Aufführungen / Theater
Volkstheater München
München, Tumblingerstraße 29
- Morgen: Maxi Pongratz
- Premiere: Pioniere in Ingolstadt
- Premiere: Fischer Fritz
- Appropriate (Was sich gehört)
- Persona

- Trauer ist das Ding mit Federn
- Volksshow #21
- Lichtspiel

- Offene Wunde
- Bilder von uns

- Tag der Quellen
- Gespräche gegen das Vergessen
- Caligula

- The Lobster

- Was ihr wollt

- Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben
- U20 Poetry Slam
- Salon Sonnenberg #7
- Ein philharmonischer Spaß
- Felix Krull

- ELEKTRA – 750 PS Vergangenheitsüberwältigung
- Sophie Hunger
- Das Haus versteht sich als Volks-Theater.
Aufführungen / Theater
Staatstheater am Gärtnerplatz München
München, Gärtnerplatz 3
- Heute: Tango am Gärtnerplatz
- Premiere: Fürst Igor
- Festival: Mozartwochen
- Premiere: Der Graf von Luxemburg
- Die Piraten von Penzance

- Figaros Hochzeit

- Kammerkonzert "Streicher unter sich"
- Oper_ette im Foyer: Giuseppe Verdi
- Die Zirkusprinzessin

- Theaterführung
- Peter und der Wolf
- The Old Maid and the Thief

- Kunst trifft Kunst
- My Fair Lady

- Konzert des Kinderchores: "Teamwork, das heißt gemeinsam!"
- Beethoven & Tschaikowsky
- La Cage aux Folles

- Opern auf Bayrisch: HELAU & ALAAF AUF BAYRISCH
- Don Giovanni

- Workshops für Kinder
- Orchesterkonzert: Mozart & Prokofjew
- Die Zauberflöte

- Minutemade ACT
- Der kleine Prinz
- Così fan tutte

- Kammerkonzert "Aus der Dunkelheit"
- Oper_ette im Foyer: Der unbekannte Franz Lehár
- Kunst trifft Kunst
- Opern auf Bayrisch: MOZART² + X
- Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist ein Haus mit einem einmaligen Profil und einer über 150-jährigen Tradition.
Aufführungen / Theater
Residenztheater München
München, Max-Joseph-Platz 1
- Uraufführung: Ein sanfter Tod
- Premiere: Automatenbüfett
- Kasimir und Karoline

- Nach Mitternacht
- Maria Stuart

- Theaterführung
- Romeo und Julia

- Spitzenreiterinnen

- Gschichtn vom Brandner Kaspar
- Die Rückseite des Lebens
- Rezitativ
- Prima Facie

- Blind

- Lapidarium

- Warten auf Godot
- Beton
- Die Ärztin

- Munich Machine
- Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats
- Bernarda Albas Haus
- Ödipus
- Mercury
- La Musica - zwischen ihr und ihm
- Moby Dick

- Die Präsidentinnen
- Cabaret
- Das Residenztheater ist eines der größten und bedeutendsten Sprechtheater Deutschlands.
Aufführungen / Cabaret
Weltstadtbrettl Theater für gehobenen Firlefanz
München, Schleißheimer Str. 22-24
Aufführungen
| Operette
Aufführungen
| Oper
Opern auf Bayrisch: MOZART² + X
Staatstheater am Gärtnerplatz
Oper einmal anders: Nicht gesungen, sondern in echt bayrischer Mundart gesprochen, kommen diese Opernparodien von Paul Schallweg (Texte) und Friedrich Meyer (Kompositionen und Arrangements) daher und nehmen bekannte und beliebte Opern dabei gehörig auf die Schippe – präsentiert von echt bayerischen Schauspielstars! DIE ZAUBERFLÖTE oder Das Wunder vom Königssee DER FLIAGADE HOLLÄNDER oder Wia de Zenze von Leoni durch ihran Opfertod an Seefahrer aus der Verdammnis grett’ hat DON GIOVANNI oder Der Graf Hallodri von Lenggrias Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz Mit: Gerd Anthoff, Conny Glogger, Helmut Schleich
Aufführungen
| Performance
Kunst trifft Kunst
Staatstheater am Gärtnerplatz
Tanzperformance in der Pinakothek der Moderne Im Zuge der regelmäßigen Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, freuen wir uns auf ein weiteres gemeinsames Projekt in der Ausstellung »Sweeter than Honey« in der Pinakothek der Moderne. Im Rahmen der erfolgreichen Reihe »Kunst trifft Kunst«, wird das Ballettensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatzt gemeinsam mit der kanadischen Choreografin und Künstlerin Dorotea Saykaly mit einer Tanzperformance in den Räumlichkeiten der Pinakothek der Moderne zu Gast sein. Dorothea Saykaly gestaltet zudem im Gärtnerplatztheater einen Act der diesjährigen Ballett-Soap »Minutemade«. In Kooperation mit der Pinakothek der Moderne im Rahmen der Ausstellung »Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art«. Dramaturgie: András Borbély T. Mitglieder des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Aufführungen
| Operette
Oper_ette im Foyer: Der unbekannte Franz Lehár
Staatstheater am Gärtnerplatz
Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz Solistinnen und Solisten des Staatstheaters am Gärtnerplatz In unserer Reihe von moderierten Konzerten feiern wir die Meister der Oper und Operette! Sängerinnen und Sänger unseres Ensembles widmen sich anlässlich runder Gedenktage großen Musiktheaterkomponisten.
Aufführungen
| Oper
Figaros Hochzeit
Staatstheater am Gärtnerplatz
Libretto von Lorenzo Da Ponte Nach »La folle journée ou Le mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Graf Almaviva lacht sich ins Fäustchen: Er erlaubt seinem Kammerdiener Figaro, die Zofe Susanna zu heiraten und quartiert die beiden großzügig neben seinem Schlafzimmer ein – um der hübschen Susanna besser nachsteigen zu können. Den Pagen Cherubino, der ebenfalls ständig um die Frauen herumscharwenzelt, räumt er kurzerhand aus dem Weg, indem er ihn zum Militär schickt. Aber er hat die Rechnung nicht nur ohne Susanna und den eifersüchtigen Figaro, sondern vor allem ohne seine Frau, die Gräfin, gemacht. Vorlage zu Mozarts Oper von 1786 war die wenige Jahre zuvor uraufgeführte Komödie »La folle journée ou Le mariage de Figaro«, die zum größten Bühnenerfolg ihres Autors Beaumarchais wurde. Die bitterböse Satire auf den übergriffigen Adel wurde zum Fanal der Französischen Revolution. Das kongeniale Libretto von Lorenzo Da Ponte spricht zudem Dinge wie Langeweile nach den ersten Ehejahren, Vertrauensbruch und weibliche Selbstbestimmtheit an. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert Mozarts Klassiker mit der gehörigen Portion Schärfe und Humor. Musikalische Leitung: Michael Brandstätter Regie: Josef E. Köpplinger Choreografie: Karl Alfred Schreiner Bühne: Johannes Leiacker Kostüme: Thomas Kaiser Licht: Peter Hörtner Video: Raphael Kurig In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung ab 13 Jahren
Aufführungen
| Oper
Don Giovanni
Staatstheater am Gärtnerplatz
Dramma giocoso Libretto von Lorenzo Da Ponte Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken. Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires. Regie: Herbert Föttinger Bühne: Walter Vogelweider Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Michael Heidinger Dramaturgie: David Treffinger In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung ab 14 Jahren
Aufführungen
| Oper
Così fan tutte
Staatstheater am Gärtnerplatz
Opera buffa La scuola degli amanti Libretto von Lorenzo Da Ponte Fiordiligi liebt Guglielmo und Dorabella liebt Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker Don Alfonso Guglielmo und Ferrando eine Wette vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in Verkleidung zurückzukommen und dann der jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das Experiment begonnen, bekommt die schöne Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich nachhelfen, um die harte Wahrheit über das tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen … »Glücklich sei der Mensch, der alles nur von der besten Seite nimmt und trotz der Wechselfälle des Lebens, über die er lacht, die Ruhe bewahrt!« So lautet die Schlussbotschaft des Dramma giocoso »Così fan tutte«, verkündet von den sechs Protagonisten und ihnen in den Mund gelegt von Librettist Lorenzo Da Ponte. Das rasante Kammerspiel um Liebe und Treue, das den vollständigen Titel »Così fan tutte ossia La scuola degli amanti« (»So machen es alle oder Die Schule der Liebenden«) trägt, ist der krönende Abschluss der Zusammenarbeit zwischen dem Librettistengenie Da Ponte und dem Komponistengenie Wolfgang Amadeus Mozart. Ein brisanter Stoff für eine Uraufführung am Wiener Burgtheater im Jahr 1790, der in Zeiten der Französischen Revolution demonstriert, dass nicht nur politische Ordnungen, sondern auch gesellschaftliche Grundpfeiler wie die Ehe nicht unantastbar sind. Kaum vorstellbar, dass Kaiser Josef II. persönlich der Initiator dieses Opernprojektes gewesen sein soll, das hinsichtlich seiner Radikalität und gleichzeitigen musikalischen Schönheit bis heute seinesgleichen sucht. Regie: Olivier Tambosi Bühne: Bengt Gomér Kostüme: Carla Caminati Licht: Michael Heidinger Choreinstudierung: Felix Meybier Dramaturgie: Michael Alexander Rinz In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Altersempfehlung ab 12 Jahren
Aufführungen
| Oper
Die Zauberflöte
Staatstheater am Gärtnerplatz
Text nach Emanuel Schikaneder, eingerichtet von Josef E. Köpplinger Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, ihre Tochter aus den Fängen des bösen Sarastro zu befreien. Der seltsame Vogelfänger Papageno soll ihm dabei helfen. Doch kaum sind sie bei Sarastro angelangt, entpuppt dieser sich als Lichtgestalt und die Königin als rachsüchtige Furie. Oder doch nicht? Sind Gut und Böse so leicht zu trennen? Was für Mächte sind hier eigentlich am Werk? Auf seinem Weg zu Pamina lernt Tamino sich und die Welt neu kennen. Mozarts rätselhafte Oper über Liebe, Läuterung und Menschlichkeit verzaubert seit 1791 Kinder und Erwachsene. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert das magische Werk als Geschichte um das Geheimnis der Verwandlung, des Erwachsenwerdens – vor allem aber als Liebeserklärung an die Welt der Phantasie. Regie: Josef E. Köpplinger Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit Bühne: Momme Hinrichs Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Kai Luczak Video: Meike Ebert, Raphael Kurig Dramaturgie: Fedora Wesseler In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung ab 6 Jahren
Aufführungen
| Tanz
Minutemade ACT
Staatstheater am Gärtnerplatz
»Ein Raum. Eine Woche. 20 Tänzerinnen und Tänzer« Und jede Woche eine neue Person für die Choreografie, die sich der Herausforderung stellt, nach diesem Prinzip einmalig und exklusiv eine Fortsetzung unserer Dancesoap »Minutemade« zu entwickeln: innerhalb von nur einer Woche Probenzeit ein neues Stück, das genau dort weitermacht, wo die letzte Episode aufgehört hat! Dramaturgie: András Borbély T. Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Aufführungen
| Oper
Opern auf Bayrisch:
Opern auf Bayrisch:
HELAU & ALAAF AUF BAYRISCH
Staatstheater am Gärtnerplatz
Oper einmal anders: Nicht gesungen, sondern in echt bayrischer Mundart gesprochen, kommen diese Opernparodien von Paul Schallweg (Texte) und Friedrich Meyer (Kompositionen und Arrangements) daher und nehmen bekannte und beliebte Opern dabei gehörig auf die Schippe – präsentiert von echt bayerischen Schauspielstars! CARMEN oder Wia d’ Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat SALOME oder Wia der Prophet Jochanaan verratn, versuacht und köpft worn is TURANDOT oder Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz Mit: Dieter Fischer, Conny Glogger, Michael Lerchenberg
Aufführungen
| Oper
Fürst Igor
Staatstheater am Gärtnerplatz
Premiere: 14.2.2026 Fürst Igor von Nowgorod-Sewersk führt seine Truppen in eine aussichtslose Schlacht gegen die benachbarten Polowetzer und gerät dabei in Gefangenschaft. Unterdessen reißt sein Schwager daheim die Macht an sich – bis die Polowetzer zum Gegenschlag ausholen. Am Ende gelingt Igor die Flucht. Doch sind er und die Heimat überhaupt noch zu retten? Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben. Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«. Dirigat: Rubén Dubrovsky Regie: Roland Schwab Choreografie: Karl Alfred Schreiner Bühne: Piero Vinciguerra Kostüme: Renée Listerdal Licht: Peter Hörtner Dramaturgie: Michael Alexander Rinz In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung ab 14 Jahren
Aufführungen
| Musical
La Cage aux Folles
Staatstheater am Gärtnerplatz
Buch von Harvey Fierstein Nach dem Bühnenstück »La Cage aux Folles« von Jean Poiret Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin Georges und Albin betreiben einen Nachtclub in St. Tropez – der eine als Manager, der andere als Diva. Und zusammen führen sie ein glückliches Paarleben. Das gerät jedoch komplett aus den Fugen, als Georges’ Sohn plötzlich heiraten will – ausgerechnet die Tochter eines ultrakonservativen Politikers! Georges und Albin lassen sich breitschlagen, für ein Dinner mit den künftigen Schwiegereltern eine »ganz normale« Familie zu spielen. Klar, dass das nur schiefgehen kann … Jean Poiret schrieb seine Erfolgskomödie tief in den 70ern, als gleichgeschlechtliche Ehe jenseits jeder Realität und Schwulsein noch lange nicht »gut so« war. Seit 1983 erobert das turbulent-mitreißende Plädoyer für Toleranz, Gleichberechtigung und individuelle Freiheit im Musicalgewand die Bühnen der Welt, spielte allein am Broadway in 2423 Vorstellungen und wurde zu einer Hymne der Bewegung LGBTQIA+, getreu dem Motto: »I am what I am!«. Musikalische Leitung: Jeff Frohner Regie: Josef E. Köpplinger Choreografie: Adam Cooper Bühne: Rainer Sinell Kostüme: Alfred Mayerhofer Licht: Kai Luczak Dramaturgie: Michael Alexander Rinz In deutscher Sprache Altersempfehlung ab 13 Jahren 155 Minuten, eine Pause nach ca. 65 Minuten
Aufführungen
| Ballett
Common Ground
Bayerische Staatsoper
Premiere: 28.3.2026 Dreiteiliger Ballettabend („Cacti" 2010, „IMPASSE" 2020, „Bella Figura" 1995) Musik Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Franz Schubert (Arr. Andy Stein), Ibrahim Maalouf, Amos Ben-Tal. Zum Wesen künstlerischer Arbeit gehört die Verständigung über die gemeinsamen Voraussetzungen. Von dort aus kann vorangeschritten, Neues geschaffen werden. Die drei Choreographen, deren Werke den Abend Common Ground bilden, teilen eine enge Verbundenheit mit dem Nederlands Dans Theater (NDT) in Den Haag. Neben einer gemeinsamen künstlerischen Überzeugung, in der auch der Humor seinen Platz hat, sind ihre Choreographien durch subtile inhaltliche Verbindungen verwoben – und wurden allesamt durch das NDT uraufgeführt. In Alexander Ekmans Choreographie Cacti (2010) geraten die Mechanismen des Kulturbetriebes auf den Prüfstand. Mit viel Humor und dem Einsatz einer Sprechstimme wird die Frage aufgeworfen, ob gerade im Bereich der Kunstkritik vielleicht manchmal der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sichtbar ist. In Cacti macht Ekman zudem die Mitglieder eines Streichquartetts neben den Tänzer:innen zu gleichberechtigten Akteur:innen auf der Bühne. Johann Inger ließ sich für IMPASSE (2020) von der Idee leiten, wie wir ganz konkret räumlich, aber auch im übertragenen Sinne als Gesellschaft in eine Situation der Ausweglosigkeit geraten können. Wie sehr wir uns in einer solchen Situation selbst treu bleiben sollten, wie sehr wir durch andere Lebensentwürfe verführt werden können – das verhandelt Inger in poetischen, bisweilen auch skurrilen Bildern. Jiří Kyliáns Stück Bella Figura (1995) schickt neun Tänzer:innen auf eine „Reise durch Zeit, Raum und Licht“, wie es der Choreograph ausdrückte. Durch die tänzerische Aktion von neun Tänzer:innen auf Musik aus der Barockzeit werden Begriffe wie Schönheit und Verletzlichkeit umkreist. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es eine klar umrissene Aufführung überhaupt geben kann, oder ob wir eigentlich unser ganzes Leben lang „performen“. Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Aufführungen
| Oper
Elektra
Bayerische Staatsoper
Tragödie in einem Aufzug (1909) Komponist Richard Strauss. Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Elektras Vater: ermordet. Ihre Mutter und deren Liebhaber Ägisth sind seine Mörder. Die verwahrloste Elektra will den Vatermord rächen. Sie hat das Beil für die Tat, aber nicht die Kraft. Da erscheint ihr Bruder Orest ... Blechgepanzerte Emotionen! - aufgepeitscht von einem riesigen Orchester. Hochkarätige Sänger. Umjubelte Inszenierung von Herbert Wernicke. Erschütterndes Seelendrama! Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht: Herbert Wernicke Chor: Stellario Fagone In deutscher Sprache. Aufgrund des Bühnenbildes ohne Übertitel. Dauer ca. 1 Stunden 50 Minuten empfohlen ab 16 Jahren
Aufführungen
| Oper
Rigoletto
Bayerische Staatsoper
Premiere: 7.3.2026 Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel Le Roi s’amuse. Melodramma in drei Akten (1851) Ein Souverän darf alles. Seine ganze Umgebung ist von ihm abhängig, niemand ist berechtigt, ihm zu widersprechen, alle müssen seine Launen ertragen. Nur einer kann ihm den Spiegel vorhalten, hat sogar die Pflicht, den Herrscher zu kritisieren: der Hofnarr. Doch was geschieht, wenn dieser Narr seine wichtigste Aufgabe vernachlässigt und sich in den Dienst der moralischen Auswüchse stellt, die der Tyrann vorlebt? Der französische Dramatiker Victor Hugo hat diese Ausgangslage in seinem Schauspiel Le Roi s’amuse durchexerziert, mit einem skrupellosen Lustmenschen als König und einem Narren, dessen seelische Deformation sich in einer körperlichen Verkrümmung manifestiert hat. Giuseppe Verdi hielt diesen Stoff für „grandios, gewaltig, und er enthält eine Rolle, die eine der größten Schöpfungen ist, deren sich das Theater aller Länder und aller Zeiten rühmt“. Rigoletto wurde 1851 in Venedig uraufgeführt, als erstes der drei später als „Trilogia popolare“ bezeichneten Werke (neben La traviata und Il trovatore), mit denen Verdi seinen Weltruhm begründete. Für diese Oper hat er einige seiner berühmtesten Melodien komponiert, allen voran die Arie des Herzogs über die vermeintlich flatterhaften Herzen der Frauen, „La donna è mobile“. Immer wieder drängt die Macht der Natur durch, der die Menschen selbst durch ihr Verhalten Gewalt antun, am dramatischsten in der Gewitterszene. Die virtuosen Arien Gildas reflektieren die Sehnsucht nach Liebe und überschäumendem Gefühlsausbruch, wie es wohl jeder junge Mensch vom Leben erwartet, und das große Quartett im dritten Akt kontrastiert wie kaum je zuvor oder danach die auseinanderstrebenden Absichten von vier Protagonisten der Oper. Musikalische Leitung: Maurizio Benini Inszenierung: Barbara Wysocka Bühne: Barbara Hanicka Kostüme: Julia Kornacka Licht: Marc Heinz Chöre: Christoph Heil Dramaturgie: Malte Krasting empfohlen ab 14 Jahren In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion. Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min. Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.
Aufführungen
| Ballett
Onegin
Bayerische Staatsoper
Ballett in drei Akten nach Alexander Puschkin (1965) Choreographie John Cranko. Musik Pjotr I. Tschaikowski arrangiert von Kurt-Heinz Stolze Entstanden im Jahre 1965 nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird auch heute noch unverändert das Publikum. Seit über vierzig Jahren wird Onegin in München getanzt, und viele der großen Tänzerinnen von Eva Evdokimova über Konstanze Vernon, Evelyn Hart, Lucia Lacarra und Natalia Osipova haben ihr einen eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben. Wie kaum ein anderes Handlungsballett eröffnet die Rolle der Tatjana Möglichkeiten der Rollengestaltung: Tatjana entwickelt sich im Verlauf des zweieinhalbstündigen Abends vom naiv-verträumten Teenager zu einer reifen Frau, die schließlich in einer dramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat. Musikalische Leitung: Marc Leroy-Calatayud Choreographie: John Cranko Bühne und Kostüme: Jürgen Rose Ensemble des Bayerischen Staatsballetts Bayerisches Staatsorchester empfohlen ab 10 Jahren Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten (eine Pause)
Aufführungen
| Ballett
Waves and Circles
Bayerische Staatsoper
Dreiteiliger Ballettabend („Blake Works I" 2016, „Megahertz" 2025, „Boléro" 1961) Choreographie William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart. Musik James Blake, Paddy McAloon/Prefab Sprout, Maurice Ravel. Ob wir beim Wort „Welle“ an den Meeresstrand denken, an das Radio oder an das Fußballstadion – immer ist die Vorstellung von Energie im Spiel. Eine Energie, die sich ihren Weg sucht und den Eindruck von Lebendigkeit erzeugt. Oft breiten sich Wellen kreisförmig aus, gehen von einem Zentrum aus in alle Richtungen. Im dreiteiligen Ballettabend Waves and Circles spielen Wellen und Kreise auf unterschiedliche Weise eine Rolle – sie werden besungen, sind sichtbar oder spürbar. William Forsythes im Jahre 2016 entstandenes Ballett Blake Works I hat sieben Songs des britischen Sängers James Blake zur Grundlage. Sind die Texte der Songs introvertiert und die Sounds fragil-verspielt, so setzt Forsythes an der französischenTanztechnik geschulte Choreographie mit Schnelligkeit, Brillanz und Virtuosität einen raffinierten Kontrapunkt. Die kanadische Choreographin Emma Portner kreiert erstmals für eine deutsche Compagnie. Musikalisch gründet ihre Kreation Megahertz auf einem 22-minütigen Song des britischen Musikers Paddy McAloon. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist der im Song vorgetragene Bericht über das Leben einer Frau, bei dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die weibliche Solopartie in Portners neuem Stück fungiert als choreographisches Gegenstück zur Erzählerin, daneben treten sechs weitere Figuren in Erscheinung – Fremde, sonderbare Gestalten, Geister gar, die den durch die Erzählung aufgespannten Raum durchwandern. Maurice Ravels Orchesterstück Boléro (1928) mag heutzutage hauptsächlich aus dem Konzertsaal bekannt sein, doch ursprünglich begleitete es ein Ballett. Maurice Béjart hat 1961 eine Choreographie vorgelegt, die maßstabsetzend wurde. Béjarts Version greift die Struktur von Ravels Musik auf: Die in der Mitte auf einem Tisch tanzende Person verkörpert die Melodie, die anderen, die den Kreis um die Mitte bilden, verkörpern den Rhythmus. Béjart sagte hierzu: „Mir lag daran, die Melodie herauszuholen, die sich immer wieder vordrängt und unermüdlich wie eine Welle heranrollt“. Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Aufführungen
| Oper
Salome
Bayerische Staatsoper
Komponist Richard Strauss. Musik-Drama in einem Aufzug nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung (1905) „Wie schön ist die Prinzessin Salome heute nacht!“ Oscar Wildes französisches Drama, vom Komponisten selbst als Operntext eingerichtet, war ein Geniestreich des Fin de siècle, ein Skandal zum einen und andererseits voll im Trend, ein künstlerischer und auch finanzieller Erfolg, von dem sich Richard Strauss seine Villa in Garmisch leisten konnte. Den Kopf des Propheten Jochanaan, der sie abgewiesen hat, wünscht sich Salome von ihrem lüsternen Stiefvater – und er kann ihr, da ihn sein Schwur bindet, den Wunsch nicht abschlagen. So stirbt der eifernde Mahner, und mit ihm geht auch die Prinzessin zugrunde – „Man töte dieses Weib!“ Krzysztof Warlikowski, ist überzeugt, dass Salome viel von den Widersprüchen der Entstehungszeit erzählt, dass in diesem Stück aber auch viel von dem aufgehoben ist, was damals noch Zukunft war: „Es ist nicht nur wichtig, was im Kunstwerk selbst steckt, sei es nun Oscar Wilde oder Richard Strauss, sondern auch der ganze Kontext, den das Christentum und die Geschichte des 20. Jahrhunderts diesem Werk hinzufügen.“ Inszenierung: Krzysztof Warlikowski Persönliche Regieassistentin von Krzysztof Warlikowski: Marielle Kahn Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak Licht: Felice Ross Video: Kamil Polak Choreographie: Claude Bardouil Dramaturgie: Miron Hakenbeck, Malte Krasting Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten Empfohlen ab 16 Jahren In deutscher Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten
Aufführungen
| Ballett
La Sylphide
Bayerische Staatsoper
Ballett in zwei Akten Choreographie Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni. Musik Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, Ludwig Wilhelm Maurer. La Sylphide gilt als der romantische Ballettklassiker schlechthin. Mit diesem Zweiakter von Filippo Taglioni, in dem die Tänzerinnen als Luftgeister die Illusion von Schwerelosigkeit verkörperten, gelangte nicht nur der Spitzentanz in den 1830er Jahren zum Durchbruch; gemeinsam mit den weißen Tutus der Geisterwesen wurde ein Bild dieser Kunstform kreiert, das bis heute sinnbildlich für den klassischen Tanz steht. Im Jahr 1972 brachte der 2023 verstorbene Pierre Lacotte seine Rekonstruktion des Werkes an der Pariser Oper heraus. Um den überlieferten romantischen Idealen und dem Stil Filippo Taglionis, des choreographischen „Erfinders“ der Sylphide, möglichst nahezukommen, befasste sich Lacotte intensiv mit historischen Bildern und Aufzeichnungen. Von der heute bekannteren Fassung August Bournonvilles, die beim Bayerischen Staatsballett bis in die 1990er Jahre zu sehen war, unterscheidet sich Lacottes Fassung durch die von der französischen Schule geprägte Bewegungssprache. Außerdem liegt der Version von Lacotte musikalisch die Originalpartitur von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer zugrunde. Das Bühnenbild nach Pierre Ciceri wurde unter der Leitung von Andrea Hajek für das Bayerische Staatsballett eingerichtet und in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt. Die Kostüme wurden ebenfalls in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt. Musikalische Leitung: David Garforth Choreographie nach Filippo Taglioni: Pierre Lacotte Libretto: Adolphe Nourrit Musik: Jean-Madeleine SchneitzhoefferLudwig Wilhelm Maurer Bühne nach: Pierre Ciceri Kostüme nach: Eugène Lami Licht: Christian Kass Einstudierung: Laurent Hilaire empfohlen ab 8 Jahren Dauer: ca. 110 Min, eine Pause Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 22.11.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.
Aufführungen
| Oper