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Aufführungen | Oper

La Fancuulla del West

Bayerische Staatsoper

Oper in drei Akten (1910) Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini nach dem Schauspiel „The Girl of the Golden West“ von David Belasco. Eine Szene voll Melancholie und Trauer: Den Goldgräbern in Puccinis Oper La fanciulla del west nach David Belascos Drama The Girl of the Golden West ist von ihrer Hoffnung auf Reichtum nichts mehr anzusehen. Die bittere Realität: trostloses Arbeiterleben. Nur mühselig schürfen sie ein wenig Gold zusammen – zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Allein Minnie, die einzige Frau im Lager und Barfrau und Autoritätsperson in einem, vermag es, ein wenig Trost und Zuneigung zu verbreiten. Auch sie sehnt sich nach der einzigen und reinen Liebe. Doch der mysteriöse Neuankömmling birgt ein dunkles Geheimnis. Er ist Hauptmann einer brutalen Räuberbande, auf den ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Gibt es in einer solch unwirtlichen Welt die Möglichkeit, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, neu zu beginnen oder gar Verzeihung zu erlangen? Und Puccini spitzt mit avancierter, hochemotionaler Klangdramaturgie die Oper auf die Frage zu, was stärker sei: Recht oder Liebe? Musikalische Leitung: Juraj Valcuha Inszenierung: Andreas Dresen Regie Mitarbeit: Frauke Meyer Bühne: Mathias Fischer-Dieskau Kostüme: Sabine Greunig Licht: Michael Bauer Chor: Kamila Karlinovna Akhmedjanova Dramaturgie: Rainer Karlitschek / Lukas Leipfinger In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. empfohlen ab 14 Jahren Dauer ca. 2 Stunden 45 Minuten
Aufführungen | Oper

Tannhäuser

Bayerische Staatsoper

Romantische Oper in drei Aufzügen (1845) Komponist / Libretto Richard Wagner. Der Mensch, zerrissen im Dualismus? Materie und Idee, leibliche Erfüllung und geistiges Streben, irdische Sinnenlust und himmlische Verklärung – seit Jahrtausenden behaupten Philosophen und Religionen die Existenz widerstreitender Prinzipien. Tannhäuser, Metapher des Künstlers oder einfach ein suchender Mensch, will diese Spaltung nicht akzeptieren und wandert zwischen den antagonistisch erklärten Welten. Nicht Versöhnung des Widerspruchs ist sein Ziel, sondern seine Negierung, die bewusste Entscheidung, alles zu leben. Antwort auf das Sehnen nach Erfüllung sucht er mal in spiritueller Mystik, mal in christlich grundierter Liebe oder in purem Sex. Doch immer scheint etwas zu fehlen, sein Verlangen wird nie gestillt. So kommt Tannhäuser nie richtig an, immer zieht es ihn wieder fort, der Ekel an sich selbst wird größer noch als die Verachtung für das Mittelmaß, für alle, die sich mit Kompromissen zufriedengeben (so wie es die Wartburgsänger mit ihrer blutleeren Kunst tun), anstatt die Extreme auszuschöpfen. Tannhäuser ist eine Bewegung ohne Aussicht auf ein Ziel. Insofern konnte Richard Wagner nie fertig werden mit diesem Stück, ganz gleich, wie oft er es auch umarbeitete. Musikalische Leitung: Sebastian Weigle Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht: Romeo Castellucci Choreographie: Cindy Van Acker Regiemitarbeit: Silvia Costa Dramaturgie: Piersandra Di MatteoMalte Krasting Videodesign und Lichtassistenz: Marco Giusti Chor: Christoph Heil empfohlen ab 17 Jahren In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Dauer ca. 4 Stunden 45 Minuten
Aufführungen | Oper

Tosca

Bayerische Staatsoper

Melodramma in drei Akten (1900) Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou. Es gibt wenige Opern, die vom ersten Takt an dermaßen unter Hochdruck stehen, wenige, in denen den Temperaturumschwung von eiskalter Berechnung zur Überhitzung in Sekundenschnelle vonstattengeht. Und kaum eine, in der private Verstrickung und persönliche Tragik so mit politischer Haltung in historischer Genauigkeit verwoben sind. Giacomo Puccinis Tosca hat seit der Uraufführung das Publikum elektrisiert. Die Schockwelle, die von dieser Oper ausging, war so stark, dass noch Jahrzehnte viele Reaktionen eher von der Fassungslosigkeit und Überwältigung der Betroffenen sprechen als von den Qualitäten des Stückes selbst und seiner Dreiecksgeschichte um die Sängerin Floria Tosca, den Maler Mario Cavaradossi und den Polizeichef Baron Scarpia. Das Künstlertum des Protagonistenpaars Tosca und Cavaradossi ist dabei keine koloristische Zutat, sondern definiert das Profil ihrer Charaktere; es begründet die Exzentrik Toscas ebenso wie die Liberalität Cavaradossis und erklärt auch das ausgeprägte Selbstbewusstsein der Sängerin: Aus der Heroine der Bühne wird eine Heldin im Leben. Auch die Erscheinung Scarpias ist als Auswuchs seiner entfesselten totalitären Macht zu verstehen, und sein sexueller Sadismus heute noch einer der wahrhaft skandalösen Momente der Opernliteratur. Überhaupt ist das historische Detail nicht Staffage, sondern bildet „die Voraussetzung des Konflikts zwischen den Vertretern zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme“ (Norbert Christen) in einer Zeit der Krise. Mit seinem Geflecht musikalischer Erkennungsmotive, die sich – mit Ausnahme der starren Scarpia-Akkorde – sensibel den Situationen anpassen, erreicht Puccini eine neue Dimension von durchkomponierter Opernstruktur; im enorm dichten Zusammenhalt der Partitur schafft er gleichwohl Inseln, in denen sich Reflexion zu Momenten höchster arioser Intensität verdichten. Musikalische Leitung: Andrea Battistoni Inszenierung: Kornél Mundruczó Bühne und Kostüme: Monika Pormale Licht: Felice Ross Chöre: Christoph Heil Dramaturgie: Kata WéberMalte Krasting empfohlen ab 16 Jahren In italienischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion. Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten (inklusive einer Pause) Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 20.5.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min. Tickets zur ca. 60-minütigen Einführungsmatinee am 9.5. für Tosca sind separat erhältlich. Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen. Liveübertragung der Vorstellung vom 27.7.2024 auf STAATSOPER.TV im Rahmen von Oper für alle.
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro

Bayerische Staatsoper

Opera buffa in vier Akten (1786) Libretto von Lorenzo Da Ponte basierend auf der Komödie La Folle Journée ou Le Mariage de Figaro von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais. Graf Almaviva hat das ius primae noctis, das Recht der ersten Nacht, höchstselbst abgeschafft. Dieser Umstand hält ihn jedoch nicht davon ab, seiner Untergebenen Susanna, die kurz vor der Hochzeit mit ihrem Figaro steht, nachzustellen. Ein klarer Fall von sexueller Belästigung. Was passiert, wenn einer über viel Geld und Macht verfügt? Sogar die Justiz seinem Willen beugen kann? Le nozze di Figaro war bereits zu Mozarts Zeiten mehr als ein bloßes Lustspiel. Die dargestellte Welt ist von den kriminellen Machenschaften und offenen Betrügereien der Hohen und Mächtigen durchdrungen. Lorenzo Da Pontes Libretto nach dem Skandalstück des französischen Revolutionärs Beaumarchais führt die farbenfrohen Charaktere einer Ständekomödie in derart ausweglose Situationen, dass sich überall Leere und Todessehnsucht breitmachen. So ist die Liebe des Grafen zu seiner neuen Gattin Rosina nach der Hochzeit schlagartig erkaltet, obwohl er sie gerade erst spektakulär aus den Fängen ihres Vormunds befreit hat. Dabei hatte ihm ausgerechnet der einfallsreiche Figaro geholfen, den der Graf nun zum Dank – vielleicht auch als fragwürdige Entschädigung für die Belästigung Susannas – als Kammerdiener beschäftigt. Kaum erobert, findet sich die Gräfin vernachlässigt und sehnt sich wahlweise die Liebe Almavivas oder den eigenen Tod herbei. Es bedarf jeder Menge Intrigen und Gegenintrigen, um den übergriffigen Grafen zu entmachten und Susannas Hochzeit mit ihrem geliebten Figaro doch noch stattfinden zu lassen. Die Inszenierung von Evgeny Titov geht mit großer Lust an Tempo und Situationskomik der Frage nach, warum sich unsere Humanität immer wieder als brüchig erweist und wo die Bruchstellen liegen. Die immense Differenzierungskunst von Mozarts Musik entfaltet hierzu ihre ganz eigene Dynamik einer Entfesselung von Eifersucht und Begehren. Musikalische Leitung: Stefano Montanari Inszenierung: Evgeny Titov Bühne und Kostüme: Annemarie Woods Licht: D. M. Wood Dramaturgie: Katja LeclercJanine Ortiz Chor: Christoph Heil empfohlen ab 16 Jahren Dauer ca. 3 Stunden 30 Minuten In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Einführungen finden jeweils 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 30.10.23) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min. Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Aufführungen | Oper

Die Passagierin

Bayerische Staatsoper

Oper in zwei Akten acht Bildern und einem Epilog nach der gleichnamigen autobiografischen Erzählung Pasażerka (1962) von Zofia Posmysz Libretto von Alexander W. Medwedew nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman Pasażerka von Zofia Posmysz (1923-2022) Mord verjährt nicht. Schuld auch nicht. Lisa, während des Zweiten Weltkrieges SS-Aufseherin im Konzentrationslager Auschwitz, sieht sich im hohen Alter mit ihrer Täterinnenrolle ihrer Jugend konfrontiert. Auf einer Schiffsreise glaubt sie, in einer Passagierin Marta zu erkennen, eine von ihr im KZ perfide unterdrückte Gefangene. Damit drängt sich die Vergangenheit, die sie doch so minutiös über all die Jahre sorgfältig zu unterdrücken versuchte, wieder in ihr Bewusstsein. Die zweiaktige Oper von Mieczysław Weinberg wurde 1968 komponiert, Weinbergs Eltern und seine Schwester kamen im KZ Trawniki ums Leben. Grundlage für das Libretto war die Erzählung von Zofia Posmysz. Sie war eine polnische Widerstandskämpferin, Redakteurin und Autorin. Von 1942–1945 war sie in Auschwitz interniert, die Befreiung erlebte sie im KZ Neustadt-Glewe. Posmysz, die sich bis zuletzt für mehrere Gedenk- und Bildungseinrichtungen engagierte, starb 2022 knapp zwei Wochen vor ihrem 99. Geburtstag in einem Hospiz in Oświęcim. Die Münchner Neuproduktion ist die erste Inszenierung seit ihrem Tod. Die Passagierin kreist um die Themen Erinnerung und Schuld aus einer heutigen Perspektive. Inszenierung: Tobias Kratzer Bühne und Kostüme: Rainer Sellmaier Licht: Michael Bauer Video: Jonas DahlManuel Braun Chöre: Christoph Heil Dramaturgie: Christopher Warmuth empfohlen ab 16 Jahren In deutscher, polnischer, tschechischer, jiddischer, französischer und englischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion. Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Aufführungen | Oper

Pelléas et Mélisande

Bayerische Staatsoper

Drame lyrique in fünf Akten (1902) Textfassung vom Komponisten nach dem Schauspiel von Maurice Maeterlinck (1893). Die Oper Pelléas et Mélisande, uraufgeführt 1902 in Paris, basiert auf dem gleichnamigen Drama des flämischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, eine tragisch endende märchenhafte Dreiecksgeschichte um die Halbbrüder Golaud und Pelléas und die von beiden geliebte geheimnisvolle Mélisande. Die äußere Handlung sei für ihn nicht der Kern des Dramas, so Maeterlinck, er versuche vielmehr, „tiefer in das menschliche Bewusstsein hinabzusteigen.“ Bild hierfür ist das Schloss Allemonde, ein düsterer, bedrückender Ort ohne Licht. Die eigentliche Handlung bleibt im Vagen, dafür lotet auch Claude Debussy in seiner Oper psychische Tiefen aus und thematisiert unterschwellige seelische Prozesse. Seine Musik bleibt verhalten und nähert sich immer wieder der Stille. Die Komposition schillert in den vielfältigsten Farben, die subtil die Figuren zum Leuchten bringen. Pelléas et Mélisande ist eine Tragödie der Innerlichkeit, rätselhaft, morbide, tieftraurig und voller Schönheit. Die Regie übernimmt die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen, sie stellt sich mit dieser Produktion erstmals an der Bayerischen Staatsoper vor. Musikalische Leitung: Hannu Lintu Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühne und Kostüme: Ben Baur Licht: Bernd Purkrabek Choreographie: Dustin Klein Chor: Franz Obermair Dramaturgie: Ariane Bliss empfohlen ab 14 Jahren Koproduktion mit The Dallas Opera In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Einführungen für Pelléas et Mélisande finden am 11., 14., 17. und am 22.7. jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im Gartensaal des Prinzregententheaters statt.
Aufführungen | Oper

Die Fledermaus

Bayerische Staatsoper

Operette in drei Akten (1874) Libretto von Richard Genée nach der Komödie Le Réveillon von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner. Barrie Kosky verleiht der‚ Operette aller Operetten‘ ein neues Gewand und widmet sich ihrer morbiden Seite. Schauplatz ist Wien, Stadt der goldenen Operettenära, wo 1874 Die Fledermaus am Theater an der Wien uraufgeführt wurde. Nicht nur für Gabriel von Eisenstein wird hier die Rache der Fledermaus zum Alptraum. Eine Gesellschaft, eine ganze Stadt tanzt dem Abgrund entgegen. Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine Gräfin und angehende Künstlerinnen zu einer rauschhaften Party. Gläser klirren, Beziehungen geraten ins Wanken, es wird geliebt, gelogen und getanzt. Hier wird gefeiert, so lange es noch geht, getreu dem Motto: „Glücklich ist, wer vergisst...“. Musikalische Leitung: Constantin Trinks Inszenierung: Barrie Kosky Bühne: Rebecca Ringst Kostüme: Klaus Bruns Choreographie: Otto Pichler Licht: Joachim Klein Chor: Christoph Heil Dramaturgie: Christopher Warmuth Koproduktion mit der Dutch National Opera empfohlen ab 10 Jahren In deutscher Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion. Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 23.12.23) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Aufführungen | Oper

Parsifal

Bayerische Staatsoper

Ein Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen (1882) Komponist Richard Wagner. Dichtung vom Komponisten Weder Balsam noch Heilkraut kann dem vor sich hinsiechenden wundkranken Gralskönig Amfortas Linderung schenken. Komplex stellt sich der Weg zu seiner Genesung heraus. Kein Eingeweihter der Gralsgemeinschaft, nur ein Außenstehender, ein „reiner Tor“, der durch Mitleid Wissender wird, kann den Speer wiedergewinnen, der die Wunde verursacht hat, mit seiner Spitze Amfortas’ Wunde berühren und ihn somit heilen. Auf seiner Reise zur Selbsterkenntnis und zum Mittel der Erlösung wird Parsifal nicht nur vom kundigen Gralsritter Gurnemanz begleitet, sondern auch von der rätselhaften und verführerischen Kundry, die ihm die Augen für Sinnlichkeit wie auch für Übersinnliches öffnet. Richard Wagner fragt in seinem letztem Musikdrama, dem Bühnenweihfestspiel Parsifal, das 1882 in Bayreuth uraufgeführt wurde, nach Wunden, die sowohl im einzelnen Menschen und in den Gemeinschaften brennen und antwortet mit Wundermitteln, die Leid zu lindern vermögen. Inszenierung: Pierre Audi Bühne: Georg Baselitz Mitarbeit Bühnenbild: Christof Hetzer Kostüme: Florence von Gerkan Mitarbeit Kostüm: Tristan Sczesny Licht: Urs Schönebaum Dramaturgie: Klaus BertischBenedikt Stampfli Chöre: Christoph Heil empfohlen ab 16 Jahren In deutscher Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Dauer ca. 5 Stunden 15 Minuten
Aufführungen | Ballett

Sphären.02 | Preljocaj

Bayerische Staatsoper

kuratiert von Angelin Preljocaj In der Reihe Sphären richtet Ballettdirektor Laurent Hilaire seinen Fokus auf die jüngere Generation von Tanzschaffenden. Es geht darum, Verbindungen innerhalb einer choreographischen „Sphäre“ aufzuspüren und daraus Elemente einer möglichen tänzerischen Sprache der Zukunft abzuleiten. Die Aufführungen im Cuvilliéstheater erfreuen sich großer Beliebtheit und zeigen das breite Spektrum an künstlerischen Handschriften, mit denen das Ballett heutzutage gestaltet wird. Erzählerische, abstrakte, improvisierte, klassische sowie Elemente aus der Performance-Art gelangen zum Einsatz und zeigen auf, in welche Richtung sich das Ballett entwickeln könnte. Die diesjährige Ausgabe #02 in der Saison 2023/24 wird von Angelin Preljocaj kuratiert. Edouard Hue: SKINNY HEARTS Choreographie: Edouard Hue Musik: Jonathan Soucasse Bühne und Kostüme: Edouard Hue Licht: Christian Kass Tänzer:innen: Dani GibsonJasmine HenryMariia MalininaPolina MedvedevaElisa MestresChelsea ThronsonDaniella VenterMargaret Whyte Emilie Lalande: LE SPECTRE DE LA ROSE Choreographie: Émilie Lalande Musik: Carl-Maria von WeberHector BerliozMickaël LafontÉmilie Lalande Murcof Bühne und Kostüm: Émilie Lalande Licht: Christian Kass Tänzer:innen: Zhanna GubanovaPhoebe SchembriMatteo DilaghiSoren Sakadales Angelin Preljocaj: UN TRAIT D'UNION Choreographie: Angelin Preljocaj Sounddesign: Marc Khanne Musik: Johann Sebastian Bach Kostüme: Nathalie Fontenoy Lichtdesign nach Jacques Chatelet: Christian Kass Tänzer: Severin BrunhuberKonstantin Ivkin empfohlen ab 12 Jahren
Aufführungen | Ballett

Onegin

Bayerische Staatsoper

Choreographie John Cranko. Musik Pjotr I. Tschaikowski arrangiert von Kurt-Heinz Stolze Entstanden im Jahre 1965 nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird auch heute noch unverändert das Publikum. Seit über vierzig Jahren wird Onegin in München getanzt, und viele der großen Tänzerinnen von Eva Evdokimova über Konstanze Vernon, Evelyn Hart, Lucia Lacarra und Natalia Osipova haben ihr einen eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben. Wie kaum ein anderes Handlungsballett eröffnet die Rolle der Tatjana Möglichkeiten der Rollengestaltung: Tatjana entwickelt sich im Verlauf des zweieinhalbstündigen Abends vom naiv-verträumten Teenager zu einer reifen Frau, die schließlich in einer dramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat. Musikalische Leitung: Vello Pähn Choreographie: John Cranko Bühne und Kostüme: Jürgen Rose Ensemble des Bayerischen Staatsballetts Bayerisches Staatsorchester empfohlen ab 10 Jahren Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten
Aufführungen | Oper

Pique Dame

Bayerische Staatsoper

Oper in drei Akten (1890) Komponist Pjotr I. Tschaikowski. Libretto von Modest I. Tschaikowski nach der gleichnamigen Erzählung von Alexander S. Puschkin Hinter das Geheimnis kommen, den Code knacken, den Schlüssel besitzen: Was treibt uns dazu an, dem Sog des Unbekannten zu verfallen, zu vergessen, was wir ursprünglich fühlten und wer wir sind? Alexander Puschkin legte mit Pique Dame 1834 eine russische Variante des Schauerromans vor. Mit starrem Blick fixiert darin sein Protagonist Hermann das Fenster, hinter dem Lisa sitzt. Während er der Gräfin, deren Gesellschafterin sie ist, das Geheimnis der drei Karten zu entlocken sucht, verwechselt Lisa seine Besessenheit mit Liebe. Pjotr I. Tschaikowski gestaltet den Untergang des Paares in seiner Oper umso drastischer, als er zu Beginn der Handlung die Möglichkeit eines glücklichen Lebens aufscheinen und beide selbstgewählt den Pfad der Entfremdung und Selbstzerstörung in Wahnsinn und Tod gehen lässt. Wie in einem Film noir zieht es die Figuren in der Inszenierung von Benedict Andrews in ihre eigenen Abgründe. Musikalische Leitung: Aziz Shokhakimov Inszenierung: Benedict Andrews Bühne: Rufus Didwiszus Kostüme: Victoria Behr Licht: Jon Clark Chöre: Christoph Heil Dramaturgie: Olaf Roth Bayerisches Staatsorchester Bayerischer Staatsopernchor Kinderchor der Bayerischen Staatsoper In russischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion. Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 4.2.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min. Tickets zur ca. 60-minütigen Einführungsmatinee am 28.1.24 für Pique Dame sind separat erhältlich. Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Aufführungen | Schauspiel

Eine Sommernacht

Münchner Volkstheater

Premiere: 13.7.2024 Ein magischer Wald irgendwo in der Nähe von Athen. Hierhin, wo Realität und Illusion verschwimmen, verirrt sich eine Gruppe Jugendlicher. Vielleicht sind sie abgehauen. Weg von den Eltern, weg von den Verpflichtungen, weg von den Aufgaben des Erwachsenwerdens. Sie begegnen Elfen, Geheimnissen, Love-Interests und schließlich auch sich selbst. Die 25 Mitglieder des Jugendclubs vom Münchner Volkstheater erzählen ihre eigene Version von Shakespeares "Ein Sommernachtstraum". Inmitten der Natur, umgeben von reflektierten Elfen und magischen Verwirrungen entstehen Fragen nach dem Klimawandel, Feminismus und der eigenen Identität: Wer will ich sein? Gehöre ich dazu? Gibt es ein Wir? Und was passiert da draußen außerhalb des Waldes? Der Löwe scheint hier jedenfalls das kleinste Problem zu sein. Mit: Alina Pulido Garcia, Ben Göpfert, Delia Costanzo, Emilian Halt, Jonah Pietsch, Joschua Georg, Lilith Sikezsdy, Lilja Rothweiler, Lisa Mai, Lotte Lambert, Lucie D´Hoore, Luis Döderlein, Marlene Möhrenschlager, Martha De Righi, Mathilda Reb, Nora Steinberg, Pia Rendle, Rebecca Nitschke, Réka Baumgärtner, Sophie Stecher, Tessa Cozoris Die diesjährige Produktion des Jugendclubs wird vom Verein der Freunde des Münchner Volkstheaters gefördert. Leitung: Lukas Darnstädt, Anne Stein, Liv Stapelfeldt, Veronika Müller-Hauszer, Camilo Störmann und Rebecca Fischer
Aufführungen

neue Veranstaltung

Münchner Volkstheater

Aufführungen | Ballett

Troja

Staatstheater am Gärtnerplatz

Basierend auf »Die Troerinnen« von Euripides Musik von Arvo Pärt, Bryce Dessner und Julien Tarride Der Krieg: ein zerstörerisches, unmenschliches und absurdes Phänomen, welches die Menschheit seit Anbeginn der Zeit durch ihr Verhalten wiederholt. Nicht weniger als 14.400 Kriege sollen in der historisch belegten Menschheitsgeschichte bisher stattgefunden haben, mit mehr als 3,5 Milliarden menschlichen Todesopfern. Ausgehend von Euripidesʼ Tragödie »Die Troerinnen« stellt der griechische Choreograf Andonis Foniadakis die Thematik des Krieges ins Zentrum seines neuen Werkes, das er eigens für das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz kreiert. Sein »Troja« handelt vom Preis, den Menschen für bewaffnete Konflikte zahlen müssen, und der Frage, wie sich egoistische Zerstörungswut auf Individuen ‒ insbesondere jene, die an den Rand gedrängt werden und verletzlich sind ‒ zwangsläufig auswirkt. Den legendär gewordenen antiken Konflikt wie ein Kameraobjektiv nutzend, erweitert Andonis Foniadakis den Blickwinkel auf zeitgenössische Auseinandersetzungen, um der Frage nachzugehen, wie wir uns alle für eine friedlichere und gerechtere Welt einsetzen können. Musikalische Leitung: Michael Brandstätter Choreografie: Andonis Foniadakis Bühne: Sakis Birbilis Kostüme: Anastasios-Tassos Sofroniou Licht: Sakis Birbilis Dramaturgie: András Borbély T. Altersempfehlung ab 14 Jahren
Aufführungen | Schauspiel

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2

Münchner Volkstheater

In der politisch korrekten, veganen, durchgegenderten Gegenwart scheint der Geschlechterkampf ausgefochten. Vorbei die Zeit, als Männer Frauen noch die Welt erklärten und Frauen schlechten Sex erdulden mussten. Frauen sitzen längst in Führungspositionen und brauchen Männer nicht einmal mehr zur Fortpflanzung. Doch wohin mit den einstigen Herren der Schöpfung, die sich im erbitterten Wettbewerb aufgerieben haben und irgendwann zum Streik aufriefen, für sexuelle Abstinenz gegen das Gefühl der Unterlegenheit? Wie in einem Naturkundemuseum werden gemeinsam noch einmal Gärten der Vergangenheit durchstreift, die nie ein Paradies waren: Stationen alter Paarbeziehungen, vom ersten Kennenlernen bis zur Familiengründung. Die Rollenbilder haben hier zwar noch – im Sinne patriarchaler Ordnungssysteme – "Gestimmt" und das Leben übersichtlicher gemacht. Aber wirklich glücklich wurde dabei niemand, und unverändert stehen alle vor der Frage, wie die Verhältnisse grundlegend umgestaltet werden können. Regie: Christian Stückl Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier Mitarbeit Kostüme: Paula de la Haye Musik: Tom Zimmer Dramaturgie: Hannah Mey Regieassistenz: Camilo Störmann Ausstattungsassistenz: Matteo Marangoni 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Oper

Le Grand Macabre

Bayerische Staatsoper

Komponist György Ligeti. Libretto von György Ligeti und Michael Meschke nach dem Schauspiel La balade du Grand Macabre von Michel de Ghelderode. Oper in zwei Akten (1978) Der Weltuntergang: Nekrotzar, der titelgebende Große Makabre, ist aus seinem Sarg geklettert und nach Breughelland gekommen, um die Auslöschung der Erde zu verkünden. Er behauptet, der Tod zu sein (Vermutung: es könnte sich um einen Schwätzer handeln). Doch sein apokalyptisches Drohen und seine pechschwarzen Allmachtsfantasien werden von den Breughellandianer:innen durchkreuzt. Nekrotzar, unter massivsten Alkoholeinfluss gesetzt, wird am Weltuntergang gehindert, eingerahmt in ein Gesellschaftstreiben, das dem puren Hedonismus in all seinen Facetten frönt. Nichts bleibt hier unvorstellbar oder Tabu. Das Breughelland wähnt sich rauschbetäubt im Himmel, wo sich dann doch alles ganz irdisch zuträgt. Nekrotzar kriecht beschämt zurück in seinen Sarg. Damit ist der Tod tot. Zeit für das ewige Leben. Wie im Himmel, so auf Erden. Das Jüngste Gericht hat stattgefunden. Sterben wird jede:r, nur sicherlich heute nicht. Das von György Ligeti selbst als Anti-Anti-Oper bezeichnete Werk ist durchzogen von historischen Musikzitaten, Extremstkoloraturarien, vertrackter Rhythmik, sonderbarem Instrumenteneinsatz und allerlei Überdrehtem. Es wird an der Bayerischen Staatsoper erstmals aufgeführt. Musikalische Leitung: Kent Nagano Inszenierung: Krzysztof Warlikowski Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak Licht: Felice Ross Video: Kamil Polak Choreographie: Claude Bardouil Chor: Christoph Heil Dramaturgie: Christian LongchampOlaf Roth empfohlen ab 14 Jahren In englischer Sprache. Mit deutschen und englischen Übertiteln. Neuproduktion. Einführungen für Le Grand Macabre finden am 28.6. und am 1., 4. sowie am 7.7. jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Zu beachten: Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min. Tickets zur ca. 60-minütigen Einführungsmatinee am 16.6. für Le Grand Macabre sind separat erhältlich. Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Aufführungen | Tanz

Raquel Gualtero:
„Panorama“

Tanzwerkstatt Europa

Premiere im deutschsprachigen Raum Welche Zukunft erwartet den menschlichen Körper? „Panorama“ ist ein Tanzsolo, das dieser Frage mit Fantasie, Humor und vorsichtigem Optimismus nachgeht. Raquel Gualtero lädt uns ein, mit ihr in einen kontemplativen Zustand einzutreten. Ihr Körper wird zum Medium, verschiedene imaginäre Welten zu durchqueren, die uns ungastlich, aber auf seltsame Weise vertraut vorkommen. Das ganze Stück ist voller erkennbarer Gesten, die durch ihre Wiederholung zu einer unendlichen Choreografie werden. Raquel Gualtero arbeitete als Tänzerin mit renommierten Kompanien wie dem Scottish Dance Theater, der Compagnia Zappala (Italien), dem Fabulous Beast Dance Theater (Vereinigtes Königreich), mit Romeo Castellucci und etablierten Künstler:innen der katalanischen Szene wie Àngels Margarit, Àlex Rigola, Sònia Gómez, Pere Faura, und Lipi Hernández zusammen. Ihr choreografisches Debüt gab sie 2005 mit „Blanco“. Mit „Panorama“, das bei der TANZWERKSTATT EUROPA erstmals im deutschsprachigen Raum aufgeführt wird, schließt sie eine 2019 begonnene Trilogie aus abendfüllenden Werken ab. Regie, Performance: Raquel Gualtero Musik: Aurora Bauzà, Rodrigo Rammsy Lichtdesign: Arnau Sala Begleitung Regie: Lipi Hernández Movement-Support: Salva Sanchis Dramaturgie-Support: Albert Perez Support Raumgestaltung: Raquel Klein Fotografie, Video: Marga Parés, Alice Brazzit Buchhaltung: El Climamola Distribution: Anita Vodál Koproduktion: Mercat de les Flors, Festival Sismògraf, Antic Teatre Förderung: La Caldera Les Corts, El Graner, Convent de les Arts d'Alcover, Danza en Breve (La Laguna, Teneriffa), Teatre Auditori de Llinars del Vallès, L'animal a l'esquena, L'Estruch, Centro Cívico Barceloneta Dank an: Oscar Dasi, Pere Faura, Semolina Tomic, Amaranta Velarde, Miquel Fiol 22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis barrierefrei
Aufführungen | Tanz

Ayelen Parolin / RUDA
„SIMPLE“

Tanzwerkstatt Europa

In „SIMPLE“ dreht sich alles um den Wunsch, das Leben einfacher zu gestalten. Eine schwierige Aufgabe, wie wir wissen! Wie könnte ein „einfacher“ Tanz aussehen, der sich spontan, aufrichtig und ganz ungeniert präsentiert? Muss ein Stück mit einem solch utopischen Ansatz nicht zwangsläufig lächerlich aussehen? Ayelen Parolin, die weder das Lächerliche noch das Absurde scheut, stellt sich dieser Herausforderung und den damit verbundenen Widersprüchen. In einer Gesellschaft, in der sich alle als Expert:innen aufspielen und hinter prätentiösem und berechnendem Gehabe verstecken, besinnt sie sich auf Formen der Naivität zurück und gibt sich dem Komischen und Idiotischen hin. Mit drei hingebungsvollen Darsteller:innen, die praktisch alles können (oder zumindest versuchen), kreiert sie eine Show voll dadaistischer Inspiration, die zutiefst menschlich ist. Nach Fabienne Aucant, Broschüre der Internationalen Biennale Charleroi danse Ein Projekt von: Ayelen Parolin Kreation: Baptiste Cazaux, Piet Defrancq, Daan Jaartsveld Performance: Piet Defrancq, Daan Jaartsveld, Naomi Gibson Choreografische Assistenz: Julie Bougard Lichtdesign: Laurence Halloy Szenografie, Kostüme: Marie Szersnovicz Dramaturgie: Olivier Hespel Outside Eye: Alessandro Bernardeschi Visuals: Cécile Barraud de Lagerie Kostümatelier des Théâtre de Liège Dank an: Oren Boneh & Jeanne Colin Produktion: RUDA asbl Koproduktion: Charleroi danse, Le Centquatre-Paris, Théâtre de Liège, CCN de Tours, MA Scène nationale – Pays de Montbéliard, Les Brigittines, DC&J Création Studios bereitgestellt von: CCN de Tours, Charleroi danse, Les Brigittines, Le Gymnase CDCN, Le Centquatre-Paris, MA scène nationale – Pays de Montbéliard Förderung: Fédération Wallonie-Bruxelles, Tax Shelter of the Federal Government of Belgium and Inver Tax Shelter Ayelen Parolin ist ab 2022 assoziierte Künstlerin des Théâtre National Wallonie Bruxelles. Gastspielförderung: Wallonie Bruxelles International 22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innenpreis barrierefrei Physical Introduction: 19.30 H Muffatstudio
Aufführungen | Tanz

Final Lecture & Abschlussparty

Tanzwerkstatt Europa

Zum Abschluss der TANZWERKSTATT EUROPA überrascht jedes Jahr aufs Neue die Final Lecture! Hier zeigen Dozent:innen und Kursteilnehmer:innen die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Arbeit in den Workshops und choreografischen Labs. Zum Zuschauen ist jeder herzlich eingeladen. Im Anschluss kann bei der Abschlussparty bis in die frühen Morgenstunden gefeiert und weitergetanzt werden! Eintritt frei Pro Person ist jeweils 1 Zählkarte ab 20.00 H an der Abendkasse erhältlich. barrierefrei
Aufführungen | Tanz

Meg Stuart & Doug Weiss mit Mariana Carvalho (DE/BE)
„All the Way Around“

Tanzwerkstatt Europa

Wer tanzt – wie die in den USA geborene und seit über 30 Jahren in Europa beheimatete Meg Stuart – sammelt im Laufe eines künstlerischen Lebens ein ungeheures Reservoir an Körpererinnerungen an. Das Körpergedächtnis bildet einen wesentlichen Ausgangspunkt für „All the Way Around“, ein intimes Trio zwischen Tanzimprovisation und Konzert, das Meg Stuart mit dem Jazz-Bassisten Doug Weiss und der Pianistin Mariana Carvalho gestaltet. Zusammen lassen sie sich von der Ballade inspirieren und zerlegen diese musikalische Form als Ausdruck von Sehnsucht und Trotz in kleine, bedeutungsvolle Gesten. Sie spüren Erinnerungsspiralen auf und entwirren sie, tauchen tief in das ein, was war, und lassen sich von den Wellen des fast Erinnerten und Unbekannten tragen. Selten gewährte eine Arbeit einen so fundamentalen Einblick in das Bewegungsdenken der weltberühmten Choreografin, die seit den 1990er Jahren völlig neue Ästhetiken im zeitgenössischen Tanz geschaffen hat. Konzept: Meg Stuart, Doug Weiss Choreografie, Tanz: Meg Stuart Musik: Doug Weiss (Bass), Mariana Carvalho (Piano) Lichtdesign: Emese Csornai Technische Koordination: Tom De Langhe Outside Eye: Mor Demer Produktion: Damaged Goods Gastspielförderung: Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder 22,- EUR / 12,- EUR / 30,- EUR Unterstützer:innen barrierefrei Physical Introduction: 19.30 H Muffatstudio

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