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Ereignisse / Theater Ballsaison
Dt. Theater München
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Aufführungen | Ballett

SPARKS

Staatstheater am Gärtnerplatz

Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz Choreografien: Francesco Cuoccio / Willer Gonçalves Rocha / Alexander Hille / Matthew Jared Perko / Ethan Ribeiro / Micaela Romano Serrano / Emily Yetta Wohl Feuer macht Funken und die Funken machen wieder: Feuer. In der Produktion »Sparks« gestalten Tänzer:innen des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz, die zumeist mit international bekannten Choreograf:innen arbeiten, ihren eigenständigen Abend. Wie Funken aus dem Feuer, sprühen die einzelnen Sequenzen, beleuchten die Welt für ein paar Minuten und verschwinden wieder. In ihrer winzigen Existenz sind sie aber voll Leben und Energie – und wer weiß, aus welchem Funken das nächste Feuer entsteht?
Aufführungen | Aufführung

Bel Canto Me

Staatstheater am Gärtnerplatz

Premiere: 13.7.2026 »Sommernachtsträume« Folgen Sie den Mitgliedern unseres Opernstudios auf eine sommerliche Traumreise durch Oper, Operette und Musical. Große musikalische Emotionen, spielerischer Spaß wie magische Momente sind dabei garantiert! Musikalische Einstudierung: Stephen Delaney Konzept und Staging: Fleur Snow Choreografie: Kerstin Ried Bühne: Selma Agirgöl Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Aufführungen | Operette

Waldmeister

Staatstheater am Gärtnerplatz

Libretto von Gustav Davis Musik von Johann Strauss Neue Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger So skandalös kann ein Ausflug ins Grüne werden: Eine Gruppe lebenslustiger junger Leute, angeführt von der Sängerin Pauline, flüchtet vor einem Unwetter in die sogenannte Waldmühle. Als der strenge Oberforstrat Tymoleon auftaucht, um seine Schüler bei dem unerlaubten Ausflug zu erwischen, hält er Pauline für die Müllerin und lässt sich gern von ihr bezirzen. Dabei ist Tymoleon mit der schönen Freda verlobt! In die hat sich auch der junge Botho unsterblich verliebt, weshalb er natürlich die Gelegenheit beim Schopf packt, Tymoleon bloßzustellen. Dies gelingt mit Hilfe des Botanikprofessors Erasmus Müller, der angereist ist, um den von Fredas Mutter Malvine angeblich entdeckten »schwarzen Waldmeister« zu begutachten. Erasmus erkennt sofort, dass es sich lediglich um mit Tinte gefärbten Waldmeister handelt, doch die Wirkung der Pflanze, mit reichlich Alkohol zu einer süffigen Bowle verarbeitet, lässt nichts zu wünschen übrig. Und so finden, nach einigen Irrungen und Wirrungen, die richtigen Paare zusammen. Gut zwanzig Jahre nach der »Fledermaus« schrieb Johann Strauss dieses Loblied auf die Sinnesfreude. Im Strauss-Jubiläumsjahr 2025 entdeckt Josef E. Köpplinger das Juwel flott und kurzweilig neu für die Bühne. Nicht verpassen! Musikalische Leitung: Michael Brandstätter Regie: Josef E. Köpplinger Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit Bühne: Walter Vogelweider Kostüme: Uta Meenen Licht: Peter Hörtner Dramaturgie: Karin Bohnert in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung ab 12 Jahren Bei dieser Vorstellung kommen Stroboskopeffekte zum Einsatz.
Aufführungen | Musical

Les Misérables

Staatstheater am Gärtnerplatz

Das STAATSTHEATER AM GÄRTNERPLATZ präsentiert in Übereinkunft mit CAMERON MACKINTOSH eine neue Produktion von BOUBLIL und SCHÖNBERGS Als Sträfling 24601 saß Jean Valjean jahrelang im Gefängnis ‒ wegen des Diebstahls von einem Laib Brot für seine hungernde Familie. Als er 1815 auf Bewährung freikommt, trifft er auf eine brutale Umwelt, die ihn als Verbrecher stigmatisiert. Um ein neues Leben zu beginnen, taucht Valjean unter und wird fortan erbarmungslos gejagt von Polizeiinspektor Javert. Zu Wohlstand gekommen, befreit er Cosette, die Tochter der Arbeiterin Fantine, aus den Klauen der skrupellosen Thénardiers und nimmt sie in seine Obhut. Gemeinsam geraten beide Jahre später in den Pariser Juniaufstand 1832, der dem Leben aller Protagonisten eine dramatische Wendung gibt … »Les Misérables« zählt zu den erfolgreichsten Musicals der Welt und begeistert seit seiner Uraufführung 1980 in Paris zig Millionen Menschen weltweit. Allein die West-End-Produktion ist mit weit über 13.000 Vorstellungen das am längsten laufende Musical der Londoner Theatergeschichte. Seine dramatische Handlung beruht auf Victor Hugos gleichnamigem Roman und erzählt von Leidenschaft, Verrat, Aufopferung, Vergeltung, zerbrochenen Träumen und unerfüllter Liebe. Endlich kommt der Musical-Hit nach München ‒ in einer dramatisch-packenden und tief zu Herzen gehenden Inszenierung von Josef E. Köpplinger! Musik von CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG Gesangstexte von HERBERT KRETZMER Französisches Originalbuch von ALAIN BOUBLIL und JEAN-MARC NATEL Zusätzliches Material von JAMES FENTON Bearbeitung von TREVOR NUNN und JOHN CAIRD Deutsche Übersetzung von HEINZ RUDOLF KUNZE Orchestrierungen von STEPHEN METCALFE, CHRISTOPHER JAHNKE und STEPHEN BROOKER Originale Orchestrierungen von JOHN CAMERON Musikalische Leitung: Koen Schoots Regie: Josef E. Köpplinger Choreografie und Co-Regie: Ricarda Regina Ludigkeit Bühne: Rainer Sinell Kostüme: Uta Meenen Licht: Josef E. Köpplinger, Andreas Enzler Dramaturgie: Michael Alexander Rinz, Christina Schmidl Musik von CLAUDE-MICHEL SCHÖNBERG Gesangstexte von HERBERT KRETZMER Französisches Originalbuch von ALAIN BOUBLIL und JEAN-MARC NATEL Zusätzliches Material von JAMES FENTON Bearbeitung von TREVOR NUNN und JOHN CAIRD Deutsche Übersetzung von HEINZ RUDOLF KUNZE Orchestrierungen von STEPHEN METCALFE, CHRISTOPHER JAHNKE und STEPHEN BROOKER Originale Orchestrierungen von JOHN CAMERON Die Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgte in Übereinkunft mit MUSIC THEATRE INTERNATIONAL und CAMERON MACKINTOSH LTD. Bühnenvertrieb: MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden In deutscher Sprache Altersempfehlung ab 12 Jahren
Aufführungen | Operette

Die Fledermaus

Staatstheater am Gärtnerplatz

Libretto von Richard Genée nach der Komödie »Le Réveillon« von Henri Meilhac in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner Musik von Johann Strauss Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger Hier täuscht jeder jeden: Wegen Beamtenbeleidigung muss Eisenstein ins Gefängnis. Sein Freund Dr. Falke rät ihm, vorher auf dem Ball des Prinzen Orlofsky noch mal richtig auf die Pauke zu hauen. Im Stillen plant Falke nur seine Rache dafür, dass Eisenstein ihn einmal zur Freude der ganzen Stadt als Fledermaus kostümiert nach Hause torkeln ließ. Eisensteins Frau Rosalinde nutzt die Abwesenheit ihres Gatten, um ihren Liebhaber Alfred zu treffen (der dann anstelle von Eisenstein ins Gefängnis wandert) und gibt daher ihrer Zofe Adele frei. Die wiederum behauptet, zu einer kranken Tante zu müssen – tatsächlich möchte sie auf den Ball gehen. Dort verbirgt sich jeder hinter einer falschen Identität. Entsprechend hemmungslos wird geflirtet – bis sich am nächsten Morgen alle im Gefängnis wieder begegnen … Johann Strauss’ ebenso schwungvolle wie doppelbödige Operette über die Brüchigkeit gesellschaftlicher Fassaden sorgt seit der Uraufführung 1874 für Champagnerlaune. Das Gärtnerplatztheater präsentiert den Klassiker in einer Neuinszenierung von Staatsintendant Josef E. Köpplinger. Musikalische Leitung: Oleg Ptashnikov Regie: Josef E. Köpplinger Bühne: Rainer Sinell Kostüme: Alfred Mayerhofer Video: Raphael Kurig / Meike Ebert Choreografie: Karl Alfred Schreiner Dramaturgie: Fedora Wesseler In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung ab 12 Jahren
Aufführungen | Oper

Der Besuch der alten Dame

Staatstheater am Gärtnerplatz

Premiere: 3.7.2026 Musik von Gottfried von Einem Libretto von Friedrich Dürrenmatt Die Milliardärin Claire Zachanassian kehrt in ihren heruntergekommenen Heimatort Güllen zurück, um Rache zu nehmen: Als junges Mädchen war sie von dem Kaufmann Ill schwanger geworden, und als Hure hatte man sie aus dem Ort vertrieben. Jetzt macht sie den verarmten Güllenern ein grauenvolles Angebot: Wenn die Dorfbewohner Ill töten, sollen sie eine Milliarde erhalten. Nach dem ersten Schock bröckelt die Moral der Bürger recht schnell. Wird Claires zynischer Plan Realität werden? Gottfried von Einem erkannte in der »tragischen Komödie« gleich nach der Uraufführung 1956 einen Opernstoff. Bis diese Idee konkret wurde, dauerte es, aber schließlich richtete Friedrich Dürrenmatt sein Stück sogar selbst für von Einem als Libretto ein. Diese Parabel über die Amoralität einer scheinbar anständigen, insgeheim aber geldgierigen und eigensüchtigen Kleinbürgergesellschaft wurde in von Einems dichter musikalischer Schilderung nach der erfolgreichen Uraufführung, die 1971 an der Wiener Staatsoper stattfand, zum nachhaltigsten Erfolg des Komponisten. Musikalische Leitung: Michael Balke Regie: Nikolaus Habjan Staging und szenische Mitarbeit: Ricarda Regina Ludigkeit Bühne: Heike Vollmer Kostüme: Bernhard Stegbauer Licht: Paul Grilj Dramaturgie: Karin Bohnert In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung ab 14 Jahren
Aufführungen | Ballett

Giselle

Staatstheater am Gärtnerplatz

Musik von Adolphe Adam Nach einem Libretto von Théophile Gautier Die lebenslustige Giselle verliebt sich in den Draufgänger Albrecht und gibt seinetwegen ihren bisherigen Lebensentwurf auf. Zu spät merkt sie, dass er mit ihr nur gespielt hat. An dieser Erfahrung geht sie zugrunde. Fortan muss Albrecht mit dem Bewusstsein leben, dass er Giselle auf dem Gewissen hat. Wie rachsüchtige Furien verfolgen ihn die Gedanken an die Opfer seines egoistischen Handelns. Kann er Vergebung finden, ehe er zu Tode gehetzt wird? Ein Text von Heinrich Heine über die Sagengestalten der Wilis brachte Théophile Gautier 1841 auf die Idee, aus dem Stoff ein Ballett zu machen. Wilis sind junge Bräute, die vor der Hochzeit gestorben sind und keine Ruhe finden können: Im nächtlichen Wald tanzen sie jeden Mann, der ihnen begegnet, zu Tode. Unter dem Motto »Moral ist kein leerer Raum« präsentiert Karl Alfred Schreiner das romantische Tanzstück von Adolphe Adam als dramatischen Geschlechterkampf und Auseinandersetzung mit den eigenen Abgründen, für die nicht zuletzt die Wildnis des Waldes steht. Choreografie: Karl Alfred Schreiner Bühne: Heiko Pfützner Kostüme: Talbot Runhof Licht: Peter Hörtner Dramaturgie: Fedora Wesseler Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz Altersempfehlung ab 10 Jahren
Aufführungen | Show

Drag Royalty

Deutsches Theater München

Phänomenale Drag-Revue Musik, Tanz und Comedy. Am Puls der Zeit, unterhaltsam und bunt. Offen, anmutig und selbstbewusst. Ruby Tuesday und Vicky Voyage laden zu einer Drag-Revue der Extraklasse. Gemeinsam mit einem hochkarätigen Ensemble von Drag-Artists von Nah und Fern lassen sie den Silbersaal an zwei Abenden in allen Farben des Regenbogens schillern. Fabulöse Show mit royaler Besetzung Auch dieses Jahr wird Drag in seiner ganzen Vielfalt zelebriert – glamourös, überraschend und mitreißend. Auf der Bühne treffen verschiedene Stile und Persönlichkeiten aufeinander und schaffen eine Show, die für jeden Geschmack etwas bereithält. Ein Line-up voller Talent, Witz und Charme sorgt für große Gefühle und jede Menge Entertainment. Mit Drag Royalty findet zum zweiten Mal eine diverse Drag-Show im Rahmen des Christopher Street Day München in unserem Haus statt. Was ist Drag? Die Ursprünge des Drag sind bereits in der Antike zu finden. Bis heute spielen Dragkünstlerinnen und -künstler mithilfe von Make-Up und fabulösen Outfits mit Geschlechterklischees, Vorurteilen und Stereotypen. Drag-Shows fördern den Diskurs über Geschlechterrollen, Identität und Diversität, und halten dabei jede Menge Spaß, Unterhaltung und Überraschungen für das Publikum bereit. Altersempfehlung: ab 16 Jahren Sprache: in deutscher Sprache Vorstellungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause) Preise: 46,00 € ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren Das Deutsche Theater München veranstaltet eine Produktion der Kreuz Sieben UG
Aufführungen | Theater

VON MÄUSEN UND MENSCHEN

theater VIEL LÄRM UM NICHTS

George und Lennie schlagen sich als Wanderarbeiter gemeinsam durchs Leben und träumen von einer besseren Zukunft. Die Arbeit ist hart. Sie ziehen von Farm zu Farm, von Ernte zu Ernte. Den großgewachsenen und bärenstarken, aber geistig zurückgebliebenen Lennie verbindet eine kameradschaftliche Freundschaft mit dem gewandten und klugen George, der Lennie ständig betreut. Doch ganz ungetrübt ist diese nicht: Als Lennie das Kleid eines Mädchens streichelt und dies fälschlicherweise als sexuelle Belästigung aufgefasst wird, verlieren beide den Job. George schärft Lennie auf dem Weg zum nächsten Gelegenheitsjob ein, sich im Hintergrund zu halten. Am Lagerfeuer erzählt er Lennie, wie mühsam er es findet, sich ständig um ihn kümmern zu müssen. Doch als Lennie anbietet, allein weiterzuziehen, nimmt George alles zurück: Er möchte lieber mit Lennie zusammenbleiben. Er merkt, dass Wanderarbeiter wie er und Lennie zu den einsamsten Menschen zählen, ohne Familie, ohne Heim, die ihr Erspartes gleich wieder auf den Kopf hauen. Doch mit Lennie möchte er seinen Verdienst eines Tages in ein Stückchen Land, mit Haus, Kühen, Schweinen, Hühnern und Kaninchen anlegen. John Steinbeck hat mit diesem Klassiker der amerikanischen Erzählkunst eine zeitlose Parabel über Freundschaft, Einsamkeit und Intoleranz geschaffen. In kargen, poetischen Szenen berichtet er von der Wichtigkeit allgemeingültiger Werte im harten Überlebenskampf. George und Lennie sind zu legendären Figuren der Literaturgeschichte geworden - zwei Tramps am Existenzminimum, auf der Suche nach einem Flecken, den sie eines Tages ihr Zuhause nennen können. Mit Nathalie Neiva, Clemens Nicol, Fritz Lordick und Alicia Ritter Regie: Andreas Wiedermann Sounddesign: Clemens Nicol Fotos: Korbinian Bauer
Aufführungen | Schauspiel

Italienische Nacht

Münchner Volkstheater

Eine Gruppe Jugendlicher streunt durch den Wald – auf der Suche nach Utopie, Zugehörigkeit und etwas Neuem. Dabei lassen sie sich von den fast hundert Jahre alten Texten Ödön von Horváths leiten. Als lokale Jungnazis ihre Schutzräume für sich beanspruchen, faschistische Gewalt zunehmend in den kleinstädtischen Alltag eindringt und unterschwellige Spannungen nach und nach eskalieren, geraten die linken Dorfbewohner*innen zunehmend unter Zugzwang. Denn: Wer kann sie jetzt aufhalten? Wie weit darf oder muss antifaschistischer Widerstand gehen? Und wie bleibt man als politische Gruppe handlungsfähig, wenn die innere Spaltungen immer größer werden? In seinem 1931 uraufgeführten Drama Italienische Nacht untersucht Ödön von Horváth den Zerfall sozialdemokratischer und linker Solidarität – einen Zerfall, der reaktionären Kräften zunehmend den Weg ebnet. Heute wird der Text erneut zu einem Resonanzraum für die Frage, wie man rechter Gewalt begegnen kann. Anhand des Horváth-Dramas wird diese Inszenierung unsere eigene Realität befragen und zu greifen versuchen - denn Kunst spricht immer aus der Gegenwart heraus. Eine Produktion der Otto Falckenberg Schule in Kooperation mit dem Münchner Volkstheater und den Münchner Kammerspielen. Bühne: Julia Denger und Pauline Schulze Kostüme: Charlotte Rietz Choreografie und Musik: Quirin Brunhuber Mentorat: Anouk Kesou Assistenz: Anna Falkenhagen Darsteller*innen: Johannes Aden, Mina Halide Guschke, Carlos Krieger, Fiona Landolt, Tarik Moussaid
Aufführungen | Schauspiel

Mut

Münchner Volkstheater

Aufführungen | Schauspiel

Der zerbrochne Krug

Münchner Volkstheater

Nötigung. Missbrauch des Richteramtes. Falschaussage und Verschleierung von Tatsachen. Seit 200 Jahren wird der eklatante Fall um den ruchlosen Richter Adam auf deutschen Bühnen verhandelt. Aber kennen wir tatsächlich die ganze Wahrheit? Was geschah wirklich in jener Nacht, in der der Krug von Frau Marthe Rull zu Bruch ging? Wessen dunkle Gestalt sahen Zeug*innen aus dem Zimmer von Rulls Tochter Eve entfliehen? Wohin verschwand die Perücke des Richters? Und hat am Ende der Teufel seine Finger im Spiel? In Heinrich von Kleists Lustspiel um den Dorfrichter Adam, der sich selbst zu überführen hat, konkurrieren zahlreiche Perspektiven um die Rekonstruktion der Wahrheit. In Mathias Spaans Inszenierung verlässt die Geschichte den Gerichtssaal, um die verschiedenen Versionen der Tatnacht trickreich durchzuspielen. Zwischen widersprüchlichen Erinnerungen verschwimmt zunehmend die Gewissheit, wessen Wahrnehmung hier zählt. Kleists Figuren blicken erneut auf diesen sagenumwobenen Fall zurück und legen offen, wann aus mangelnder Solidarität Mittäterschaft und eine Verurteilung von Tätern unmöglich wird. Regie: Mathias Spaan Bühne: Anna Armann Kostüme: Paula de la Haye Musik: Gabriel Cazes Licht: Björn Gerum Dramaturgie: Hannah Mey Regieassistenz: Malte Buchloh Bühnenbildassistenz: Matteo Marangoni Kostümassistenz: Felix Loeffelholz von Colberg 1 Stunde 35 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die Nashörner

Münchner Volkstheater

OH! EIN NAS! Nas was? Nas Horn. Nas wo? Nas Oh! Ein WAS?! Ein Nas! Nas Was? NASHORN! Mitten auf dem Marktplatz, am helllichten Tag. Nicht zu fassen! Da sind sich alle einig. Alle, außer Behringer: Es ist eben ein Nashorn, na und? Doch mit der Zeit tauchen immer mehr Rhinozerosse auf. Mit ihnen wächst Angst und Verunsicherung: Handelt es sich bei der Meldung um die Nashörner um Falschinformationen? Wer hat sie wirklich gesehen? Hat die Presse hier aus einer Mücke… ein Nashorn gemacht? Und sind die treuherzigen Dickhäuter wirklich so grausam wie vermutet? Fasziniert von deren Kraft und Einfachheit verwandeln sich Behringers Mitmenschen nach und nach selbst in Nashörner. Der anfängliche Unmut über das wachsende Nashornaufkommen weicht einem allumfassenden Hype. Es gibt viele gute Gründe, ein Nashorn zu werden – und vielleicht könnte man sich den Tieren etwas annähern, wenn man erst lernt, sich in ihre Denkweise hineinzuversetzen. Der Individualist Behringer steht einer Masse gegenüber, die ihre Konformität perfektioniert hat. Je optimierter die Verbreitung vorgefasster Meinungen von statten geht, umso stärker trotzt Behringer der verschmelzenden Masse und verharrt im Widerstand: Er wird Mensch bleiben, koste es, was es wolle! Anna Marboe jagt die Mittel des Theaters durch verlockende Mainstream-Maschinerien und zieht für die Frage nach Manipulation und der Verführung durch Gruppen alle Register des Absurden Theaters. In einer Zeit, in der alles aus den Fugen gerät, ist es schließlich einfach ein gutes Gefühl, zu den Guten zu gehören. Regie: Anna Marboe Bühne und Kostüme: Helene Payrhuber, Sophia Profanter Beleuchtung: Anton Burgstaller Choreografie: Felicia Nilsson Dramaturgie: Hannah Mey Regieassistenz: Malte Buchloh Bühnenbildassistenz: Matteo Marangoni Kostümassistenz: Amelie Enders 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Don Karlos

Münchner Volkstheater

Spanien im 16. Jahrhundert: König Philipp II. regiert mit harter Hand über ein Weltreich, das von Intrigen durchzogen und von der tödlichen Kontrolle der Inquisition geprägt ist. Niemandem ist zu trauen, sodass sich der Argwohn des Despoten auch gegen den eigenen Sohn Don Karlos richtet. Ganz zu Recht, denn die heimliche Liebe des Kronprinzen zu seiner Stiefmutter Elisabeth beginnt, die Grundfesten des Königreichs zu erschüttern. Das Begehren des Prinzen wird Teil eines Machtkampfes, der Privates und Politisches untrennbar miteinander verknüpft. In diese Verstrickungen gerät Don Karlos‘ Jugendfreund Marquis von Posa, der aus den aufständischen niederländischen Provinzen an den Hof zurückkehrt. Im Gepäck führt er eine Vision von Freiheit und Toleranz mit, die sowohl Hoffnung als auch Verderben birgt. Zwischen den Mächtigen entsteht ein Netz aus Verrat, Idealismus und zerstörerischen Leidenschaften, das die Figuren an die Grenzen ihrer Überzeugungen und ihrer Menschlichkeit führt. Schillers "Don Karlos" ist mehr als ein Historiendrama: Es ist eine flammende Anklage gegen Unterdrückung und Despotismus und ein Plädoyer für die Ideale der Aufklärung, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben. In einer Welt, die vom Streben nach Macht und der Sehnsucht nach Gerechtigkeit zerrissen ist, stellt das Stück weiterhin existenzielle Fragen: Was bedeutet Freiheit, und welchen Preis ist man bereit, für sie zu zahlen? Regie: Christian Stückl Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier Musik: Tom Zimmer, Max Bloching Beleuchtung: Ingo Bracke Dramaturgie: Nicholas Zöckler Regieassistenz: Camilo Störmann Bühnenbildassistenz: Felix Lindner Kostümassistenz: Julie Fritsch, Fridolin Kloos 3 Stunden, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Was ihr wollt

Münchner Volkstheater

Die von einem Schiffbruch gerettete Viola wird an eine unbekannte Küste gespült. Fremd und allein ahnt sie nicht, auf welchen Boden sie ihren Fuß setzt. "Wie heißt dieses Land?" fragt sie, "Illyrien" wird ihr geantwortet. In diesem Land scheint alles möglich. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Jeder geht mit jedem eine Beziehung ein. Es herrscht wildes Begehren und Verführen, Liebesraserei und rauschhaftes Treiben. Viola, die als Mann verkleidet ihren Zwillingsbruder sucht, gerät in die Fänge Olivias, Orsino, der unglücklich in Oliva Verliebte wird von Viola geliebt, Malvolio, der von seinen Kumpanen verspottete Schwärmer, begehrt Olivia. Am Ende bekommt keiner den, den er am Anfang wollte. Regie: Christian Stückl Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier Musik: Tom Zimmer Licht: Björn Gerum Dramaturgie: Bastian Boß Regieassistenz: Malin Kraus Kostümassistenz: Paula de la Haye Bühnenbildassistenz: Hannah Brückner 2 Stunden 10 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Der Besuch der alten Dame

Münchner Volkstheater

Die Enkelin von Claire Zachanassian kommt für einen Auftritt nach Güllen, der verarmten Heimatstadt ihrer verstorbenen Großmutter. Da sie sich mit deren Vergangenheit nie richtig auseinandergesetzt hat, ist sie gespannt, Güllen endlich kennenzulernen. Der Klang ihres Nachnamens bringt die ganze Stadt auf die Beine. Man erhofft sich eine Finanzspritze durch die Erbin der reichen Dame. Doch schnell merkt Zachanassian, dass noch etwas anderes mitschwingt. Die Güllener sind allesamt Nachgeborene und kennen die alte Dame nur aus Erzählungen. Erst nach und nach erfährt die Enkelin, dass Alfred Ill, nachdem er ihre Großmutter geschwängert hat, die Vaterschaft abstritt und die Schwangere als gebrochene Frau ins Ausland fliehen musste. Zachanassian wird klar, dass nicht nur Alfred Ill ihre Großmutter traumatisiert hat, sondern die ganze Stadt daran eine Mitschuld trägt, die nicht aufgearbeitet wurde. Da die Güllener das ganz anders sehen – alles Schnee von gestern, sowas könne heute nicht mehr passieren – setzt sie ein Kopfgeld auf Alfred Ills Enkel aus, das der Stadt eine zweite wirtschaftliche Blüte bescheren könnte. Sapir Heller verlegt den Besuch der alten Dame in die Enkelgeneration und setzt sich mit der Vererbung von Traumata und kollektiver Schuld auseinander. Regie und Konzept: Sapir Heller Bühne & Kostüme: Anna van Leen Komposition & Live-Musik: Fiete Wachholtz Beleuchtung: Björn Gerum Dramaturgie: Bastian Boß Regieassistenz: Malin Kraus Ausstattungsassistenz: Sarah Kratzl, Abeba Gebrehiwot 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Auf der Greifswalder Straße

Münchner Volkstheater

Mitten auf einer Berliner Straße kreuzen sich Wege von Menschen, die einander kaum wahrnehmen - und sich doch näher sind, als sie ahnen. Ein kurzer Blick, ein zufälliges Aufeinandertreffen, ein Weitergehen. In feinen, atmosphärisch dichten Szenen erzählt Roland Schimmelpfennig in dem Stück "Auf der Greifswalder Straße" von Menschen auf der Suche nach Nähe, von kleinen Zufällen mit großer Wirkung und von all den Möglichkeiten, die im Alltag oft verborgen bleiben. Leise, berührend und manchmal überraschend komisch entsteht ein Blick auf das Leben, in dem man sich plötzlich selbst wiederfindet. Carolin Hartmann, seit der Spielzeit 2015/16 Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters, hat gemeinsam mit der Masterclass der Schauspielschule Zerboni München dieses Abschlussstück erarbeitet. Schauspielschule Zerboni München Besetzung: Armin Besirevic, Leontine Dick, Anna Drózd, Pia Happel, Yannik Hölch, Justus Mangelsdorf, Maria Müller, Michelle Reinhard, Franziska Schneider, Emil Tanner, Hannah Werner, Marietta Witzigmann
Aufführungen | Schauspiel

Felix Krull

Münchner Volkstheater

Mit seinem "Felix Krull" gelangen Thomas Mann die hinreißenden Memoiren eines gerissenen Kriminellen und Fantasten, der die gute Gesellschaft mit Leichtigkeit um den Finger wickelt und sich so seinen Weg nach oben bahnt. Felix Krull löst sich aus seinem bankrotten Elternhaus im Rheingau, um mit "natürlicher Begabung für gute Form" den Reichen, Schönen und Mächtigen genau das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Auf diese Weise entzieht er sich dem Militär, verführt spielend die Pariser Damenwelt und lauscht schließlich mit dem von Enterbung bedrohten Marquis de Venosta seine Identität. Einem glanzvollen Leben voller "Liebeslust" scheint nun nichts mehr im Wege zu stehen ... Felix, der Glückliche, der Kaiser der Schwindler und Diebe. Regie: Bastian Kraft Bühne & Kostüme: Anna van Leen Komposition: Arthur Fussy Dramaturgie: Kilian Engels Licht: Philipp von Bergmann-Korn 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Show

Volksshow #26

Münchner Volkstheater

Der Ball läuft bei der WM und FIFA-Präsident Donald Trump gefällt’s! Die einzig fußballfreie Zone in diesen Tagen ist die Volksshow am Münchner Volkstheater. Host Moritz Hürtgen verspricht, nicht übers Kicken zu reden – und wenn doch, dann nur schlecht. Dazu hat er sich im Juni zwei Gäste eingeladen, die einen Fuß- garantiert nicht von einem Basketball unterscheiden können: Eva Karl Faltermeier und Elias Hauck. Gäste Eva Karl Faltermeier, Jahrgang 1983, ist vielfach prämierte Bühnenkünstlerin, Autorin und TV-Moderatorin. In ihrem aktuellen Programm "Ding Dong" stellt sich einmal mehr den multiplen Herausforderungen des Alltags zwischen unerfüllbaren gesellschaftlichen Normen und kultureller Verwurzelung. Eine emotionale Gemengelage, die Ohnmacht provoziert. Und um sich aus dieser zu befreien, konstruiert Eva Karl Faltermeier Geschichten mit viel Humor. Elias Hauck ist der Zeichner des Comicduos Hauck & Bauer (bekannt aus der Apotheken Umschau, viele Bücher und Preise). Außerdem Herausgeber (»Die heißeseten Spargelwitze der Welt«, »Wer war ich – Ricarda Willimann«), Drehbuchautor (»Hallo Spencer – der Film«, mit Tim Wolff und Jan Böhmermann), Trickfilmer (BR, WDR und ZDF), Kinderbuchautor (»Wo ist mein Kopf«) und Musiker (Album »Top 10«). Seit April regelmäßiger Titanic-Kolumnist (»Ist es zu sehr OK«), unregelmäßig auch Gastgeber der Alf- und Derrick-Lesungen in Berlin und München. Moderator Moritz Hürtgen, *1989 in München, arbeitet als Kolumnist für das Satiremagazin Titanic und die Apotheken Umschau. Einer geregelten Arbeit verweigert er sich hartnäckig. Die Volksshow moderiert er in dieser Spielzeit in der dritten Staffel.
Aufführungen | Schauspiel

Lichtspiel

Münchner Volkstheater

Georg Wilhelm Pabst ist einer der erfolgreichsten Regisseure der Weimarer Republik. Als "Meister des Schnitts" wird er bezeichnet oder wegen seiner politischen Filme als "der rote Pabst". Als er allerdings Anfang der dreißiger Jahre nach Amerika emigriert, nützt ihm der Ruhm der Weimarer Republik wenig. Immer wieder wird er mit bekannteren Kollegen verwechselt, die Warner Brothers bieten ihm zwar einen Film an, dieser floppt jedoch an den Kassen und bei der Kritik. Und so macht sich Pabst kurz darauf zusammen mit seiner Familie zu einer besonderen Rückreise auf: während die meisten anderen Kunstschaffenden ins Ausland fliehen, folgt er einer Einladung von Goebbels' Filmindustrie und kehrt ins Deutsche Reich zurück. Dort wartet ein Pakt mit dem Teufel auf ihn. Der Familiensitz ist in der Hand vom nationalsozialistischen Haushälter und die künstlerische Arbeit, die ihm angeboten wird, soll selbstverständlich linientreu sein. Währenddessen werden auch seine Frau Trude und sein Sohn Jakob von verschiedenen Bereichen des Nazisystems vereinnahmt. Daniel Kehlmanns gefeierter Roman erzählt von Selbstverrat, dem Streben nach Ruhm um jeden Preis und dem Selbstverlust, der damit einhergeht. Christian Stückl bringt den Bestseller nun erstmals auf die Bühne. Regie: Christian Stückl Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier Mitarbeit Kostüme: Paula de la Haye Musik: Tom Zimmer Beleuchtung: David Jäkel Dramaturgie: Leon Frisch Regieassistenz: Malte Buchloh Bühnenbildassistenz: Philine Schneider Kostümassistenz: Julie Fritsch 3 Stunden 5 Minuten, eine Pause

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