACC) Empfohlen ab 14 Jahren Dieses Stück wurde vom Internationalen Programmbeirat ausgewählt. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 8. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Thailändisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 75 Min.
Aufführungen
| Performance
Credere alle Maschere
Wiener Festwochen
Romeo Castellucci In der Republic of Gods kann er nicht fehlen: der italienische Regisseur und Gesamtkunstwerk-Schöpfer Romeo Castellucci, der die Natur des Heiligen per se befragt. Seine Arbeiten sind voller biblischer, mythologischer und ikonografischer Bezüge, von Gottesferne und Gottesgegenwart, von Ritualen und liturgischen Formen geprägt. Als regelmäßiger Gast bei den Wiener Festwochen haben seine Inszenierungen sowohl Jubelstürme wie auch Proteste ausgelöst. Nun kehrt er mit seiner neusten installativen Performance zurück. Für diese wurden 50 Masken entworfen und jede gehört einer Person im Publikum. An Masken glauben ist eine Art Rätsel, das den individuellen Blick reflektiert und das Zuschauen an sich moralisch hinterfragt. Im Zentrum dieses Rätsels steht ein berühmter Stuhl – ein Stuhl, der eine lange Geschichte über die Kunst und den Tod in sich trägt. Regie: Romeo Castellucci Dramaturgische Mitarbeit: Piersandra Di Matteo Künstlerische Mitarbeit: Sergio Scarlatella Technische Leitung: Eugenio Resta Requisite: Plastikart Studio – Amoroso & Zimmermann Technik: Andrei Benchea Elektrotechnik: Andrea Sanson Leitung Produktion: Benedetta Briglia Produktion: Caterina Soranzo Organisation: Giulia Colla Administration: Michela Medri, Elisa Bruno, Simona Barducci Wirtschaftsberatung: Massimiliano Coli Produktion Societas Koproduktion Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Triennale Milano Teatro, Grec Festival (Barcelona), Transart Festival (Bozen) Empfohlen ab 14 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 7. Juni, im Anschluss an die dritte Vorstellung Dauer: ca. 40 Min.
Aufführungen
| Theater
БУРЯТА / The Tempest
Wiener Festwochen
Robert Wilson Text von William Shakespeare Robert Wilsons Inszenierung ist ein Sturm aus Licht, Klang und Bewegung, der die Bühne zu einer traumhaften Zwischenwelt werden lässt. Wilson, Meister der visuellen Sprache, lässt jede Bewegung, jeden Schatten, jedes Geräusch Teil einer gigantischen, absurd anmutenden Komposition werden. Wilson, der 2025 verstarb, war ein Pionier des experimentellen Theaters, sein Werk war über die Jahre immer wieder bei den Festwochen zu sehen. Nun bietet sich die vielleicht letzte Gelegenheit, eine Inszenierung der Theater-Ikone zu erleben: Wilson und 16 energetische Schauspieler:innen des Nationaltheaters Sofia, Bulgarien, verwandeln Shakespeares Klassiker Der Sturm über Macht, Rache und Vergebung in ein Fest der Sinne, das das Publikum mitten ins Herz des Sturms zieht. Regie, Bühne, Licht: Robert Wilson Co-Regie: Ann-Christin Rommen Bulgarische Übersetzung: Valeri Petrov Kostüm, Maske: Yashi Co-Design Licht: Marcello Lumaca Textfassung und Dramaturgie: Jutta Ferbers Künstlerische Mitarbeit Bühne: Marie de Testa Sounddesign: Dario Felli Produktion: Ivan Vazov National Theater Sofia Empfohlen ab 14 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 6. Juni, im Anschluss an die Vorstellung Für Plätze mit dem Hinweis „sichteinschr. ÜT“ stehen die Übertitel mittels der App BURGTHEATER PROMPT zur Verfügung. Sprache: Bulgarisch mit deutschen und englischen Übertiteln, siehe Hinweise Dauer: 90 Min.
Aufführungen
| Theater
Kassandra - or Songs of the Canaries
Wiener Festwochen
Unerwünschte Wahrheiten und Warnungen verhallten ungehört, nun aber verstummen Gesellschaften beinahe ohnmächtig angesichts der Bilder von verdorrten Landschaften, ausgelöschten Städten und den multiplen Krisen der Gegenwart. Gegen diese Bilder des Schreckens und des Krieges begehrte die antike Prophetin Kassandra auf. Es war ihr Schicksal, Unheil vorherzusehen, mit ihren Warnungen jedoch ungehört zu bleiben. Wer sind die Kassandras von heute? Welche Antworten finden die marginalisierten, verletzlichen und oft ignorierten Stimmen der Gesellschaft auf die drängendsten Fragen unserer Zeit? Was fordern sie mit Blick auf die Zukunft? Die polnische Regisseurin und Autorin Marta Górnicka ist durch ihre einzigartig kraftvollen Sprechchöre berühmt geworden. Für ihre neueste Arbeit bringt sie eine Gruppe von Menschen verschiedener Generationen, Sprachen, Erfahrungen, mit und ohne Behinderung, zu einem Chor von Kassandras zusammen – ein Chor, der das Unerhörte ausspricht. »Das Kassandra-Syndrom – die Erfahrung, dass den eigenen berechtigten Sorgen nicht geglaubt wird und diese Zurückweisung zu psychischen Belastungen und Leiden führt – scheint mir eine gemeinsame Erfahrung und ein Zustand unserer Zeit zu sein. Jeden Tag werden ganze soziale Gruppen gesellschaftlich ignoriert und zum Schweigen gebracht. Ihre verletzlichen Stimmen sind für mich wie der Gesang der Kanarienvögel im Bergwerk. Mit dem KASSANDRA CHORUS bringe ich diese Stimmen auf die Bühne, um gemeinsam ein Lied der Ermächtigung zu singen. Solange die Kanarienvögel weiter singen, sind wir am Leben.« – Marta Górnicka Konzept, Regie: Marta Górnicka Libretto: Marta Górnicka & Ensemble Musik: Marta Górnicka, Wojciech Frycz Bühne: Mirek Kaczmarek Kostüm: Pola Kardum Choreografie: Evelin Facchini Videodesign: Christopher Bonte Dramaturgie: Endre Malcolm Holéczy, Anja Nioduschewski Dramaturgische Mitarbeit: Olga Byrska, Maria Rößler Künstlerische Mitarbeit: Filip Piotr Rutkowski Stimmchoaching: Joanna Piech-Sławecka Produktionsleitung: Eylem Döndü Kılıç, Marta Stein Regieassistenz: Alberto Afferni Dramaturgieassistenz: Janka Kenk Bühnenbildassistenz: Anne-Kathrin Müller Kostümassistenz: Charlotte Schwärmer Regiehospitanz: Yolène Queyras, Marianna Wicha Dramaturgiehospitanz: Yael Ostermeier, Veronique Matheny-Plamondon Produktion: Maxim Gorki Theater Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds (Deutschland) Empfohlen ab 12 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 4. Juni 2026, im Anschluss an die Vorstellung WORKSHOP: 6. Juni 2026, Silent Scream Workshop mit Marta Górnicka Sprache: Arabisch, Ukrainisch, Polnisch, Deutsch, Türkisch, mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 90 Min.
Aufführungen
| Theater
9/11 Frames per Second
Wiener Festwochen
Claudia Rankine & Bateira, Myassa Kraitt & Dilan Şengul, Ozan Zakariya Keskinkilic, Rodrigo Batista, Sivan Ben Yishai & Eyal Raz, Marie Bues Als am 11. September 2001 Flugzeuge in die Twin Towers rasten, kollabierte auch die Vorstellung der unangreifbaren Weltmacht USA. Es folgten „war on terror“, Überwachung und die Aushöhlung von Grundrechten. 25 Jahre später reflektieren Künstler:innen aus den USA, Israel, Palästina, Österreich, Deutschland und Brasilien die Folgen von 9/11 in einem vierteiligen Abend: Claudia Rankine und Bateira beleuchten die Verwüstungen, die unsere Gegenwart prägen. Myassa Kraitt und Dilan Şengül widmen sich der mythischen Festung Alamut, wo sich im Mittelalter jene Mythen formten, die später zu vermeintlichem Wissen über Terror verklärt wurden. Ozan Zakariya Keskinkılıç und Rodrigo Batista erzählen von queeren Jihadis und antimuslimischem Rassismus. Und Sivan Ben Yishai, Eyal Raz und Marie Bues führen einen Dialog zwischen Berlin, Jerusalem-Al-Quds und Wien. Texte: Claudia Rankine, Myassa Kraitt, Dilan Şengül, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Sivan Ben Yishai, Eyal Raz Regie Claudia Rankine, Myassa Kraitt, Rodrigo Batista, Marie Bues Bühne, Kostüm Charlotte Pistorius Produktion: Schauspielhaus Wien Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien Empfohlen ab 16 Jahren PUBLIKUMSGESPRÄCH: 3. Juni, im Anschluss an die Vorstellung EINFÜHRUNG: 5. / 10. Juni 2026, 19.00 Uhr Eine gemeinsame Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien und des Schauspielhaus Wien Sprache: Deutsch und Englisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Musiktheater
Mōdraniht. Songs of Winter War
Wiener Festwochen
Wie macht man in Kriegszeiten Oper? Das Kyjiwer Kollektiv Opera Aperta stellt sich mit ihrer neusten Arbeit dieser Frage, während sie täglich mit dem russischen Angriffskrieg konfrontiert sind. In ihren Arbeiten verbinden sie Musik, Performance, Theater und politische Reflexion und stehen als interdisziplinäres Kollektiv für eine radikale Öffnung der Oper hin zu Gegenwart und Öffentlichkeit. Mōdraniht. Songs of Winter War ist eine Reise durch verschiedene Musikstile und Zeiten, durch Tragödien wie Rituale, die die bösen Geister vertreiben sollen. Mōdraniht, die „Nacht der Mütter“ senkt sich gemäß der nordischen Mythologie am 21. Dezember über Europa. Menschen versammeln sich zu einem rituellen Tanz, um ihre Häuser vor dunklen Kräften zu schützen und die Sonne zu begrüßen, die jedes Jahr neu geboren werden muss. Das Projekt basiert auf einer Expedition von den ukrainischen Karpaten (zerrüttet durch politische Umbrüche) über den usbekischen Aralsee (eine der größten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen) hin zum kleinen kantabrischen Dorf Silió in Nordspanien. Aus diesem Dorf stammt einer der ältesten Karnevalsbräuche Europas, die Vijanera, ein Winterkarneval, der auf heidnische Rituale zurückgeht. Ein kraftvolles wie hochaktuelles Musiktheater! Konzept, Dramaturgie, Bühne: Illia Razumeiko Musikalische Leitung: Roman Grygoriv Kostüm: Kateryna Markush Live-Electronics: Valeriya Vynohradova Künstlerische Mitarbeit: Yuliia Parysh, Iryna Onishchuck Künstlerische Projektleitung: Olga Diatel Koproduktion: Opera Aperta, proto produkciia, KЇ FEST (Kyiv International Festival) Mit Unterstützung von Goethe-Institut Ukraine, Ribbon International, KЇ FEST (Kyiv International Festival) Empfohlen ab 16 Jahren Das Stück beinhaltet Nacktheit. Es werden Stroboskop-Effekte und lauter Sound eingesetzt. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 2. Juni 2026, im Anschluss an die Vorstellung Dauer: ca. 100 Min.
Aufführungen
| Theater
Dark Noon
Wiener Festwochen
Wenn Geschichte eine Erzählung ist, die von den Sieger:innen geschrieben wird, dann ist Dark Noon eine furiose Gegengeschichte. Es erzählt die Geschichte Amerikas als Wettlauf um Land, Gold und Reichtum. Eine tödliche Reise – denn wer hier im Namen Gottes nach Glück jagt, dem gilt das Leben der anderen nichts. Erzählt wird sie von denen, die genau wissen, was es bedeutet, kolonisiert zu werden: Sieben außergewöhnliche südafrikanische Schauspieler:innen bauen in Echtzeit im roten Staub eine Westernstadt auf - mit Saloon, Goldmine, Eisenbahn, Kirche und massenhaft Schießereien. Voller Ironie, Wut und unbändiger Energie erzählen sie die Flucht von 35 Millionen verarmten und hungernden Europäer:innen gen Westen auf der Suche nach einer zweiten Chance. Dem preisgekrönten dänischen Regisseur Tue Biering und dem südafrikanischen Co-Regisseur und Choreografen Nhlanhla Mahlangu gelingt ein explosives Theatererlebnis: zugleich Persiflage auf Hollywood wie ungezähmte Chronik der westlichen Zivilisation. Regie, Text: Tue Biering Choreografie, Co-Regie: Nhlanhla Mahlangu Bühne: Johan Kølkjær Sounddesign: Ditlev Brinth Licht: Christoffer Gulløv Requisite: Marie Rosendahl Chemnitz Kostüm: Camilla Lind Video: Rasmus Kreiner Produktion, Management: fix+foxy Annette Max Hansen Produktion: fix+foxy Thomas Dotzler, Jonathan Hjorth Inspizienz: Svante Huniche Corell Ton: Theo Hector Regieassistenz: Katinka Hurvig Møller Leitung Kostüm: Sofie Bonde Lenau Produktionsleitung: international Glynis Hall Co-Produktion: international Anthony Alderson Produktionsassistenz: Juliette Stark Produktion: fix+foxy, Glynis Henderson Productions, The Pleasance und Republique Mit Unterstützung von Statens Kunstfond (Dänemark), Bikubenfonden (Dänemark), Beckett-Foundation (Dänemark) Geschäftsführung: Camilla King 31. Mai, im Anschluss an die Vorstellung Empfohlen ab 16 Jahren Das Stück thematisiert körperliche Gewalt. In der Vorstellung werden Stroboskopeffekte eingesetzt. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 31. Mai, im Anschluss an die Vorstellung Sprache: Englisch mit deutschen Übertiteln Dauer: 105 Min.
Aufführungen
| Performance
Das Glaubenstribunal
Wiener Festwochen
Nach den Wiener Prozessen und den Wiener Kongressen bei den letzten Festivalausgaben folgt nun Das Glaubenstribunal . Auch diesmal stellt das theatrale Dokumentationsformat wieder ein gesellschaftspolitisches Thema zur Debatte: Die Rolle von Religionen, Göttern, Göttinnen und Kultobjekten im globalen Kapitalismus. Zahllose religiöse Symbole finden sich in der Popkultur wieder, rechtsnationale Politkampagnen („Euer Wille geschehe“), amerikanische Tech-Giganten und Diktatoren in Osteuropa wandeln Glaubenssätze für den eigenen Profit um. Was die Menschen mit sich selbst versöhnen, dem Leben Würde geben sollte, wird gemäß Marx in die „eiskalten Wasser“ des Kapitals (und der Macht) getaucht, kapitalisiert, gestohlen, appropriiert, für kriegerische Propaganda und Wertschöpfung missbraucht. Eine Jury aus Kulturwissenschaftler:innen, religiösen Würdenträger:innen und gläubigen Menschen befragt in drei Fällen selbsternannte Gotteskrieger:innen und Kunstgött:innen, Museumskurator:innen und Politiker:innen nach deren (profanisierenden) Praktiken. Dabei steht, wie bei den vorherigen Formaten, der Akt der öffentlichen freien Rede und des kollektiven Zuhörens im Zentrum – Theater, das realer nicht sein könnte! Die Republic of Gods macht sich – durchaus selbstkritisch – zur Anwältin der globalen Glaubensgemeinschaften: Was haben christliche Symbole wie Kreuze und Weihrauch, indigene Praktiken wie Schamanismus und spirituelle Praktiken wie Dreadlocks in der Popkultur und auf dem Kunstmarkt zu suchen? Wo endet zulässige Aneignung, wo beginnt die übergriffige, neokoloniale Appropriation durch eine letztlich kapitalistische Kunst und Kommerzreligion? Warum sind einst religiöse Gegenstände wie ägyptische Mumien, Benin-Bronzen oder aztekische Federkronen in europäischen Museen zu finden? Was geschieht mit unseren Göttern und Göttinnen, wenn sich Putin, Trump und radikalislamistische Regime zur Legitimierung der eigenen Machtausübung Worte der Bibel und des Korans aneignen? Im Rahmen von drei Fällen – einem Fall der künstlerischen, einem der institutionellen und einem der politischen Appropriation, um nicht zu sagen: des Missbrauchs religiöser Praktiken, Symbole und Denksysteme – gerät nicht zuletzt die Republic of Gods selbst in den Fokus der Kritik. Idee, Regie: Milo Rau Recherche, Casting, Dramaturgie: Mia Massmann, Robert Misik Bühnenbild: Anton Lukas Assistenz Bühne: Constanze Bieber Live-Video: Moritz von Dungern Videoregie: Jens Baudisch Produktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien Dauer: 29. Mai: ca. 2 Std. / 30. Mai: ca. 8 Std. / 31. Mai: ca. 7 Std. Eine Produktion der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien Sprache: Deutsch
Aufführungen
| Tanz
Repertório N.1
Wiener Festwochen
Wie kann Tanz zu einer Selbstverteidigungspraxis werden? Mit der Repertório -Trilogie reagierten die brasilianischen Choreograf:innen Davi Pontes und Wallace Ferreira auf den Anstieg staatlicher Gewalt nach der Wahl des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro. Die nackten Körper der Performer:innen werden zu Instrumenten des Widerstands, es entsteht ein choreografisches Repertoire der Selbstverteidigung. Die Posen, Gesten und kollektiven Handlungen sind von Capoeira, Vogueing und Baile Funk ebenso inspiriert wie von zeitgenössischer politischer Theorie. Pontes und Ferreira vermessen mit stampfenden Schritten die Bühne, unterbrechen ihre kraftvollen Bewegungen mit verspielten Gesten – es entsteht eine Performance von magischer Intensität. Nach den umjubelten Wien-Gastspielen von Teil 2 und 3 der Trilogie bei ImPulsTanz kommt nun endlich der bis zuletzt unvollendete 1. Teil dieses weltweit gefeierten choreografischen Werks nach Wien. Konzept, Performance: Davi Pontes, Wallace Ferreira Management, Distribution: Something Great Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Serpentine Galleries (London), Dance Umbrella (London), Something Great, Arsenic – Centre d'art scénique contemporain (Lausanne), VIERNULVIER (Gent), Festival DDD / Teatro Municipal do Porto Empfohlen ab 14 Jahren Das Stück beinhaltet Nacktheit. PUBLIKUMSGESPRÄCH: 30. Mai 2026, im Anschluss an die Vorstellung Dauer: 40 Min.
Aufführungen
| Performance