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Ereignisse / Festival Tanzwerkstatt Europa 30.7. bis 9.8.2024
Forum.Regionum / Kundgebung das Volk
Sa 3.8.2024, 12:00 Uhr
Forum.Regionum | Gespräch

Was ist (es) wert …?

Tanzwerkstatt Europa

In diesem Jahr steht die Frage „Was ist (es) Wert …?“ im Mittelpunkt der diskursiven Gesprächsreihe der TANZWERKSTATT EUROPA. Die meisten künstlerischen Existenzen sind prekär, die Arbeits- und Lebensverhältnisse gekennzeichnet durch kurzfristige Planungshorizonte und wirtschaftliche Unsicherheit. Können öffentliche Aufmerksamkeit, positive Kritiken und Publikumserfolg dies aufwiegen? Was motiviert Künstler:innen zu ihrem Schaffen? Und was ist der Wert der Kunst für die Gesellschaft? Im Vorfeld der Performances diskutieren internationale Gäste der Tanz- und Performanceszene mit lokalen Tanzschaffenden. Programm 30. Juli, 19.00 H, Muffatcafé Ingrida Gerbutavičiūtė Artistic and Managing Director tanzhaus nrw, Düsseldorf 31. Juli, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer Kristof Blom Künstlerischer Leiter CAMPO production house, Ghent, Belgien 1. August, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer Felix Wittek Unabhängiger ISO-zertifizierter EU-Fundraiser und Produzent im Bereich der darstellenden Künste, Hamburg 2. August, 19.15 H, Schwere Reiter, Foyer Leen Bleys Produktionsleitung Caravan production, Brüssel, Belgien 3. August, 19.15 H, HochX Theater und Live Art, Foyer Kristine Slettevold Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin Cullberg, Norsborg, Schweden Die Gespräche finden auf Englisch statt. Eintritt frei
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Volksshow #8

Münchner Volkstheater

Late Night mit Moritz Hürtgen, Ella Carina Werner und Dax Werner Ganz Deutschland schaut die Heim-EM! Ganz Deutschland? Nein. Wenn am 14.6. in der Münchner Allianzarena um 21 Uhr die Fußballeuropameisterschaft der Herren angepfiffen wird (Deutschland-Schottland), findet knapp zwölf Kilometer Luftlinie entfernt im Volkstheater die einzig gültige Alternativ-Veranstaltung statt: ein VOLKSSHOW spezial. Gastgeber Moritz Hürtgen und seine Gäste ELLA CARINA WERNER und DAX WERNER bieten eine sensationelle Show für alle, die an diesem Abend keine Minute Fußball mitbekommen wollen. Anpfiff 21 Uhr, Abpfiff mit Ende des Spiels in der Allianzarena. Gäste. ELLA CARINA WERNER, geboren 1979, Tochter eines Psychologen und einer Bauchtänzerin. Ehem. Redakteurin + aktuell Kolumnistin und Herausgeberin beim endgültigen Satiremagazin Titanic. Bühnenkünstlerin und zu allem Überfluss jetzt auch noch komische Dichterin. Alle Fußballer fürchten sie. DAX WERNER, alterslos, startete seine Karriere um 2016 herum als Mindset-Coach auf Twitter. Frontman der liebenswürdigsten Rockband der Welt: die Screenshots! Podcastingpartner von Moritz Hürtgen im "Bohnigen Wachmacher". Fußballfan auf Entzug. Das wird kein leichter Abend für ihn. Disclaimer: Dax Werner und Ella Carina Werner sind weder verwandt noch verschwägert. HOST MORITZ HÜRTGEN moderiert die Volksshow nun seit rund 25 Jahren (erste Show im November 2023). Davor arbeitete er als Chefredakteur beim Satiremagazin Titanic, als Ghostwriter von Elke Heidenreich und als Lichtdouble von Johannes B. Kerner (zwei von drei Jobs stimmen). Aktuell ist er auf der Suche einer bezahlbaren Familienwohnung im Münchner U-Bahn-Bereich.
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(Inter)disziplinarität: Erforschung von Überschneidungen und Begegnungen zwischen Kunst und Design

Haus der Kunst

Inspiriert von und im Zusammenhang mit der Ausstellung „Sitzung“ des Designers Martino Gamper, die in der Mittelhalle des Haus der Kunst zu sehen ist, zielt diese Diskussion darauf ab, zeitgenössische Kunst und Design neu zu definieren und die historischen Perspektiven und fließenden Grenzen zwischen den verschiedenen Facetten beider Disziplinen zu erkunden. Die Teilnehmer*innen werden die Theorien und Philosophien beider Bereiche erkunden und Strategien für die Präsentation von Interdisziplinarität in Kulturinstitutionen und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Bereichen diskutieren. Der Vortrag befasst sich auch mit institutionenübergreifender Zusammenarbeit, potenziellen Synergien zwischen westlichen und nicht-westlichen Wissensgrundlagen und neuen Herausforderungen wie der digitalen Interdisziplinarität. Ausgehend von einer gesamteuropäischen Perspektive soll die Diskussion wertvolle Einblicke in die globale Dynamik der Kultur heute und in Zukunft geben. Mit Andrea Lissoni (Künstlerische Geschäftsführung, Haus der Kunst), Flaka Haliti (Künstlerin), Marco Sammicheli (Direktor, Museo del Design Italiano), Martino Gamper (Designer) und Stefan Diez (Designer und Professor) Freier Eintritt Die Veranstaltung wird vom Haus der Kunst gemeinsam mit der Zeitschrift nomad organisiert. Finanziert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie in Zusammenarbeit mit der Munich Creative Business Week und Locke Hotels
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ZEIT-Leserparlament

Münchner Volkstheater

Wir laden Sie zum größten Treffen zwischen der Redaktion und den Leserinnen und Lesern der ZEIT ein. Dabei soll es um unser aller Blick auf die Welt gehen: Worüber wird in der ZEIT-Redaktion gerade am meisten diskutiert? Was bewegt die Leserinnen und Leser? Was erwarten Sie von der ZEIT – auf Papier wie online? Giovanni di Lorenzo freut sich, beim ZEIT-Leserparlament mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Einen Abend lang steht der Chefredakteur der ZEIT Ihnen im Münchner Volkstheater Rede und Antwort. Und er reist nicht allein aus Hamburg an: Vor dem Leserparlament erzählen Reporter aus verschiedenen Ressorts der ZEIT in Werkstattberichten mit vielen Fotos von ihren spannendsten Begegnungen aus aller Welt.
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Volksshow #7

Münchner Volkstheater

Das Gästesofa der Mai-Volksshow ist so hochkarätig besetzt, dass sich Moderator Moritz Hürtgen fragt, ob er überhaupt selbst noch kommen muss. Schließlich kommt aus Sendling keine geringere als SAMIRA EL OUASSIL ins Volkstheater spaziert. Und aus Köln rauscht per Express der aufsteigende Fernsehstar MIGUEL ROBITZKY heran. Buchen Sie Ihre Plätze jetzt, es wird keiner frei bleiben! Gäste: SAMIRA EL OUASSIL, geboren 1984 in München, kolumniert beim „Spiegel“ und bei „Übermedien“, podcastet mit Friedemann Karig bei „Piratensender Powerplay“, verfasst ausgezeichnete Sachbücher, singt in der Band Kummer – und Kanzlerkandidatin war sie auch schon einmal! Gibt es irgend etwas, das sie nicht kann? Nein. MIGUEL ROBITZKY, geboren 1997 kurz vorm Millenium, arbeitet seit jungen Jahren als Autor und Zeichner. Er verantwortet die zum Wiehern komische Graphic Novel „Mein Leben unter Ludwig II. – Memoiren eines Leibreitpferdes“ und ist Ensemblemitglied in Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“. Mit Caro Worbs moderiert er den NDR-Podcast „too many tabs“. Host: MORITZ HÜRTGEN verließ München als Studienabbrecher, um in Frankfurt beim Satiremagazin „Titanic“ zu lernen. Durch ein Missverständnis im internen E-Mail-Verteiler wurde er 2019 Chefredakteur des Blatts. Vier Jahre später musste er diesen Posten räumen, nachdem die Geschäftsführung seine Spesenrechnungen einer Prüfung unterzog. In München lebt Hürtgen als Privatier ohne Geld.
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TUNE. Slauson Malone 1. Künstler*innengespräch

Haus der Kunst

Slauson Malone 1 ist das Musik- und Performance-Projekt des Multi-Instrumentalisten, Songwriters, Produzenten und bildenden Künstlers Jasper Marsalis aus Los Angeles. SM1 erforscht die Art und Weise, wie populäre Musik mit Performance-Kunst in Berührung kommt. Sein neues Album „Excelsior“ (Warp Records) folgt auf das von der Kritik hochgelobte „A Quiet Farewell, 2016-2018“ (Crater Speak) und das 2020 erschienene Album „Vergangenheitsbewältigung“ (Crater Speak), das sich mit der gleichzeitigen Unzugänglichkeit und ständigen Präsenz der Vergangenheit auseinandersetzt. Die Mischung aus persönlichen und universellen Themen mit dem Titel „Stone Breakers“ ist ein zentrales Motiv von Marsalis‘ Performance am ersten Abend. Mit einem Ensemble macht Marsalis Anleihen bei der psychologischen Technik der Expositionstherapie, um die Grenze zwischen Spektakel und Zuschauer zu verwischen oder gar aufzulösen, indem er Musikstücke mit unerwarteter Sprache und Geräuschen unterbricht. Das Ensemble Stone Breakers besteht aus lokalen Musikern in München, die der Künstler für dieses Projekt zum ersten Mal treffen wird. Am zweiten Abend werden Marsalis und sein langjähriger musikalischer Mitarbeiter und Cellist Nicholas Wetherell eine Mischung aus dem Musikmaterial aus allen drei Studio-Projekten aufführen. Der Eintritt zum Künstler*innengespräch ist frei. Eine Anmeldung vorab ist nicht nötig. TUNE 2024 wird unterstützt von der UNITEL Musikstiftung
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TUNE. Jim C. Nedd. Künstler*innengespräch und Screening

Haus der Kunst

Anlässlich der Veröffentlichung von Jim C. Nedds Debütmonografie „Remembering Songs" lädt TUNE den Künstler dazu ein, ein Live-Programm zu kuratieren, das eng mit den Themen des Buches verbunden ist. Nedds Arbeit verwischt die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentarfotografie und lässt sich von Geografie, Identität und Populärkultur inspirieren. Beeinflusst von Erinnerungen und den Erzählungen der Vallenato-Musik, fertigt er Bilder an, die persönliche Erzählungen mit dem kollektiven Gedächtnis verweben und mündliche Archive nutzen, um Geschichten und Erfahrungen festzuhalten. Bei der Veranstaltung wird Nedd drei neue Videoarbeiten präsentieren, die in seiner Heimatstadt Valledupar entstanden sind, sowie eine neu in Auftrag gegebene Komposition, die er gemeinsam mit dem Musikschriftsteller Bandera Canta geschrieben hat. In dieser Performance, die Akkordeon, Gitarre und Live-Poesie vereint, werden Genres aus der kolumbianisch-karibischen Region vorgestellt. Nedd wird mit elektronischen Instrumenten auftreten, begleitet von Carlos Russo am Akkordeon und peruanischen Cajon, Hansel Casto an der Gitarre und Flor Barcenas Feria mit Live-Poesie. Die Veranstaltung umfasst auch eine Lesung von Beatriz E. Balanta und eine Hörsitzung von Edna Martinez. Darüber hinaus wird Nedd zwei einleitende Diashows mit Outtakes und Fotos aus dem Buch sowie Fotos aus dem Familienarchiv aus den 1970er bis 1990er Jahren zeigen. Die Veranstaltung findet in drei Räumen des Haus der Kunst statt: Westgalerie, Auditorium und Terrassensaal. Das Programm wird an zwei Tagen, dem 26. und 27. April, präsentiert. Sprache: Englisch Eintritt: 8 € regulär | 6 € ermäßigt | Freier Eintritt mit „365 Live“ Bitte kaufen Sie das Ticket im Voraus online.
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Fashion the gaze - Nazis auf Tiktok, rechte Inszenierungsstrategien

Radikal jung

Rechtsextremistische Inhalte sind in den sozialen Medien und vor allem bei Tiktok omnipräsent. In dem Live-Podcast analysieren wir den Bildkanon, den die AfD und andere Rechte nutzen, um ihre Ideologien zu propagieren. Das Sprechen über die Inszenierungsstrategien, Männlichkeitsbilder und verschlüsselten (Emoji-)Botschaften verstehen wir dabei als notwendige Arbeit am Widerstand in unserer Gegenwart.
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A new hope

Radikal jung

Ein Pep Talk für alle die mehr als die Demokratie retten wollen und gerade verzweifeln. Wir bringen die besten Aktivist*innen der Republik zusammen und lassen sie von ihrer Arbeit erzählen: Wie schaffen sie es, die Narrative zu drehen und uns immer wieder Hoffnung zu geben? Ein Abend gegen Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit.
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TUNE. Puce Mary. Künstler*innengespräch

Haus der Kunst

TUNE präsentiert im März zwei Konzerte mit Puce Mary und Leila Bordreuil. Außerdem findet ein Künstler*innengespräch mit Puce Mary und Kuratorin Sarah Miles statt. Puce Mary ist das Soloprojekt der dänischstämmigen experimentellen Musikerin, Komponistin und Klangkünstlerin Frederikke Hoffmeier. Mit einer langen Karriere in der experimentellen elektronischen Musik ist Puce Mary bekannt für intensive Live-Auftritte, die von fesselnden Interpretationen filmischer Kompositionen bis hin zur geballten Wucht des improvisierten Harsh Noise reichen. Mit unzähligen Veröffentlichungen (PAN, Posh Isolation, Ascetic House), Auftritten und Kollaborationen mit Künstler*innen wie Drew McDowall, Kali Malone, Varg2TM, Dan Johansson und Loke Rahbek hat Puce Mary weithin Anerkennung für ihre kraftvolle und einzigartige Mischung aus moderner experimenteller elektronischer und Noise-Musik gefunden. Leila Bordreuil ist eine in Brooklyn ansässige Cellistin, Komponistin und Klangkünstlerin aus Frankreich. Ihr Cellospiel ist oft improvisiert und konzentriert sich hauptsächlich auf Variationen der Textur sowie eine Collage aus Phantom-Obertönen und tonalen Äußerungen. Durch ein eigenes Vokabular erweiterter Techniken, Vorbereitungen und einfallsreicher Verstärkungsmethoden benutzt sie ihr Instrument als abstrakten Resonanzkörper, der die konventionelle Cellopraxis herausfordert. Ihre komponierten Werke greifen eine ähnliche texturbasierte musikalische Ästhetik auf, konzentrieren sich jedoch auch auf die Beziehung zwischen Klang und Raum. In ihren standortspezifischen elektroakustischen Kompositionen bildet die Architektur das Fundament des Stücks, und die Musikalität entsteht aus einer organisierten räumlichen Anordnung des Klangs. Für TUNE wird Puce Mary als Hommage an die Traditionen der DIY-Kunstgemeinschaften und die Unmittelbarkeit der Underground-Musikkultur eine Live-Audioinstallation präsentieren, in der Ausschnitte aus der Aufführung live aufgenommen, zusammengesetzt und als einzigartige Fragmente in Echtzeit verbreitet werden. Begleitet wird Puce Mary von Leila Bordreuil. Das Künstler*innengespräch ist kostenlos. Es ist keine Anmeldung erforderlich. TUNE 2024 wird unterstützt von der UNITEL Musikstiftung TUNE 2024 wird unterstützt von der UNITEL Musikstiftung Sprache: Englisch Eintritt: Frei
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Volksshow #5

Münchner Volkstheater

Ein vielversprechender Freitagabend mitten im März – willkommen beim Frühlingsfest der Volksmusik, äh: der Volksshow! Die Tage werden länger, die Luft wärmer, die Alpen sind langsam wieder passierbar. Und deshalb lädt Moderator Moritz Hürtgen aus St. Gallen in der Schweiz JULIA KUBIK ein. Aus dem Europaparlament in Brüssel hingegen saust mit dem Porsche-Cabrio der Schwabe CORNELIUS W. M. OETTLE herbei. So kommt ein weiteres Mal ein idealer Volksshow-Mix auf die Bühne: Comics und Satire, Cartoons und Politik! JULIA KUBIK ist Comiczeichnerin und Autorin aus St. Gallen. Sie schreibt Witze für eine Fernsehsendung, macht Comics für ein Ostschweizer Kulturmagazin, spielt in der Band Hundefutter, co-hostet eine Talkshow und macht erstklassige Instastorys über Abgründe und Freuden der Provinz. Kubik freut sich sehr, endlich mal in einer richtigen Großstadt auftreten zu dürfen. CORNELIUS W. M. OETTLE ist Satiriker und faul. Schon als Student untersuchte er in seiner Masterarbeit die Möglichkeiten maschineller Komik-Erzeugung. Heute schreibt er für "Titanic", "Postillon", "taz", "Late Night Berlin", "Die Anstalt" und den EU-Abgeordneten Martin Sonneborn. All diese Jobs will er künftig eine künstliche Intelligenz machen lassen.
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Heckelphon-Symposium

Richard-Strauss-Tage

Beiträge und Präsentationen, Aufführung kurzer Stücke mit dem Heckelphon Holger Hoos Der aktuelle Stand der Heckelphon-Datenbank Ralf Reiter und Gunther Joppig Die Heckelphon-Klarinette (Präsentation) Kalevi Aho Zum Heckelphon in meinen Werken (Video) Werner Schulze Zum Heckelphon in meinen Werken Eintritt frei
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Vorgestellt!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Gast: Rubén Dubrovsky Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz Eine besondere Reihe von Gesprächskonzerten wird in der Spielzeit 2023/2024 angeboten. Mitglieder des Staatstheaters am Gärtnerplatz, von Künstler:innen des neuen Opernstudios bis hin zu prominenten Gästen, bisweilen auch wichtige »Unsichtbare«, präsentieren sich mit Musik, die ihnen am Herzen liegt, aber auch im entspannten Talk. Rege Publikumsbeteiligung erwünscht! Werdegang und Visionen, Herkunft und Künstleralltag – das sind nur einige der Gesprächsthemen, die durch vielfältige musikalische Darbietungen ergänzt werden.
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Volksshow #4

Münchner Volkstheater

Ausgabe #4 der Volksshow, langsam kehrt Routine ein. Moderator Moritz Hürtgen erscheint mittlerweile stets fünf Minuten vor Showbeginn, lässt sich in der Maske eilig die Augenlider straffen und stolpert vollkommen unvorbereitet auf die Bühne. Wie gut, dass heute zwei Stargäste geladen sind, die alles heraus- und abreißen: EL HOTZO, – der größte Star des deutschen Internets kommt mit einer eigens für diesen Abend vorbereiten Performance. Und SOPHIA SÜSSMILCH, die erste Künstlerin, der ein eigenes Sanatorium gebaut wurde, wird das Münchner Publikum zum Schluss vollends in den Wahnsinn treiben. SEBASTIAN HOTZ, Internetsüchtigen besser bekannt als EL HOTZO, ist so etwas wie der gefragteste Dealer der sozialen Medien in Deutschland. Mehr als 1,5 Millionen Menschen, darunter Jugendliche, sind von seinem Stoff abhängig – und niemand schreitet ein! Kein Wunder also, dass auch sein Podcast "Hotz und Houmsi" (mit Salwa Houmsi) irrsinnig erfolgreich ist und sein Debütroman "Mindset" ein Bestseller erster Güte. Bei der Volksshow nimmt El Hotzo ein ganz und gar analoges Bad in der Menge. SOPHIA SÜSSMILCH wurde als deutsche Staatsbürgerin im letzten Jahrtausend geboren und stirbt in diesem. Sie ist sowohl studierte Bildhauerin als auch Malerin und dennoch die Königin des Pfusches. Süßmilch arbeitet multimedial; sie malt Ölbilder zur Beruhigung und ist gern nackig in ihren Foto- und Videoarbeiten. Ihre Arbeiten pendeln dabei zwischen ironischer Distanz und aggressiver Nähe, was auch ihrer Persönlichkeit entspricht. Selbstverständlich schreibt sie gerade ihren ersten Roman, denn Sophia Süßmilch kann alles, ein bisschen. Sie lebt in München, Wien und Berlin. Sie hasst diese Städte.
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Künstler*innengespräch mit Marta Minujín

Haus der Kunst

Marta Minujín gilt als Wegbereiterin von Happenings, Performance und Pop Art. Sie ist eine der anerkanntesten Nachkriegskünstlerinnen Lateinamerikas und wird oft als argentinischer Andy Warhol bezeichnet. Ihre konzeptuelle und performative Praxis stellt die Beteiligung und Erfahrung des Publikums in den Vordergrund. Durch die Schaffung überraschender und manchmal unbequemer Situationen will die Künstlerin die Neugier der Besucher*innen wecken. Für die Ausstellung „In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1965-1976“ hat Minujín ¡Revuélquese y viva! nachgebildet, ein Environment, welches das Publikum zum Schlafen, Nachdenken und Träumen anregt. Die Kurator*innen der Ausstellung, Marina Pugliese und Andrea Lissoni, heißen Minujín willkommen, um über ihr vielfältiges und sprudelndes Werk zu sprechen und das Publikum einzuladen, in die bunte und lebendige Welt der Künstlerin einzutauchen. Sprache: Englisch Eintritt: 10 € | Frei für Jahreskartenbesitzer*innen
Forum.Regionum | Treff

Open Haus - Frei rein, fein raus

Haus der Kunst

Frei rein, fein raus: An jedem letzten Freitag im Monat ist Open Haus mit freiem Eintritt von 16—22 Uhr. Hier gibt es Raum für Begegnungen und kreativen Austausch. Unser Vermittlungsprogramm wird euch an jedem Open Haus mit (Familien-)Führungen und einem offenen, generationenübergreifenden Programm willkommen heißen. Ein Ticket oder eine vorherige Anmeldung sind nicht erforderlich. Bitte beachten Sie, dass es beim Einlass in die Ausstellung „In anderen Räumen“ zu Wartezeiten kommen kann. Aufgrund des großen Andrangs sind einige Werke nur von außen sichtbar. 16:00 - 22:00 Eintritt frei
Forum.Regionum | Gespräch

Vorgestellt!

Staatstheater am Gärtnerplatz

Mit: Lucian Krasznec Gäste: Inka Albrecht Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz Im Gespräch mit der neuen Geschäftsführenden Direktorin Inka Albrecht und dem Tenor Lucian Krasznec – der natürlich auch singen wird – nimmt Christoph Wagner-Trenkwitz am 23. Januar die Arbeit der Theaterverwaltung in den Blick und erkennt: Auch Zahlen sind Kunst! Darüber hinaus erwartet Sie noch eine musikalische Überraschung … 20 €
Forum.Regionum | Gespräch

Present Futures. Ein Gespräch über die Zukunft der zeitgenössischen Kunstinstitutionen

Haus der Kunst

Andrea Lissoni, künstlerischer Leiter des Haus der Kunst München, rief 2022 ein beratendes Expertengremium namens Sounding Board ins Leben und ernannte Doryun Chong, Bice Curiger Elvira Dyangani Ose, Isabel Lewis, Jessica Morgan und Sir Nicholas Serota zu dessen Mitgliedern. Unter der Führung von Andrea Lissoni trifft sich das Sounding Board zweimal jährlich im Haus der Kunst mit der spezifischen Aufgabe, neue Visionen und Programme für die sich im Wandel befindenden Institution zu erarbeiten und zu lenken. Anlässlich des Round Tables „Present Futures“ wird dieses Expertenforum erstmals öffentlich über die Herausforderungen und Chancen, die sich für internationale Zentren zeitgenössischer Kunst ergeben, diskutieren. Vor dem Hintergrund aktueller politischer und finanzieller Zwänge und den Bedürfnissen und Wünschen einer sich radikal verändernden Gesellschaft werden neue Formen des Engagements, der Gemeinschaftsbildung, der transdisziplinären Programmgestaltung und Ansätze zur Sanierung von Gebäuden debattiert. Die Diskussion wird von Andrea Lissoni moderiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Sprache: Englisch
Forum.Regionum | Symposium

Challenging the Narrative: Conservation and Replication of Immersive Artworks

Haus der Kunst

Das Symposium „Challenging the Narrative: Conservation and Replication of Immersive Artworks“ zielt darauf ab, neue Perspektiven in Bezug auf die Erhaltung, Reproduktion und Replikation von immersiven Kunstwerken zu vorzustellen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956—1976“ statt, die bis zum 10.3.24 im Haus der Kunst zu erleben ist. Das Haus der Kunst präsentiert mit „In anderen Räumen“ eine Ausstellung, die sich mit der Reproduzierbarkeit und Erhaltung von Environments von Künstlerinnen auseinandersetzt. Die dreidimensionalen immersiven Kunstwerke befinden sich an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Design. Sie erschaffen und verändern Räume und laden die Besucher*innen ein, sie zu betreten und mit ihnen zu interagieren. Im Laufe der Jahre sind Environments, die in den späten 1970er Jahren als „Installationen“ definiert wurden, zu einem bedeutenden Merkmal der internationalen Kunstwelt geworden. Aufgrund ihrer experimentellen und/oder ortsspezifischen Natur wurden die meisten Environments nach ihrer Ausstellung zerstört. Daher ist ihre kunsthistorische Einordnung von einem Gefühl des Verlusts geprägt und die Materialität dieser Werke ist oft unklar. Für die Ausstellung im Haus der Kunst wurden die meisten Kunstwerke mithilfe unterschiedlicher Ansätzen rekonstruiert. Bei Werken von lebenden Künstlerinnen wurde der Replikationsprozess an die Anforderungen der Künstlerinnen angepasst. Für Environments, die zuvor noch nicht reproduziert wurden, erfolgte die Rekonstruktion durch sorgfältige Archivrecherche, bei der verschiedene Quellen wie Fotografien, architektonische Pläne, Rezensionen, Materiallisten und Rechnungen von Lieferanten konsultiert wurden. Für bereits reproduzierte Werke wurde derselbe archivarische Prozess angewendet, wobei auf Konsistenz mit vorhandenen Quellen geachtet wurde. Beide Ansätze werfen Fragen der Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit und Wissensübertragung auf. Für das Symposium ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei. Das Symposium wird vom Haus der Kunst und dem Getty Conservation Institute gemeinsam organisiert. Sprache: Englisch Eintritt: Frei
Forum.Regionum | Gespräch

Ein Gespräch zwischen Hilton Als und Meredith Monk

Haus der Kunst

Es ist dem Haus der Kunst, der Oude Kerk und der Hartwig Art Foundation eine große Freude, anlässlich der Ausstellung „Meredith Monk. Calling“ ein Live-Online-Gespräch zwischen der sich allen Genre- und Genderzuschreibungen widersetzenden Künstlerin Meredith Monk und dem preisgekrönten Kritiker, Journalisten, Kurator und öffentlichen Intellektuellen Hilton Als auszurichten. In einem mit Spannung erwarteten Dialog werden sie in Meredith Monks facettenreiches Werk eintauchen, das von ortsspezifischen Performances über abendfüllende musikalische Bühnenproduktionen und Filmen bis hin zu Installationen reicht. Sie werden sich dabei mit Überlegungen auseinandersetzen, die ihrem Werk zugrunde liegen, etwa hinsichtlich Ästhetik, Faschismus, der AIDS-Krise, Natur und Spiritualität. Sowohl Monk als auch Als sind tief in der New Yorker Kunstszene verwurzelt und haben diese über Jahrzehnte mit ihren Stimmen mitgeprägt. Sie werden ihre jeweils eigene Sicht auf Themen wie Identität, Gender, Race, Verlust und Liebe äußern. Hilton Als (geb. 1960 in New York) ist ein preisgekrönter Journalist, Kritiker und Kurator. Seit 1994 schreibt er für den „New Yorker“, davor war er Mitarbeiter bei der „Village Voice“ und Editor-at-Large bei „Vibe“. Für seine Texte wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Pulitzer-Preis für Kritik, dem Windham-Campbell Literature Prize der Yale University und dem George Jean Nathan Award for Dramatic Criticism; darüber hinaus war er Guggenheim-Fellow. 1996 erschien sein erstes Buch, The Women. Sein zweites Buch, White Girls (2013), war Finalist für den National Book Critics Circle Award und Gewinner des Lambda Literary Award. Sein jüngstes Buch, My Pinup (2022), dreht sich um Liebe, Begehren und Verlust, und um den Musiker Prince. Derzeit ist er Teaching Professor an der University of California, Berkeley. Weitere Lehraufträge hatte er an der Columbia University School of the Arts, der Princeton University, der Wesleyan University und der Yale School of Drama. Sprache: Englisch Eintritt: Frei Bitte melden Sie sich vorab für die Veranstaltung an. Das Gespräch wird online über Zoom stattfinden.

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