Burg Grünsberg liegt auf einem Felssporn in halber Höhe des Schwarzachtales. Sie ist eine Versteckburg. Das bedeutet, dass man sie erst sieht, wenn man direkt davor steht.
An drei Seiten ist sie anstelle eines Burgrabens von sehr steil abfallenden natürlichen Schluchten umgeben, nur an der Westseite (der heutigen Straßenseite) musste ein künstlicher Graben angelegt werden. Bis ungefähr 1740 gab es an dieser Stelle eine Zugbrücke, dann wurde ein steinerner Damm errichtet, der bis 1961 erhalten blieb. Er fiel einem Straßenumbau, bei dem das Straßenniveau deutlich angehoben wurde, zum Opfer.
Kontakt
Burg Grünsberg
Stromersche "Kulturgut Dankmal & Natur" Stiftung D-90518Altdorf bei Nürnberg-Grünsberg
Führungen durch die Repräsentationsräume finden an allen Sonntagen, die auf ein Konzert folgen, um 14 und 15 Uhr statt, Dauer 45 Min.
Die Führungen sind aus Brandschutzgründen auf 15 Personen beschränkt,
auch Kleinstkinder zählen als volle Person.
Treffpunkt: Burghof
Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 € (ab 14 Jahren) bzw. 4 € (3 bis 14 Jahre)
Etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts reisten Musikanten aus Oberösterreich nach Wien und haben dort in den "Peißln" ihre Musik, die "Ländler" aufgespielt (bisweilen wohl nur für einen Braten: daher die Bezeichnung "Bradlgeiger"). Diese Musik hat schnell den Gefallen des Wiener Wirtshauspublikums gefunden: die "Linzer Geiger" spielten ihre "Linzer Tanz", und daraus wurde dann eine typisch wienerische Wirtshausmusik, die sich bis zum Ende des 19. Jhs findet. Die Besetzung war immer zwei Geigen und ein "Bassettl", auch "Linzer Bass" genannt, das war eine kleine Bassgeige, welche leicht zu transportieren war. Die Ländler waren so populär, dass sie auch von den großen Komponisten aufgegriffen wurden: "ländlerische Tänze" finden sich u.a. im Oeuvre von Mozart, Haydn, Beethoven oder Schubert. Allerdings handelt es sich bei den "Linzer Tänzen" nicht um normale, handelsübliche Ländler. Diese Musik bietet immer wieder überraschende harmonische Wendungen, ist humorvoll, oft weit entfernt von der gewohnten "Volksmusik", und ergreifend schön.Wir spielen aber auch Kammermusik von den seriösen Wiener Zeitgenossen der Linzer Geiger, wie zum Beispiel Musik von den Herren Wagenseil oder Dittersdorf: letztgenannter hat immerhin zusammen mit Mozart und Haydn kammermusikalisch musiziert.
Die Musik der „Linzer Geiger“ und Kammermusik aus dem alten Wien bewerten:
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Bewertungen & Berichte Die Musik der „Linzer Geiger“ und Kammermusik aus dem alten Wien
Konzert
Freundschaft - Franz Schubert und seine Schubertiana
Katrin Küsswetter, Sopran
Tobias Tietze, Barockgitarre
Franz Schubert (1797-1828): Frühlingsglaube
Carl Maria von Weber (1786-1826): Die Schäferstunde Canzonetta
Franz Schubert/ Napoléon Coste (1805–1883): Gretchen am Spinnrade
Feran Sor (1778-1839): Fantasie "Les Adieux"
Mauro Giuliani (1781-1829): Der Abschied
Franz Schubert: Nachtstück, Der Geistertanz
Franz Schubert / Johann Caspar Mertz (1806-1856): Das Fischermädchen
Johann Caspar Mertz: Abendlied
Franz Schubert: Du bist die Ruh
Carl Maria von Weber: Wiegenlied
Auf dem Erard-Tafelklavier von 1786
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Il bel pianto del aurora, Duett aus "Il Trionfo del Tempo"
Joseph Haydn (1732-1809): Andante con Variazioni f-moll, Hob. XVII: 6
Auf dem Wiener Hammerflügel von ungefähr 1810
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Un'aura amorosa aus Cosi fan tutti
Franz Schubert (1797-1828)/Friedrich Schiller (1759-1805): Sehnsucht
Franz Schubert/Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832): Mignon-Lieder
Franz Schubert: Impromptu B-Dur op. 142 Nr. 4
Auf dem Kawai-Flügel von 2007:
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Drei Duette
Darius Milhaud (1892-1974): Chanson de Negresse N.1 (1925)
Alban Berg (1885-1935): aus Sieben frühe Lieder (1927)
Einojuhani Rautavaara (1928-2016): Etydit op. 42 (1969)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1792): Fantasie f-moll KV 608
Ludwig van Beethoven (1770-1827): 6 Variationen über das Lied "Ich denke dein" WoO 74
Franz Schubert (1797-1828): Fantasie f-moll D. 940 (op. postumus 103)
Johannes Brahms (1833-1897): Ungarische Tänze WoO1 Auswahl
Walzer-Collage
Johannes Brahms: op. 39 Walzer Nr H-Dur und Nr. 2, E-Dur
Eugéne D´Albert (1864-1932): Walzer Nr.6 H-Dur und Nr.7, h-moll
Johannes Brahms: op. 39 Walzer Nr.9, d-moll und Nr. 10 G-Dur
Marie Jaëll (1846-1925): Walzer op. 8 Nr 10 cis-moll
Hans Huber (1852-1921): Ländler vom Luzerner See, op. 11 Nr.1 B-Dur
Eugéne D´Albert: Walzer op 6, Nr.11, g-moll und Nr. 5, As-Dur
Maurice Ravel (1875-1937): La Valse Poème chorégraphique pour Orchestre
Bach-Busoni:
Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, Choralvorspiel BWV 639
Nun komm Der Heiden Heiland, Choralvorspiel BWV 659
Praeludium, Fuge und Allegro in Es Dur, BWV 998
Bach-Liszt:
Praeludium und Fuge in a-moll, BWV 543
Praeludium und Fuge in b-moll, BWV 544
Bach-Kempff: Siciliano aus der Flöten-Sonate No 2, BWV 1031
Bach-Brahms: Chaconne in d-moll für die linke Hand, BWV 1004
Trotz der vielen Schmähungen, die ihnen entgegenschlugen, haben sich die Transkriptionen hartnäckig behauptet. Von Kritikern verachtet, von Musikern geschätzt, erleben sie heute sogar eine Art Renaissance. Dieses Programm möchte uns an das doppelte musikalische Potenzial und den Reiz dieser Form erinnern. Transkriptionen offenbaren uns das musikalische Denken eines Komponisten, der von der Kunst anderer Komponisten bewegt und inspiriert ist und gleichzeitig versteht, dass die musikalische Substanz der zugrundeliegenden Werke nicht statisch ist, sondern ständiger Überarbeitung und Weiterentwicklung fähig. Die Transkriptionen sind mehr als Denkmäler der Größe anderer. Sie sind beredte und bewegende Zeugnisse einer anderen Art von musikalischer Schönheit.
Bewertungen & Berichte Des Liederabends zweiter Teil
Führung
Tag des offenen Denkmals
Führungen durch die Räume des Palas, die restaurierten Ställe und die Burgkapelle sowie auf Wunsch zum Widder .
Dauer Burgführung im Palas: 30 Min.
max. 15 Personen pro Führung! Auch kleine Kinder zählen als „Vollperson“.
Anmeldung empfohlen unter schloss-gruensberg@stromerstiftung.de oder Telefon: 09131/36092
Abholung der Eintrittskarten: spätestens 15 Min. vor Führungsbeginn im Burghof.
Nicht reservierte Eintrittskarten werden ab 9:30 Uhr im Burghof vergeben.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Zusätzliche Parkmöglichkeitern auf der Wiese rechterhand Richtung Burgthann.
Burg Grünsberg liegt auf einem Felssporn in halber Höhe des Schwarzachtales. Sie ist eine Versteckburg. Das bedeutet, dass man sie erst sieht, wenn man direkt davor steht.
An drei Seiten ist sie anstelle eines Burgrabens von sehr steil abfallenden natürlichen Schluchten umgeben, nur an der Westseite (der heutigen Straßenseite) musste ein künstlicher Graben angelegt werden. Bis ungefähr 1740 gab es an dieser Stelle eine Zugbrücke, dann wurde ein steinerner Damm errichtet, der bis 1961 erhalten blieb. Er fiel einem Straßenumbau, bei dem das Straßenniveau deutlich angehoben wurde, zum Opfer.