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Forum.Regionum | Diskussion

Moritz Hürtgen und Ronen Steinke

Münchner Volkstheater

Noch nie gab es in der Bundesrepublik so viele und so strenge Gesetze zur Regulierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit wie heute. In den vergangenen zehn Jahren ist eine Vielzahl neuer Paragrafen hinzugekommen, um bestimmte Äußerungen zu verbieten. Und damit ist die Rechtslage nicht einmal übersichtlicher geworden – das ist der Befund in Ronen Steinkes neuem Buch "Meinungsfreiheit" (Berlin Verlag, 2026). Der Satz "Impfen macht frei" z.B. ist neuerdings eine Straftat, "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" aber erlaubt. Wer kennt sich da noch aus? Und was, wenn der Absender einer fragwürdigen Schmähung auch noch behauptet, von Beruf ein Satiriker wie Moritz Hürtgen zu sein? Ein Abend, der den Weg von der Komik zur ernsthaften Diskussion (und wieder zurück) findet. Ein vergnügliches Plädoyer für mehr Mut und Gelassenheit. Und dank des unberechenbaren Münchner Publikums: ein Abend mit offenem Ausgang. Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als "Meisterstück" gelobt. Seine 2013 veröffentlichte Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, wurde mit "Der Staat gegen Fritz Bauer" preisgekrönt verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Moritz Hürtgen, geboren 1989, ist freier Autor und Satiriker. Er brach ein Studium der Germanistik erfolgreich ab und lernte beim Frankfurter Satiremagazin Titanic, das er mangels Gegenkandidaten später für vier Jahre als Chefredakteur leitete. Die Arbeit als Gagschreiber für diverse TV-Formate war ihm bald zu anstrengend. Heute ist er Kolumnist für die Apotheken Umschau, Co-Moderator des Podcast-Morgenmagazins "Bohniger Wachmacher" und am Münchner Volkstheater Host des analogen Late-Night-Formats "Volksshow".
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Tatort Mittelmeer

Münchner Volkstheater

Das zentrale Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Jährlich sterben Tausende Menschen an Europas Außengrenze bei dem Versuch in Sicherheit zu gelangen. Im Sinne der Abschottung Europas lassen die EU und ihre Mitgliedstaaten die Schutzsuchenden wissentlich im Stich. Die Zahl der Rechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen nehmen zu, seit 2014 sind über 35.000 Menschen ertrunken: Das Mittelmeer ist nicht nur Massengrab, sondern auch Tatort. Tatort Mittelmeer ist eine szenische Lesung, die jährlich an wechselnden Theatern aufgeführt wird. In diesem Oktober macht sie Station am Münchner Volkstheater. Bekannte Schauspielende, die u. a. als TV-Ermittelnde aus der Kriminalfilm-Reihe Tatort bekannt sind, lenken bei dieser Veranstaltungsreihe den Fokus auf einen anderen Tatort: das Mittelmeer. Mechthild Großmann, Carlo Ljubek, Nina Kunzendorf, Carol Schuler und Daniel Sträßer lesen von SOS Humanity aufgezeichnete Erfahrungsberichte von Geretteten sowie Rettenden und Dokumentationen von Rechtsbrüchen auf dem Mittelmeer. Mit der Lesung Tatort Mittelmeer soll vor allem die Stimme jener verstärkt werden, die kaum jemand hört: Menschen auf der Flucht. Musikalisch begleitet wird die Lesung von dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad, der 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte erhielt. SOS Humanity setzt sich für eine Welt ein, in der die Menschenrechte aller gewahrt werden. SOS Humanity steht für Menschlichkeit auf See und an Land. Der Verein engagiert sich seit 2015 dafür, dass kein Mensch mehr auf der Flucht ertrinken muss und jeder mit Würde behandelt wird. Die Szenische Lesung Tatort Mittelmeer soll mehr Aufmerksamkeit auf die seit Jahren andauernde humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer lenken und Anlass bieten, Spenden für die lebensrettenden Einsätze der Rettungsschiffe von SOS Humanity zu sammeln. Tatort Mittelmeer ist eine Veranstaltung der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS Humanity mit dem Münchner Volkstheater. Konzeption: Gianna Main Dramaturgie: Alexander Weinstock
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Andreas Bönte: Die Vergangenheit in mir: Meine Familie und die Schatten des Nationalsozialismus

Münchner Volkstheater

Während eines durch Angststörungen bedingten Klinikaufenthalts gewinnt der Journalist Andreas Bönte erste erschreckende Einblicke in die eigene Familiengeschichte. Weitere Nachforschungen ergeben: Sein Großvater, der sich im Dezember 1944 das Leben genommen hatte, war in führender Position in der SA aktiv gewesen und hatte am 9. November 1938, der "Reichskristallnacht", einen Schlägertrupp angeführt. Seine Mutter war begeistertes Mitglied des BDM, fand ihren Vater erschossen im Elternhaus. Aufgrund der Traumata und der Scham wird die NS-Vergangenheit der Familie Jahrzehnte lang totgeschwiegen. In seinem Buch erzählt Andreas Bönte von seiner Recherche, die ihn mit der Nazivergangenheit der eigenen Familie konfrontiert, seinem Eintauchen in eine Welt des Verdrängten und der Übertragung der Traumata auf ihn. Erfahrungen, die viele aus der Boomergeneration mit ihm teilen. Mit zahlreichen Bilddokumenten aus dem Archiv des Autors. Es spricht Andreas Bönte dem mit Psychologen und Autor Louis Lewitan über das Thema. Musikalisch wird der Abend von der Band "MaselTov" begleitet. MaselTov ist eine Mischung aus traditioneller jiddischer, osteuropäischer, insbesondere Balkan-Musik, sehr gefühlvoll, teilweise melancholisch bis fetzig-feurig interpretiert. Ein Klangerlebnis jenseits des Mainstreams von Rock- und Popmusik.
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OUR BR00D. Studientag

Haus der Kunst

Dieser Studientag ist Teil eines größeren Forschungsprogramms, das von der Kulturstiftung des Bundes initiiert wurde und die Entwicklung von elf künstlerischen Projekten im ganzen Land fördert, die sich jeweils mit KI-Technologien auseinandersetzen. Eines davon ist „OUR BR00D“ des OMSK Social Club im Haus der Kunst, aus dem dieser Tag direkt hervorgeht. Der Studientag befasst sich mit technologischer Verwandtschaft: den Beziehungen und sozialen Systemen, die künstliche Intelligenz prägen. Er fragt nicht nur danach, wie wir KI entwickeln und trainieren, sondern auch, welche Welten durch KI heute geschaffen werden – und welche anderen Zukunftsvisionen wir stattdessen verwirklichen könnten. Aufbauend auf dieser künstlerischen These bringt der Studientag Stimmen aus Philosophie, KI-Forschung und kritischer Theorie zusammen, um die sozialen Architekturen zu untersuchen, die zeitgenössische KI-Systeme prägen. Drei thematische Sitzungen bilden den Rahmen für die Diskussion. Reproductive Infrastructures konzentriert sich auf die Politik des Trainings und fragt, wie KI-Systeme aufrechterhalten und reproduziert werden und wessen Arbeit, Daten und soziale Beziehungen dies ermöglichen. Metabolic Circuits untersucht die materiellen und ökologischen Bedingungen der KI – die Energie, die Infrastruktur und die planetarischen Verflechtungen, die sie aufrechterhalten, sowie die Formen der Ausbeutung und Abhängigkeit, die sie in der Welt hervorbringt. Worlding befasst sich damit, wie Geschichten, Simulationen und spekulative Ideen die Art und Weise prägen, wie wir uns die Realität vorstellen, und wo mögliche Auswege liegen könnten. Zwischen den Diskussionen wird der OMSK Social Club kurze somatische Forschungssitzungen leiten. Durch Bewegung, Atmung und einfache Beziehungsübungen sind die Teilnehmenden eingeladen, die Ideen des Tages auf körperliche Weise zu verarbeiten. Als Erweiterung der Live-Ausstellung „Echoes“ und als Teil des künstlerischen Prozesses wird der Studientag zu einem Experiment mit verschiedenen Lernweisen – bei dem das Denken nicht nur durch Gespräche, sondern auch durch den Körper stattfindet. Die Vorträge finden auf Englisch statt, deutsche Live-Untertitel werden angeboten. Das vollständige Programm wird in Kürze bekannt gegeben. Dieses Programm wurde von Sarah Johanna Theurer in engem Dialog mit dem OMSK Social Club und David Goldberg konzipiert. Sprache: Deutsch, Englisch Freier Eintritt
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TUNE. Roundtable mit Florian Hecker, Maya B. Kronic, Vincent Lostanlen und Michael Newman

Haus der Kunst

Florian Hecker (1975, Augsburg) beschäftigt sich in seinen Installationen und Performances mit synthetischem Klang, dem Hörprozess und der Hörerfahrung des Publikums. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie Klang vom hörenden Körper aufgenommen, verarbeitet und transformiert wird. Dabei lädt er das Publikum ein, sich auf komplexe Klangumgebungen einzulassen, die das Wesen der Wahrnehmung und des Hörens selbst hinterfragen. Im Rahmen von TUNE präsentiert Hecker FAVN, ein 13-Kanal-Klangstück in der Westgalerie vom 4.9. bis 14.9.2026, eine Live-Performance am Freitag, den 11.9., sowie eine Podiumsdiskussion am Samstag, den 12.9., um die vielfältigen Ideen zu erörtern, die sein Werk erforscht und hervorbringt, gefolgt von einer Listening Session von FAVN. Maya B. Kronic wird die Diskussion moderieren. Kronic schreibt über Philosophie, Kunst, Technologie und Kultur. Als Gründer*in und Herausgeber*in des unabhängigen britischen Verlags Urbanomic und hat Kronic mit Hecker an Projekten wie „Speculative Solution“ (Urbanomic/Éditions Mego, 2011), „Formulations“ (MMK Frankfurt und Koenig Books, 2016) und zuletzt „RESYNTHESE FAVN“ (Blank Forms, 2024) zusammengearbeitet. Vincent Lostanlen forscht im Bereich Computermusik und ist bekannt für seine Arbeit zur Zeit-Frequenz-Streuung, einer mathematischen Technik, die modelliert, wie der auditive Kortex Klangstrukturen über Zeit und Frequenz hinweg verarbeitet. Michael Newman ist Kunsthistoriker und Professor für Kunstkritik am Goldsmiths College der University of London. Er verfasste den Beitrag „Sensation and the Measure of Timbre: Florian Heckers Resynthese FAVN: Revisiting Mallarmés Scene“ in Florian Hecker: Halluzination, Perspektive, Synthese (Sternberg Press).
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Open Garten

Haus der Kunst

Seit dem Frühjahr 2026 entsteht auf der Wiese zwischen dem Haus der Kunst und der Eisbachwelle ein öffentlicher Garten. Ein lebendiger Ort des Zusammenkommens, des Austausches und des Genießens soll geschaffen werden, der möglichst nachhaltig gebaut, gestaltet und gepflegt werden soll. Bei Open Garten könnt ihr mehr über das Projekt Gemeinschaftsgarten Ostwiese erfahren und neue Leute kennenlernen, mit gärtnern und Schritt für Schritt Teil einer Gemeinschaft werden, die Verantwortung übernimmt, fürsorgliche und nachhaltige Räume schafft sowie gegenseitiges Lernen und Verlernen ermöglicht. Eure Ideen und Rückmeldungen fließen direkt in die Gestaltung und Planung des Projekts ein. Kommt doch einfach mal vorbei und macht mit. Der Gemeinschaftsgarten Ostwiese freut sich auf euch! Open Garten findet jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr statt. Der Treffpunkt ist der Gemeinschaftsgarten, der sich zwischen dem Haus der Kunst und der Eisbachwelle befindet. Für mehr Informationen kannst du dich sehr gerne an Mako Sangmongkhon wenden: sangmongkhon@hausderkunst.de Gefördert durch die Beisheim Stiftung.
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Open Haus

Haus der Kunst

Frei rein, fein raus: Jeden letzten Freitag im Monat wird das Haus der Kunst zum lebendigen Treffpunkt für alle, die Freude an Kunst, Musik und Gesellschaft haben. Von 16 – 22 Uhr öffnen wir unsere Türen bei freiem Eintritt – zu den Ausstellungen und einem vielfältigen Programm, das sich monatlich neu erfindet: kreative Workshops, Performances, Kurzführungen, DJ-Sets, partizipative Formate, Gespräche mit Künstler*innen, Forscher*innen, Aktivist*innen und vieles mehr. Das Münchner Musiklabel Public Possession ist seit Mai fester Bestandteil von Open Haus. Das Programm heißt „Bonus“ und bringt Sound, Grafik und Communities zusammen. Ein Ticket oder eine vorherige Anmeldung sind nicht erforderlich.
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Round Table mit Tomás Saraceno

Haus der Kunst

Der Round Table findet in Spanisch und Englisch statt mit einer Simultanübersetzung von Spanisch in Deutsch. Am Freitag, den 17.7.26, findet im Community Garten ein Round Table statt. Vertreter*innen des Red Atacama – dem Netzwerk der Indigenen Atacama-Gemeinschaften aus den Salinas Grandes in Argentinien – sprechen gemeinsam mit dem Künstler Tomás Saraceno über ihre langjährige Zusammenarbeit, den Kampf um das Wasser ihres angestammten Territoriums, das Entstehen der Skulptur Santuario del Agua und den wachsenden Druck durch internationale Bergbaukonzerne und Lithiumabbau. El viernes 17.7.26 tendrá lugar una mesa redonda en el huerto comunitario. Representantes de Red Atacama — la red de comunidades indígenas de Atacama de las Salinas Grandes en Argentina— hablarán junto con el artista Tomás Saraceno sobre su larga colaboración, la lucha por el agua de su territorio ancestral, la creación de la escultura Santuario del Agua y la creciente presión ejercida por las empresas mineras internacionales y la extracción de litio. Se hablará en español e inglés con traducción simultánea al alemán. Próximamente habrá más información. Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Español Eintritt: Frei
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Konferenz „Decoherence - The aesthetics and politics of quantum technologies“

Haus der Kunst

Am 1. und 2.7.26 kooperiert das Haus der Kunst mit der Emergent Digital Media Class unter der Leitung von Hito Steyerl und Francis Hunger an der Akademie der Bildenden Künste München im Rahmen der Konferenz Decoherence – The Aesthetics and Politics of Quantum Technologies. Die Veranstaltung findet in der Akademie der Bildenden Künste München statt. Diese Zusammenarbeit spiegelt unser langfristiges Engagement für jüngere Generationen von Künstler*innen und Kulturschaffenden sowie für die starken Netzwerke und den Austausch wider, die die kulturelle und akademische Landschaft Münchens prägen. Die Konferenz versammelt Künstler*innen, Autor*innen und Physiker*innen um die ästhetischen und gesellschaftlichen Verhältnis zwischen Kunst und Quantenphysik auszuloten. Wir teilen die Überzeugung, dass drängende Fragen, wie sie beispielsweise durch Quantentechnologien aufgeworfen werden, am besten dort erforscht werden, wo verschiedene Formen des Wissens aufeinandertreffen und etablierte Denkweisen hinterfragen. Das Projekt steht zudem in direktem Zusammenhang mit der laufenden Transformation des Haus der Kunst und unserer Unterstützung experimenteller Praktiken über Disziplinen hinweg. Durch Initiativen wie HausCode, die Live-Ausstellung ECHOES und Kooperationen, die zeitgenössische Kunst, Wissenschaft und Technologie verbinden – darunter auch die mit der Technischen Universität und der Akademie der Bildenden Künste in München – fördern wir weiterhin ein offenes Ökosystem für transdisziplinäre Zusammenarbeit und künstlerischen Austausch. Tomás Saraceno wird am zweiten Tag der Konferenz teilnehmen, im Vorfeld seiner Ausstellung “Verwobene Welten“, die am 17.7.26 im Haus der Kunst eröffnet wird. Hier finden Sie das detaillierte Programm: generativemedia.net/event/decoherence-the-aesthetics-and-politics-of-quantum-technologies/ Dauer: 5 Stunden Sprache: Englisch Eintritt: Frei | Ohne Anmeldung
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Flashbacks: Bureau Borsche präsentiert sein 20-jähriges Archiv

Haus der Kunst

Die Archivaktion „Flashbacks“ wird gemeinsam mit dem Bureau Borsche initiiert, dessen provokative Bildsprache seit 2022 die Art und Weise, wie das Haus der Kunst kommuniziert und wahrgenommen wird, neu geprägt hat. An diesem Wochenende werden in der Westgalerie die Arbeiten der Designer*innen aus fast zwanzig Jahren wieder in Umlauf gebracht. Plakate, Zeitschriften, Zines, Broschüren, Fragmente der visuellen Kultur, des Designs und der Erinnerung kehren in die Gegenwart zurück. Sie laden zum Stöbern, Diskutieren und Mitnehmen ein. Wer in München ist und sich für visuelle Kultur und Design interessiert, sollte an diesem Wochenende ins Haus der Kunst kommen. Trefft diejenigen, die das Selbstverständnis der Stadt seit 20 Jahren prägen und tauscht euch darüber aus, was gerade in München entsteht und jetzt wichtig ist. Mit „Flashbacks“ knüpfen wir an die Reihe von Super BOOKS und Open Haus an. Das Haus der Kunst wird dabei als gemeinsamer Begegnungsraum aktiviert. Thematisch schließt sich die Veranstaltung an Tao Schirrmachers Präsentation in der Archiv Galerie und Maria VMiers Intervention an, die untersuchen, wie Materialien, Geschichten und Praktiken durch gemeinsame Nutzung und Erfahrung wieder in Umlauf kommen. Kommt vorbei und nehmt etwas mit: Ein Plakat, eine Verbindung, eine neue Perspektive. Gemeinsam gestalten wir, was als Nächstes zirkuliert.
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Open Haus - Frei rein, fein raus

Haus der Kunst

Frei rein, fein raus: An jedem letzten Freitag im Monat ist Open Haus mit freiem Eintritt von 16—22 Uhr. Hier gibt es Raum für Begegnungen und kreativen Austausch. Unser Vermittlungsprogramm wird euch an jedem Open Haus mit (Familien-)Führungen und einem offenen, generationenübergreifenden Programm willkommen heißen. Eintritt: Frei. Ein Ticket oder eine vorherige Anmeldung sind nicht erforderlich.
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Das Ratschkartell

Deutsches Theater München

In seiner Talkreihe Das Ratschkartell plaudert der Münchner Kaberettist und Stimmenimitator André Hartmann mit Prominenten aus Kultur, Entertainment, Politik und Gesellschaft. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Tastengenie natürlich selbst. In der vergangenen Saison waren unter anderem Schauspieler Sigmar Solbach, Kabarettistin Claudia Pichler und Münchens zweiter Bürgermeister Dominik Krause dabei. Freuen Sie sich auch nun wieder auf viele interessante Gäste, die wir jeweils drei Wochen vor dem jeweiligen Termin bekanntgeben. André Hartmann ist deutscher Musikkabarettist, Stimmenimitator und Conférencier. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Imitation von Gerhard Schröder und Christian Ude am Nockerberg. Seit vielen Jahren bespielt er Münchner Bühnen wie das Künstlerhaus am Lehnbachplatz oder die Lach- und Schießgesellschaft, deren künstlerische Leitung er vor Kurzem übernommen hat. Seine Live-Show Das Ratschkartell gibt es nun seit über sechs Jahren. Nach dem großen Erfolg in der letzten Saison kann man die Talkreihe nun zum zweiten Mal auf unserer Silbersaal-Bühne erleben. Sprache: in deutscher Sprache Vorstellungsdauer: 2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause) Preise: 27,00 € ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren
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TUNE. Arto Lindsay. Künstler*innengespräch

Haus der Kunst

Im Rahmen von TUNE findet ein Solo-Auftritt am von Musiker Arto Lindsay und ein Konzert gemeinsam mit dem Bassisten und Komponisten Melvin Gibbs statt. Die Klanginstallation mit dem Titel My Body Is Unfinished wird zudem nach Arto Lindsays Residency für zehn Tage in der Westgalerie zu sehen sein. Freitag, 26.6.26 20 Uhr | Arto Lindsay, Melvin Gibbs. Konzert Samstag, 27.6.26 18 Uhr | Arto Lindsay. Künstler*innengespräch 20 Uhr | Arto Lindsay. Konzert Arto Lindsay bringt Lärm, Dissonanz, Wiederholung und eine Vorliebe für tranceartige brasilianische Karnevalsklänge mit. Indem er die Grenzen zwischen Lärm und Schönheit, Improvisation und Songwriting sowie brasilianische und nordamerikanische Traditionen aufhebt, hat sich Arto als Pionier der experimentellen Musik etabliert. Verankert in Musik, Filmmusik, bildender Kunst und Performance zeichnet sich sein Werk durch Neugier und die Verschiebung von Genregrenzen aus. Arto Lindsay, der aus der New Yorker No-Wave-Szene hervorging – einer avantgardistischen Musik- und Kunstszene der 1970er Jahre, in der die von ihm mitbegründete Band DNA eine zentrale Rolle spielte –, entwickelte einen radikal unkonventionellen Gitarrenstil, der die Konventionen des Rock in Frage stellte und sich durch kratzende Klänge, Noise-Ausbrüche und gebrochene Rhythmen auszeichnete. Später verschmolz er diese avantgardistischen Ansätze mit brasilianischen Formen wie Samba und Bossa Nova und verband Dissonanzen mit üppigen Melodien und tropikalistischen Einflüssen, wobei er oft auf Portugiesisch und Englisch sang. Seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Caetano Veloso und David Byrne trug dazu bei, eine Brücke zwischen Pop und experimenteller Musik über kulturelle Grenzen hinweg zu schlagen. Arto arbeitete zudem eng mit bildenden Künstlern wie Vito Acconci, Ernesto Neto und Matthew Barney zusammen und erweiterte so seine Klangsprache auf Installations- und Multimedia-Kontexte; sein Sound ist in der Ausstellung „For Children“ in Zusammenarbeit mit Rivane Neuenschwander zu hören. Sprache: English Freier Eintritt, keine Anmeldung nötig
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Deep-Talk mit dem Direktor vom Haus der Kunst

Haus der Kunst

Wie tickt eigentlich der Direktor vom Haus der Kunst? Wie kommt er auf seine Ausstellungsideen? Und welche Art von Kunst lässt sein Herz höher schlagen? Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Für Kinder. Kunstgeschichten seit 1968“ habt ihr die Möglichkeit Andrea Lissoni auszufragen. Für Jugendliche und junge Erwachsene. Sprache: Deutsch Eintritt: Eintrittsticket | Frei für Jahreskartenbesitzer*innen Bitte bucht ein kostenfreies Teilnahmeticket. Hinzu kommt das Eintrittsticket zur Ausstellung, das vor Ort erworben werden kann.
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Hear & Now

Münchener Biennale

Unverständlich, sperrig, abstrakt? So wird Neue Musik oft wahrgenommen – zu Unrecht! Bei Hear & Now kommen Sie zeitgenössischer Musik näher. Im Gespräch mit Komponierenden und Interpretierenden, moderiert von Kulturjournalistin Rita Argauer, erfahren Sie mehr über die Werke – bevor sie im Konzert erklingen. Fragen sind willkommen!
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Polt-Suppe

Münchener Biennale

Well bekomm's! Eine Zeremonie für Frühaufsteher*innen ohne Polt&Well, dafür mit Schleicher&Jazdi. Bitte eigene Suppenschüssel mitbringen. Findet nur bei schönem Wetter statt.
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Biennale-Bike

Münchener Biennale

Lastenräder prägen das Stadtbild von München. Sie transportieren Kinder, Pakete, mobile Kaffeekioske und vieles mehr. Das Biennale Bike wird von Anfang April bis zum Festival in der Stadt unterwegs sein und das Team der Münchener Biennale in den Austausch mit den Menschen der Stadt bringen. Vielleicht trifft man es im Englischen Garten, oder nach dem Museumsbesuch, vielleicht beim ersten Eis im Frühling oder Mitten am Marienplatz. Lernt die Biennale kennen, lauscht in die Ideen der Komponist*innen, spielt eine Runde Tischkicker und findet eure perfekte Vorstellung für den Mai.
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Gemeinsame Sache

Münchener Biennale

Allein in die Vorstellung? Muss nicht sein. Zu ausgewählten Vorstellungen machen wir GEMEINSAME SACHE. Nach einer unkomplizierten Anmeldung treffen wir uns vor der Vorstellung für ein Kennenlerngetränk und eine kurze Einführung. Ein*e Gastgeber*in wird den Abend begleiten, so dass man auf alle Fälle immer Gesprächspartner*innen hat. Und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß.
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ZELT-Gespräche

Münchener Biennale

Für die 20. Ausgabe der Münchener Biennale wurden zahlreiche Komponist*innen damit beauftragt, gemeinsam mit ihren Teams einen Blick auf ihre individuelle Gegenwart zu werfen, sich mit dem zu beschäftigen, was sie prägt und, was ihnen angesichts der Weltlage essentiell erscheint. Entstanden ist ein vielstimmiges Panorama neuer Musiktheaterwerke, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch Verbindungslinien aufweisen. Die ZELT-Gespräche eröffnen einen gemeinsamen Denkraum, in dem diese unterschiedlichen Perspektiven aufeinandertreffen, Expertinnen ihr Wissen teilen und wir Sie dazu einladen, Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und mitzudenken. FR 15.05. 13:30 - 14:15 Archive mit Monthati Masebe und Sophie Emilie Beha Black Box / Fat Cat SA 16.05. 18:30- 19:15 Musikalische Stückentwicklung mit Joscha Schaback, Daniella Strasfogel und Martina Fladerer Festivalzelt SO 17.05. 17:00-17:45 Die Münchener Biennale mit Katrin Beck und Manuela Kerer Festivalzelt
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ZELT-Aktionen

Münchener Biennale

An drei Nachmittagen der Münchener Biennale kapern wir das Zelt für spontane Mitmachformate und Experimente mit unserem Zelt-Klavier. Gemeinsam präparieren und gestalten wir das Instrument, um ihm ganz neue Klänge zu entlocken. Vorbeikommen, Austauschen und Mitmachen – ob spontan oder geplant, kurz oder lang – offen für alle Altersgruppen.

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